Zukunftsforscher Horx hält Work-Life-Balance für unlösbar!
Zukunftsforscher Horx hält "Work-Life-Balance für unlösbar"!
WorkLife-Institut sieht Lösung in der Förderung sozialer Kompetenzen
Darmstadt (WLI) – Der renommierte Zukunfts- und Trendforscher Matthias Horx hält eine "Work-Life-Balance für prinzipiell nicht lösbar" (Successity-Interview vom 11.10.2005). Er unterstreicht damit die Forschungsprämisse des WorkLife-Instituts in Darmstadt: Beruf und Familie passen nicht unter einen Hut! "Wer sich der stressigen Forderung nach einer optimalen Work-Life-Balance aussetzt, kommt schnell unter die Räder. Frustrierte Eltern und UnternehmerInnen singen ein leidiges Lied davon", berichtet Institutsleiter Dipl.-Psychologe Joachim E. Lask. Das WorkLife-Institut erforscht sinnvolle Hilfestellungen bei Doppel- und Mehrfachbelastungen in Beruf und Familie und kommt dabei auf interessante Ergebnisse: "Statt einem Balancezwang gilt es den Gewinn von Kompetenzen durch Eltern-, sowie Partnerschaft als Weiterbildungsmaßnahme für den Betrieb zu nutzen", erläutert Lask seine Forschungen und ergänzt "künftig müssen wir Menschen dort fördern, wo sie laufend gefordert sind. Dort wo ihnen der Schuh drückt und das Herz aufgeht – im persönlichen und familiären Umfeld".
Partnerschaften, Familien, freundschaftliche Beziehungen, das ehrenamtliche und politische Engagement haben eines gemeinsam: sie sind optimale und informelle Lernorte für soziale Kompetenzen. Diese Kompetenzen sind unumgänglich notwendig in der Bewältigung des beruflichen und privaten Alltags. "Wer beispielsweise seine Kinder positiv motivieren kann, schafft ein entspanntes Klima zu Hause und wird diese Fähigkeit problemlos und motiviert auch im Berufsalltag einsetzen und anwenden können." Hiermit weißt Lask auf die enorme Bedeutung sozialer Kompetenzen im täglichen Leben und im Hinblick auf eine gelingende "Work-Life-Balance" hin. "Nur über kompetente und motivierte Mitarbeiter lässt sich in Betrieben eine echte und dauerhafte Nachhaltigkeit an Wirtschaftskraft erzielen. Diese lässt sich an informellen Lernorten besser aufbauen, als in teuren Managementseminaren", kritisiert Lask die mangelnde Effizienz künstlicher Seminarsituationen. Das Institut setzt neben der Schulung von persönlichen und privaten Kompetenzen an den informellen Lernorten, wie Partnerschaft, Familie und Ehrenamt etc., zusätzlich auf ein effektives begleitendes Einzel- und Telefoncoaching der TeilnehmerInnen. Soziale Kompetenzen werden so nicht nur antrainiert, sondern nachhaltig und mit Engagement gelernt. Auf diesem Weg wird auch Elternzeit zu einer effektiven Weiterbildungsmaßnahme und erhält einen neuen Stellenwert. Der neue WorkLife-Kompetenzansatz wird neben anderen Themen am 18. Nov. 2005, auf dem WorkLife-Kongress in der IHK-Frankfurt am Main der Öffentlichkeit präsentiert. Der Kongress steht unter der Schirmherrschaft der Familienministerin. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.worklife-kongress.de .
Anzahl der Zeichen incl. Leerzeichen: 2991
Ihre Ansprechpartner: WorkLife-Institut – Dipl.-Psych. Joachim Lask Tel: +49 (0) 6151 5208045 eMail: Lask
worklife-institut.com
WLI-Österreich – Mag. Andreas ZimmermannTel: +43 (0) 5372 71650 eMail: zimmermann
worklife-institut.com
Text und Bild zur Veröffentlichung freigegeben: WorkLife-Institut. Abdruck mit Copyright kostenfrei.Download auch auf http://worklife-institut.de/Presse/presse1.htm
Quelle: WORKLIFE-INSTITUT / pressrelations.de
25.10.2005 - 18:00 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 167 X