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Verkauf unter Einstandspreis unterbinden




09.06.2005 - Sonnleitner erwartet rasches gesetzgeberisches Handeln

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner, setzt sich für ein wirksames Verbot des Verkaufs von Lebensmitteln unter dem Einstandspreis ein. In einem Schreiben an die Arbeitsgruppe Wettbewerb im Deutschen Bundestag forderte er erneut die mit der gesetzlichen Ausnahme "gelegentlicher" Verkäufe unter Einstandspreis bestehende Möglichkeit zur Umgehung des Verbotes zu streichen. Im Einvernehmen mit der Vorsitzenden der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), Frau Professor Dr. Edda Müller, erwartet Sonnleitner von der Politik, im Vermittlungsverfahren ein wirksames Verbot des Verkaufs unter Einstandspreis zu beschließen.

Sonnleitner wies darauf hin, dass wiederholte Verkaufsaktionen unter Einstandspreis wie aktuell das Angebot von H-Milch zu 0,29 Euro pro Liter durch eine Elektrokette die dringende Notwendigkeit einer gesetzlichen Initiative gegen um sich greifende Schleuderpreispraktiken bei Lebensmitteln unterstreichen. Er kritisierte, dass nach der derzeitigen Gesetzeslage nur gegen mindestens drei bis vier Wochen andauernde Verkäufe unter Einstandspreis vorgegangen werden könne. Sonnleitner forderte im Rahmen der laufenden Novellierung des Kartellgesetzes eine Initiative des Gesetzgebers. Nur auf diesem Wege könne gegen Ramschaktionen von Supermarkt- oder Elektroketten nachhaltig vorgegangen werden.



Ansprechpartner: Pressestelle Deutscher BauernverbandE-Mail: pressebauernverband.de

10.06.2005 - 16:04 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 755 X