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Bayer Environmental Science Journal "Public Health" (No. 17) erschienen




Bayer CropScience unterstützt Kampf gegen Malaria - Mit innovativen Produkten gegen die gefährlichste Tropenkrankheit der Welt

Mittwoch - 16. November 2005, Monheim - Bayer CropScience engagiert sich weiter auf hohem Niveau mit innovativen Produkten im Kampf gegen Malaria. Als eines der führenden Crop-Science-Unternehmen der Welt mit anerkannter Kompetenz im Bereich der nicht-landwirtschaftlichen Schädlingsbekämpfung unterstützt Bayer CropScience mit seinem Teilbereich Environmental Science dabei internationale Organisationen wie die Weltgesundheitsorganisation WHO, UNICEF, den Global Fund against AIDS, Tuberculosis and Malaria sowie USAID. Kürzlich ist Bayer CropScience als privatwirtschaftlicher Partner in einem Public-Private-Partnership-Projekt benannt worden, das von der Bill & Melinda Gates Foundation mit 50,7 Millionen US-Dollar ausgestattet worden ist, um neue Lösungen für die Vektor-Kontrolle zum Schutz gegen Malaria zu entwickeln. In der aktuellen Ausgabe des Bayer Environmental Science Journals "Public Health", das anlässlich der IV. MIM (Multilateral Initiative on Malaria) Pan-African Malaria Conference in Kamerun (13.-18. November) erstmals vorgestellt wird, fasst das Unternehmen die aktuelle Situation in betroffenen Regionen und die bisherigen Erfolge im Kampf gegen die Tropenkrankheit zusammen.

"Malaria ist einer der größten Killer in den Entwicklungsländern. Vor allem Kinder, Schwangere, Menschen, die sich in Ausnahmesituationen befinden und Aids-Infizierte sind für diese schreckliche Krankheit anfällig. Malaria kostet Afrika jährlich über 12 Milliarden US-Dollar und behindert den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt", beschreibt Dr. Awa Marie Coll-Seck, Executive Secretary der Roll Back Malaria Partnership (RBM), einer 1988 von UNICEF, der WHO, des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) und der World Bank gegründeten Initiative, die mittlerweile über 90 Partner aus dem privaten und öffentlichen Sektor umfasst.

Die nach Angaben der WHO gefährlichste Tropenkrankheit der Welt, der jedes Jahr über eine Millionen Menschen zum Opfer fallen, grassiert in den ärmsten Regionen der Welt, besonders in Afrika. Dort ist die Malaria die Haupttodesursache für Kinder unter fünf Jahren.

Zum Schutz vor Malaria wird die krankheitsübertragende Anopheles-Mücke bekämpft. Nach RBM-Angaben senkt etwa der Einsatz von Insektizid-behandelten Moskitonetzen die Kindersterblichkeitsrate um rund 20 Prozent. Bayer CropScience bietet mit seinen Deltamethrin-Produkten K-O TAB® und K-Othrine® insektizide Imprägniermitteln für Moskitonetze an.

Neue Produktionsanlage für Netzimprägnierung in Amata, Thailand

Zudem hat Bayer CropScience ein Verfahren mitentwickelt, um die Netze direkt bei der Fertigung imprägnieren zu können. In Thailand hat das Unternehmen dazu eine lokale Kooperation mit NetMark, einer von USAID gegründeten Initiative und dem Moskitonetzhersteller Tana Netting Company aufgesetzt. Die erste Produktionsanlage wurde im September in Amata, Thailand, eröffnet. Damit können Netze erstmals direkt nach der Fertigstellung in Massenproduktion imprägniert werden. Und das Verfahren bietet einen weiteren Vorteil. "Durch einfachen Technologie-Transfer kann die Technik auch bei anderen Herstellern eingesetzt werden, erklärt David McGuire, Direktor von NetMark. "Damit haben wir eine technische Möglichkeit gefunden, Millionen Leben in Afrika zu retten."

