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Universität für Humanwissenschaften: Master für das Wealth Management


Die Universität für Humanwissenschaften im Fürstentum Liechtenstein vergab erstmals Executive-Master-Diplome in Vermögensrecht. Die junge Universität hat Modellcharakter in der postgradualen Ausbildung und Forschung. Neu wird ein Master-Studium im Europäischen IT-Recht ins Studienprogramm aufgenommen.



Die im Jahre 2000 gegründete Universität für Humanwissenschaften (UFL) führt die Fachbereiche Wissenschaftliche Medizin und Rechtswissenschaften. Im rechtswissenschaftlichen Bereich konnten am 5. April die ersten Master-Diplome in Vermögensrecht an die erfolgreichen Absolventen übergeben werden. Rektor Prof. Dr. Willi Ribi unterstrich bei der Diplomübergabe die anspruchsvolle, aber attraktive Ausbildung, die von den Teilnehmern berufsbegleitend absolviert wurde. Der internationalen Ausrichtung der Universität entsprechend, stammen die 18 Studierenden aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, die den Weg von Berlin, Hamburg, München, Wien, Zürich und Basel nach Liechtenstein nicht scheuten, um den exklusiven Studiengang in Vermögensrecht zu absolvieren. Nach der Übergabe des Diploms können sie in Ergänzung zu ihrem bisherigen Hochschulabschluss den Titel Executive Master of Laws (LL.M) tragen, der im gesamten EU/EWR-Raum anerkannt wird.



Die Universität für Humanwissenschaften, unterstrich Dr. Peter Ritter, Vorsitzender des Universitätsrates, in seiner Festansprache, fühle sich dem Humboldt"schen Erbe verpflichtet, lehrend und forschend tätig zu sein, um eine Verbreiterung und Vertiefung von Wissen zu erreichen. Durch die Berücksichtigung der Randgebiete des grundlegenden Wissens soll der Wissens- und Ideenstrom angeregt werden, damit sich die Studierenden in ihrem beruflichen Umfeld und bei der Anpassung an neue Entwicklungen in ihrem Wissens- und Tätigkeitsgebiet besser orientieren können. Die Studien- und Forschungsprogramme der Universität würden sich auf jüngste Entwicklungen beziehen und sollen dazu beitragen, selbst zu Innovationen und neuen beruflichen Möglichkeiten zu führen. Aus diesem Grunde setze sich der Lehrkörper aus Professoren und Dozenten zusammen, die das jeweilige Neuland selbst in Wissenschaft und Praxis erleben und bewältigen.



Der Master-Studiengang in Vermögensrecht ist auf den Bereich des Private Wealth Management ausgerichtet und umfasst die rechtlichen Anforderungen in Bezug auf Vermögenserwerb und Vermögenstransfer. Neben einer vertieften Ausbildung im Rechtskreis der deutschsprachigen Länder Deutschland, Österreich, Schweiz und Liechtenstein wird auch eine Grundausbildung im englischen Recht vermittelt. Bei Studienaufenthalten in Hongkong und Singapur lernen die Absolventen zudem die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmen- und Standortbedingungen der im Wealth Management bedeutenden Märkte Asiens kennen.



Einen weiteren Executive-Master-Studiengang bietet die Universität in Mediation und Konfliktmanagement (M.M.) an, der auf wissenschaftlicher Grundlage auf aussergerichtliche Konfliktlösungsverfahren für die verschiedensten Bereiche wie Familie, Wirtschaft, Umwelt, Verwaltung oder Schule vorbereitet. Die Mediation hat durch den Erlass von Mediationsgesetzen eines besondere Aktualität erhalten: In Österreich ist das Mediationsgesetz seit 2003 in Kraft, in Liechtenstein seit 2005, während in der Schweiz die Mediation Aufnahme in die neue Zivilprozessordnung finden soll.



Neben der postgradualen Weiterbildung mit den Master-Studiengängen können an der Universität auch zwei berufsbegleitende Doktoratsstudien - Dr. scient.med. (Wissenschaftliche Medizin) und Dr. iur. (Vermögensrecht) belegt werden. Die Zulassung zu diesen Studien setzt den Abschluss eines Master-Studiums oder eines gleichwertigen anderen Universitätsstudiums voraus. Eines der innovativen Ziele der Promotionsstudien ist die Vermittlung wissenschaftlichen Forschens und Arbeitens. Die medizinischen Wissenschaftler oder Naturwissenschaftler erlangen die Fähigkeit, wesentliche wissenschaftliche Fragestellungen im Rahmen der Gesamtmedizin zu lösen. Das Promotionsstudium in Vermögensrecht befähigt zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit komplexen Fragen des Private Wealth Managements und zum Wissenstransfer der Forschungsinhalte auf die Wirtschaft.



Neu in das Studienprogramm aufnehmen wird die Universität den Studiengang Executive Master Europäisches IT-Recht (LL.M.). Die Informationstechnologie (IT) gehört zu den dynamischsten Wirtschaftszweigen, die aufgrund der globalen Verfügbarkeit des Internets eine Vielzahl rechtlicher Fragen in Bezug auf Datenschutz und Rechtssicherheit sowie Wettbewerb aufwirft. Die universitäre Ausbildung, die auf die rechtlichen Aspekte der Informationstechnologie praxisorientiert eingeht, wird mit dem Titel «Master of Laws» (LL.M) abgeschlossen. Der Studiengang widmet sich der spezifisch europäischen Dimension des IT-Rechts und berücksichtigt, dass sich dieses Rechtsgebiet erst in den letzten Jahren auf der Grundlage entsprechender EU-Richtlinien entwickelt hat.





Die erfolgreichen Executive Master in Vermögensrecht (LL.M.)

Insgesamt 21 Studierende haben sich für den Master-Studiengang angemeldet. Das Diplom nach erfolgreichem Studiumsabschluss erhielten 18 Absolventen aus Liechtenstein, der Schweiz, Österreich und Deutschland.



Liechtenstein

Christoph Bruckschweiger, Vaduz

Herald Jansen, Triesen

Christian Kaufmann, Vaduz

Rolf Sele, Triesen

Adelgunde Sengthaler, Vaduz

Oliver F. Waldherr, Vaduz



Schweiz

Karl Ebnöther, Baar

Fredy Eggenschwiler, Sissach

Maximilian Klink, Luzern

Gion Pagnoncini, Maienfeld



Österreich

Karl Lechner, Perchtoldsdorf

Daniela Sedlack, Wien

Thomas Styblo, Wien

Carl-Wolfgang Trauttmansdorff-Weinsberg



Deutschland

Julius Beck, München

Bernd Lochner, München

Philipp Prestel, Dietmansried

John Peter Wilts, Hamburg





Auskunft erteilt:



Prof. W. Ribi, Rektor

T 00423 392 4010

e-mail: ufl.li" target="_blank">willi.ribiufl.li

07.04.2008 - 10:00 Quelle: pressetext.de | Gelesen: 200 X

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