Adamowitsch zur Situation des deutschen Marineschiffbaus
1.7.2005 - Anlässlich der Taufe des U-Bootes U 34 bei den Nordseewerken in Emden skizzierte der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Georg Wilhelm Adamowitsch, Koordinator der Bundesregierung für die Maritime Wirtschaft, die künftigen Aufgaben der Marine und das daraus abgeleitete Anforderungsprofil für die Marineschiffbauindustrie.
"Der deutsche Marineschiffbau steht vor der Aufgabe, sich zum einen national zu konsolidieren und zum anderen seine internationale Kooperations- und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken", betonte Adamowitsch in seiner Ansprache. Es komme zentral darauf an, wehrtechnische Kernfähigkeiten und Schiffbaukapazitäten am Standort Deutschland zu erhalten und europäische Mitgestaltung zu sichern. "Dazu bedarf es struktureller Veränderungen, der Bündelung von Fähigkeiten und Kompetenzen sowie strategischer Partnerschaften durch horizontale und vertikale Kooperation bis hin zu Kapitalbeteiligungen", so Staatssekretär Adamowitsch.
Zur Frage eines europäischen Werftenverbundes stellte Staatssekretär Adamowitsch nochmals klar, dass "es derzeit für einen solchen Verbund keine Grundlage gibt".
Weiterführende Informationen Maritime Wirtschaft
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Quelle: BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT UND ARBEIT / pressrelations.de
01.07.2005 - 17:10 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 553 X
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