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Solarien-Branche im Wandel – „Sachliche Kritik statt Polemik“




„Sonnenstudios – so gefährlich sind sie!“ behauptet ein Beitrag in der jüngsten Ausgabe der Springer-Zeitschrift „Bild der Frau“. Der Berufsfachverband der Solarien, Photomed, reagiert mit einem „Offenen Brief“ seines Vorsitzenden, Dr. Norbert Schmid-Keiner, in dem eine faire Berichterstattung und eine positiv kritische Begleitung der eingeleiteten Qualifizierung und Professionalisierung der Branche angemahnt wird. Hier ein Auszug:Sehr geehrte „Bild der Frau“-Redaktion!In der jüngsten Ausgabe Ihres Magazins findet sich ein Beitrag unter dem Titel: „Sonnenstudios – So gefährlich sind sie!“, in dem Sie über einen Test bei 25 Studios in vier deutschen Großstädten berichten.Abgesehen von der irreführenden Formulierung der Überschrift – selbst nach Ihren Maßstäben sind ja keineswegs „die“ Sonnenstudios in Deutschland „gefährlich“ – und unnötigen polemischen Zuspitzungen halten wir, der Photomed Verband, solche Tests und Kontrollen durchaus für sinnvoll, wenn sie unter regulären Bedingungen erhoben und die Ergebnisse fair dargestellt werden.......Der Photomed-Verband hat seit seinem Bestehen und verstärkt in den vergangenen Jahren auf eine an akzeptierten Standards orientierte Selbstkontrolle der Solarien-Branche gedrängt, aktiv am „Runden Tisch Solarien“ bei der Ausarbeitung solcher Standards mitgewirkt und die Durchsetzung dieser Standards im Prozess der „Zertifizierten Solarien“ auf allen Ebenen befördert. Die soeben zu Ende gegangene Branchen-Messe „Solaria“ in Köln hat den eindeutigen Trend zum gesunden, „sanften“ Bräunen in qualitätsgeprüften Studios eindruckvoll bestätigt.Dass dieser Prozess auch und vor allem die Unterstützung durch die Massenmedien brauchen würde, war allen Beteiligten am „Runden Tisch“ von Anfang an klar. Denn im Endeffekt entscheidet der informierte Verbraucher über Erfolg oder Misserfolg rational wünschbarer Produkte und Dienstleistungen – so auch auf dem Besonnungsmarkt.Umso enttäuschter sind wir, dass eine bekannte und bei den Sonnenstudio-Kundinnen weit verbreitete Zeitschrift wie „Bild der Frau“ durch falsche Verallgemeinerungen und polemische Verkürzungen gerade die vielen Studios im Lande trifft und entmutigt, die sich täglich bemühen, einer nicht immer einsichtigen Klientel die Vorteile für Gesundheit, Wohlbefinden und – ja auch – Attraktivität einer hautschonenden, dem Hauttyp angepassten Besonnung nahe zu bringen und Missbrauch zu unterbinden.Es ist ja keine Frage, dass die Testergebnisse in der Mehrzahl Ihrer Fälle deprimierend sind und den von uns ohne Abstriche vertretenen Standards nicht entsprechen. Richtig ist aber auch, dass eine differenzierte Bewertung, wie sie bei seriösen Test-Darstellungen üblich ist, die Art Ihrer Überschriften und die „Skandal“-Liste in dieser Form nicht rechtfertigt.......Es ist ja kein Zufall, dass das einzige von Ihnen „akzeptierte“ Studio ein „Zertifiziertes Solarium“ ist - eine Tatsache, die Sie mit keinem Wort erwähnen, die aber unterstreicht wie wichtig diese standardisierte Selbstkontrolle der Branche ist, die nach etlichen unvorhergesehen Verzögerungen und technischen Schwierigkeiten in den letzten Monaten „in Schwung“ gekommen ist. Dieser „Schwung“ bedarf der konzentrierten Förderung aller, und ganz besonders der Medien, um daraus einen „Aufschwung“ zu schaffen mit dem Ziel, die künstliche Besonnung in Qualitäts-Sonnenstudios wieder zu einer risikolosen Quelle von Vitalität und Wohlbefinden, Gesundheit und Attraktivität zu machen. Mit freundlichem Gruss,Dr. Norbert Schmid-KeinerVorsitzender Photomed Bundesfachverband Solarien und Besonnung e.V.Informationen zum Photomed-Verband: http://www.photomed.de/photomed_verbnd.html Pressekontakt:Dr. Norbert Schmid-KeinerPhotomed Bundesfachverband Solarien und Besonnung e.V.Schönenbergstraße 1379346 Endingen Telefon: 07642/40160Telefax: 07642 / 60 00 E-Mail: schmid-keinerphotomed.de



Quelle: PHOTOMED VERBAND / pressrelations.de

16.11.2005 - 18:00 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 1816 X