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Umweltministerium rät zur Verwendung von Energiesparlampen


"Es ist besser eine Sparlampe anzuschalten, als über die hohe Stromrechnung zu schimpfen!" -

Wer seine herkömmlichen Glühbirnen gegen Sparlampen austauscht, spart nicht nur bei seiner eigenen Stromrechnung bares Geld sondern spart auch große Mengen Kohlendioxid ein und hilft damit vor allem auch der Umwelt. Das Umweltministerium rät deshalb, auf die Verwendung von konventionellen Billig-Glühlampen zu verzichten und sie gegen energieeffiziente Energie-Sparlampen auszuwechseln.

Weil Energiesparlampen einen deutlich geringeren Stromverbrauch und eine erheblich längere Lebensdauer als herkömmliche Glühbirnen haben, kann man mit jeder einzelnen Energiesparlampe bis zu 200 Kilogramm Kohle einsparen. