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Im Fokus: Die bretonische Kultur


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Bretonische Hersteller präsentieren im Rahmen eines B2B-Treffens im Düsseldorfer Medienhafen ihre regionalen Spezialitäten

Im äußersten Westen des zentraleuropäischen Festlands gelegen, hat die Bretagne mehr zu bieten als Sonne, Strand und Meer. Auch die bretonische Küche lädt zu einem kulinarischen Streifzug ein. Die Agrar- und Lebensmittelbranche ist der größte Industriesektor der Bretagne. 2007 verzeichnete die Region einen Gesamtumsatz von 9,5 Milliarden Euro. Davon wurden 30 Prozent durch die Agrar- und Lebensmittelindustrie erwirtschaftet. 13 Prozent der gesamtfranzösischen Erträge dieser Branche gehen auf die Bretagne zurück, wobei Deutschland ihr größter Absatzmarkt ist.

Von Meeresfrüchten und Cidre bis hin zu Crêpes und bretonischem Gebäck, den „gavottes“ und den „Kouign-Amman“: Insgesamt 21 bretonische Unternehmen nehmen an der Veranstaltung „Bretagne in Düsseldorf“ am 9. und 10. September teil. Darunter befindet sich das Unternehmen „La belle Iloise“. Seit 1932 hat sich das Traditionsunternehmen der Konservierung von handverarbeiteten Fischspezialitäten verschrieben, darunter Thunfisch, Sardinen und Makrelen. Dem Ort Locmaria auf der bretonischen Insel Belle-Île verdankt das knusprige Crêpegebäck seinen Namen, das ebenfalls zur Verkostung angeboten wird. Das gleichnamige Unternehmen vertreibt in über 30 Ländern weltweit Madeleines, Crêpegebäck und Schokoladenbiskuits. Teilnehmen wird ebenfalls das Unternehmen „Algues de Bretagne“, das sich auf Algenprodukte spezialisiert hat. Als Algen-Produzent steht Frankreich weltweit an siebter Stelle und europaweit an erster, wobei 90 Prozent der französischen Produktion in der Bretagne gewonnen wird. So produziert das Unternehmen auf Algen basierende Saucen, Gewürze, Fischpasteten und -aufstriche. Ebenfalls dabei sein wird die „Cidrerie La Vallée de la Seiche“. Der traditionell hergestellte Apfelwein ist ein kohlensäurehaltiges Getränk aus 100 Prozent reinem, nicht pasteurisiertem Saft. Auf der Internationalen Landwirtschaftsmesse (Salon International de l’Agriculture) wurde der Cidre mehrfach ausgezeichnet. Und letztendlich ist die Bretagne international bekannt für ihre Crêpes. Ob frisch oder tiefgekühlt, bio, süß oder salzig: der Hersteller „La Crêperie Jarnoux“ produziert Buchweizen- und Maispfannkuchen sowie Crêpes und wird seine gesamte Produktpalette auf der Veranstaltung „Bretagne in Düsseldorf“ anbieten.

Zur Einstimmung auf diese Veranstaltung lädt das Regionale Fremdenverkehrsamt der Bretagne und die Wirtschafts- und Handelsabteilung der Französischen Botschaft in Düsseldorf bereits am 9. September zwischen 18 und 22 Uhr Touristikveranstalter und Facheinkäufer zu einer Fotoausstellung ein. In diesem Rahmen werden ebenfalls bretonische Spezialitäten angeboten. Im Mittelpunkt der Vernissage stehen die Arbeiten von acht deutschen Künstlern, die im Rahmen der Aktion „Objectif Nouvelle Vague“ die bretonische Landschaft und ihre kulturelle Vielfalt verewigt haben. Beim B2B-Treffen am 10. September können sich Einkäufer und Medienvertreter zwischen 14 und 20 Uhr von den bretonischen Spezialitäten überzeugen. Veranstaltungsort ist der Visplay Showroom im Medienhafen, Speditionsstraße 17, 40221 Düsseldorf.

Organisiert wird die Veranstaltung von der Wirtschafts- und Handelsabteilung der Französischen Botschaft und CCI International Bretagne, der Internationalen Industrie- und Handelskammer Bretagne. Informationen und Anmeldeformulare erhalten Sie auf der Webseite www.firmafrankreich.de oder über die Wirtschafts- und Handelabteilung.


UBIFRANCE und die französischen Wirtschafts- und Handelsabteilungen:
UBIFRANCE und die französischen Wirtschafts- und Handelsabteilungen sind ein öffentliches Netzwerk, das französische Unternehmen unabhängig von ihrer Größe und Branche beim Export unterstützt. Dafür informieren sie Firmen über die wirtschaftlichen, rechtlichen und wettbewerbsrelevanten Rahmenbedingungen der verschiedenen Länder. Hinzu kommt die Beratung von Unternehmen bei der Entwicklung ihrer Exportstrategie. Zum Serviceangebot beider Institutionen gehört Marktforschung und Neukundenakquise, die Organisation von Beteiligungen auf Fachmessen im Ausland, die Durchführung von bilateralen Unternehmertreffen, Veröffentlichungen in der internationalen Fachpresse sowie Traineeships. UBIFRANCE ist als Agentur zur internationalen Förderung französischer Unternehmen eine Einrichtung des öffentlichen Rechts. Mit ihrem industriellen und kommerziellen Schwerpunkt ist sie Teil des Außenhandelsministeriums. Die 152 Wirtschafts- und Handelsabteilungen in 145 Ländern sind den französischen Botschaften zugeordnet und gehören zum Ministerium für Finanzen, Wirtschaft und Industrie. Ihre rund 2.500 Mitarbeiter sind französische und lokale Experten, die jedes Jahr rund 12.000 französische Unternehmen bei ihrer internationalen Entwicklung unterstützen.


Bildunterschrift:
Die Bretagne zu Gast in Düsseldorf: Vernissage und Gaumenfreuden.

Quelle: FIZIT Französisches Informationszentrum für Industrie und Technik / pressbot.net

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11.07.2008 - 15:04 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 77 X

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