Ich sag" dann schon mal tschüss, Chef!
(djd/pt). Wer bei der Arbeit ständig mechanischen Schwingungen ausgesetzt ist - wie zum Beispiel die Fahrer von Baggern oder Kompakt-Ladern -, für den besteht eine deutlich erhöhte Gefahr von Muskel- und Skelettschädigungen sowie neurologischen Erkrankungen. Schon vor zwei Jahren hat die EU zum Schutz dieser Arbeitnehmer eine Richtlinie verabschiedet, die ab dem kommenden Jahr gilt und 2011 endgültig und ausnahmslos verbindlich wird. Jeder Arbeitnehmer darf dann pro Tag nur einem bestimmten "Gesamtvolumen" an Schwingungen ausgesetzt sein. Es ist natürlich nicht damit zu rechnen, dass es um die Mittagszeit tatsächlich zu massenhaften Arbeitsniederlegungen von Baggerfahrern kommt, weil sie ihr "Schwingungssoll" erfüllt haben. Ernst - und vor allem teuer - wird es für einen Arbeitgeber, wenn ein Arbeitnehmer arbeitsunfähig wird und der Arbeitgeber nicht nachweisen kann, dass er die gesetzlichen Richtlinien eingehalten hat. Auf der sicheren Seite sind also nur Fahrzeuge mit Sitzen, die die neuen Richtlinien erfüllen. Auf größtmöglichen Schwingungskomfort setzt beispielsweise der bayerische Sitzhersteller Grammer mit seiner Neuheit "Primo" für kompakte Baumaschinen und Stapler. Dieses Produkt ist als erstes seiner Art mit einer niedrigaufbauenden Luftfederung oder alternativ einer mechanischen Federung mit Gewichtsschnelleinstellung ausgestattet und damit bereits jetzt für die neuen Normen bestens gerüstet.
Quelle: Grammer AG / pressetreff.de
04.08.2006 - 10:08 Quelle: pressetreff.de | Gelesen: 425 X

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