MAX-Preis für König Blaubart
Die Allianz-Kulturstiftung verleiht zum dritten Mal eine Auszeichnung an tschechische Nachwuchsregisseure
Allianz Kulturstiftung, München, 15. November 2005 - Was passiert, wenn König Blaubart nach Tschechien geht? Dieser Frage spürte der junge, tschechische Theaterregisseur Pavel BadÖºra vom Brünner "Zentrum für experimentelles Theater" nach. Seine Inszenierung des Stückes "Blaubart - Hoffnung der Frauen" der deutschen Gegenwartsdramatikerin Dea Loher gewann auf dem diesjährigen "Prager Theaterfestival deutscher Sprache", das noch bis zum 16. November 2005 läuft, den mit 10.000 Euro dotierten MAX-Preis der Allianz Kulturstiftung.
Seit zehn Jahren präsentieren Theatermacher aus Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz jeweils im November ihre aktuellen Inszenierungen in der tschechischen Metropole. Neben Ensembles aus Berlin, Hamburg, München, Luxemburg und Wien waren dieses Mal auch Bruno Ganz, Hanna Schygulla, Armin Müller-Stahl, Gerhart Polt und die Münchner Biermösl Blosn in Prag zu Gast.
Tschechische Inszenierungen eines deutschsprachigen Werkes
Eine fünfköpfige Jury aus tschechischen Theaterkritikern unter Vorsitz des Dramatikers und ehemaligen Kulturministers Milan Uhde wählt für den Max-Preis die jährlich beste tschechische Inszenierung eines deutschsprachigen Werkes aus dem 20. Jahrhundert aus. Insgesamt zwanzig Nachwuchsregisseure hatten sich 2005 dafür beworben – mehr als in den Jahren zuvor.
Bei der Preisverleihung wies Milan Uhde darauf hin, dass der von der Allianz Kulturstiftung zum dritten Mal vergebene Max-Preis zu einem wichtigen Impulsgeber für die Verbreitung deutschsprachigen Theaters in Mitteleuropa geworden ist.
Michael M. ThossAllianz KulturstiftungFon: +49.89.4107303 E-Mail senden
Quelle: ALLIANZ / pressrelations.de
16.11.2005 - 10:01 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 151 X