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Die Frankfurter Künstlerin Brigid Ibell provoziert mit Bondage-Sujet


: Überwältigend schöne Kunst

Frankfurt, den 28. Juni 2005 - Die Farben der neuen Bondage-Bilderserie der Frankfurter Malerin Brigid Ibell sind so provozierend wie das Thema ihrer Bondage-Gemälde. Aggressiv leuchtendes Rot zieht den Betrachter in die erotisch-gewalttätigen Szenerien mit ihren aufgespreizten Beinen und gebundenen Leibern. Brigid Ibell ist zwar eine Schülerin des skandalumwitterten Wiener Aktionskünstlers Hermann Nitsch, bislang hatte sie sich aber vor allem als abstrakte Malerin einen Namen gemacht. Dennoch tragen auch die neuen Bondage-Bilder von Brigid Ibell unverkennbar ihre Handschrift und leben vom malerischen Genie der in Kapstadt geborenen Künstlerin. Ibells Markenzeichen: Bildflächen mit reinen, roten Farbpigmenten, die ihren Arbeiten eine faszinierende Strahlkraft und Plastizität verleihen.

Brigid Ibell selbst reizt an ihrem neuen Bondage-Sujet, dass sie damit die ganz grundlegende Gewalttätigkeit menschlicher Beziehungen ausloten kann, wie sie Philosophen von Hegel bis Sartre immer wieder thematisiert haben. Das ist sicher richtig: Wer ihre Bilder betrachtet, erlebt etwas von der Gewalt des eigenen Blicks, von der Objektivierung des Betrachteten. Der Betrachter wird zum Komplizen der dargestellten Szenerie – die Künstlerin zwingt ihn in die Perspektive des Täters. Aber letzen Endes braucht es gar keine philosophische Deutung, um den Bondage-Gemälden von Brigid Ibell gerecht zu werden. In ihrem hemmungslosen Mal-Gestus und ihren hypnotisch leuchtenden Rot- und Violetttönen sind sie einfach meisterliche Malerei. Brigid Ibell hat mit ihrer Bondage-Serie in jeder Hinsicht überwältigend schöne Kunst geschaffen.

Über Brigid Ibell

Die Malerin Brigid Ibell, 1958 in Kapstadt geboren, lebt und arbeitet seit mehr als 20 Jahren in Deutschland, Frankreich und Italien. In den 90er Jahren studierte sie als Meisterschülerein von Hermann Nitsch an der Städel-Schule in Frankfurt. Nach wie vor lebt und arbeitet Sie in der Main-Metropole. Für Hermann Nitsch ist es nicht zuletzt die besondere "dramatische, theatralische Kraft", die die Malerei von Brigid Ibell auszeichnet. Ihre mitreißenden, farbgewaltigen Bilder sind meist Kompositionen aus Ölfarben und Pigmenten auf Leinwand. Die Verwendung reiner Pigmente verleiht ihren Arbeiten eine faszinierende Farbintensität und eine unvergleichliche Strahlkraft. Ihre ausdrucksstarken Bilder sind von einem sehr expressiven Mal-Gestus getragen, und neben abstrakten Sujets, die die Materialität der Farbe ergründen, spielen in ihrem Werk auch figurative, erotisch geprägte Arbeiten eine wichtige Rolle.

Kontakt: Brigid Ibell Atelier Saalgasse 2660311 Frankfurt am MainTelefon: 069/6312985E-Mail: ibellartaol.com Internet: www.ibellart.de

Christine McClymontMöller Horcher Public Relations GmbHLudwigstr. 7463067 Offenbach am MainTelefon: 069/809096-56E-Mail: moeller-horcher.de" target="_blank">christine.mcclymontmoeller-horcher.de Internet: www.moeller-horcher.de



Quelle: BRIGID IBELL / pressrelations.de

30.06.2005 - 10:36 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 550 X