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Start der Bund-Länder-Initiative zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit Älterer




Die Bundesregierung fördert - in einer 1. Stufe beginnend ab Juli 2005 - 30.000 Zusatzjobs (Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung) von einer bis zu 3-jährigen Dauer für ältere langzeitarbeitslose Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Gemeinsam mit den Ländern wird angestrebt, die Förderung in einer 2. Stufe auf insgesamt 50.000 Zusatzjobs aufzustocken.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit, Wolfgang Clement: "Dies ist ein wichtiger Schritt zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit älterer Arbeitssuchender. So profitieren wir alle von ihrem Wissen und ihrer Erfahrung und die älteren Arbeitnehmer brauchen nicht mehr das Gefühl zu haben, vor der Zeit aufs Abstellgleis geschoben zu werden."

Die Initiative ist Teil der von Bundeskanzler Gerhard Schröder in seiner Regierungserklärung vom 17. März 2005 zur Fortsetzung der Agenda 2010 angekündigten verstärkten Maßnahmen zur Verbesserung der Beschäftigungssituation älterer arbeitsloser Menschen. Mit der Initiative soll dem langjährig erworbenen beruflichen Potenzial älterer arbeitsloser Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Rechnung getragen und diesen eine Alternative zur Arbeitslosigkeit angeboten werden - nach Möglichkeit mit einem sinnvollen Übergang in die Altersrente.

Die Initiative richtet sich an arbeitslose Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab vollendetem 58. Lebensjahr im Arbeitslosengeld II-Bezug. Gefördert werden können Tätigkeiten bis zu einer Dauer von drei Jahren, die im öffentlichen Interesse liegen und zusätzlich sind. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten neben dem Arbeitslosengeld II eine Mehraufwandsentschädigung in Höhe von bis zu 150 EURO.

Die Initiative wird auf lokaler Ebene von den Arbeitsgemeinschaften, den zugelassenen kommunalen Trägern und den Arbeitsagenturen durchgeführt.

 

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Quelle: BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT UND ARBEIT / pressrelations.de

05.07.2005 - 16:50 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 122 X