Der Bedarf nach diesen so genannten Long-Lasting Insecticidal Nets (LLINs) ist in den vergangenen Jahren sprunghaft angestiegen, so dass der Bedarf kurzfristig nicht gedeckt werden kann. Im kommenden Jahr werden nach Schätzungen weltweit 120 Millionen Netze benötigt - bei Produktionskapazitäten von geschätzten 45-60 Millionen. Aus diesem Grund hat Bayer CropScience ein Produkt entwickelt, um bisher unbehandelte Netze - das sind die Mehrzahl in Afrika - nachträglich imprägnieren zu können: K-O TAB® 1-2-3. Das Mittel enthält neben dem Insektizid einen Kleber, der den Wirkstoff auf dem Netz fixiert. Das Verfahren ist für den Endverbraucher konzipiert. Das Netz kann nach der Behandlung bis zu 20 Mal gewaschen werden, ohne dass die insektizide Wirkung verloren geht.

Um der ständig drohenden Unwirksamkeit von Insektiziden gegen die Anopheles-Mücke durch Resistenzbildung entgegen zu wirken, hat Bayer CropScience ein Programm aufgesetzt, nach dem die meist verbreitetsten Substanzen und Substanzklassen Dichlor-diphenyl-trichlorethan (DDT) und Pyrethroide in einem spezifischen Rotationsprinzip mit Bendiocarb (einem nicht kreuz-resistenten Carbamat) eingesetzt werden. Das Programm wird bereits erfolgreich im südlichen Afrika und in Latein-Amerika angewendet, und soll 2006 auch in Indien zur Anwendung kommen. Dort wurden in vier Landesteilen und 22 Provinzen Resistenzprobleme gegen DDT und Pyrethroide gemeldet. Durch das Rotationsprogramm sollen diese Wirkstoffklassen wieder ihre alte Effizienz zurück gewinnen.

Malaria wird durch Parasiten der Gattung Plasmodium verursacht. Besonders gefährlich ist die Art P. falciparum, die über 80% aller Krankheits- und 90% aller weltweiten Todesfälle verursacht. Die Überträger auf den Menschen sind Anopheles-Mücken, die mit Insektiziden wirkungsvoll und präventiv bekämpft werden können. Besteht eine Malaria-Erkrankung und wird diese nicht mit effektiven Malaria-Mitteln behandelt, drohen Fieber, Koma und Tod.

Die Broschüre steht auf den Internetseiten von Bayer CropScience als Download zur Verfügung. http://www.bayercropscience.com/bayer/cropscience/cscms.nsf/id/Publications

Die Bayer CropScience AG zählt als Teilkonzern der Bayer AG mit einem Umsatz von rund 6 Milliarden Euro zu den weltweit führenden, innovativen Crop-Science-Unternehmen mit den Tätigkeitsbereichen Pflanzenschutz, Schädlingsbekämpfung außerhalb der Landwirtschaft sowie Saatgut und Pflanzen-Biotechnologie. Mit einer herausragenden Produktpalette bietet das Unternehmen umfassenden Kundenservice für die moderne nachhaltige Landwirtschaft sowie in nicht-landwirtschaftlichen Anwendungen. Bayer CropScience beschäftigt rund 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist in mehr als 120 Ländern vertreten. Weitere Nachrichten zum Unternehmen unter: http://www.newsroom.bayercropscience.com

Zukunftsgerichtete AussagenDiese Presseinformation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Bayer CropScience AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Bayer CropScience AG oder unserer Dachgesellschaft Bayer AG wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die in Berichten der Bayer AG an die Frankfurter Wertpapierbörse sowie die amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde (inkl. Form 20-F) beschrieben worden sind. Weder die Bayer AG noch die Bayer CropScience AG übernehmen die Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

 

Die Pressemitteilung erreichen Sie über folgenden Link: http://WWW.BayNews.BAYER.DE/BayNews/BayNews.nsf/id/2005-0641

BayNews Redaktion



Quelle: BAYER / pressrelations.de

16.11.2005 - 18:00 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 174 X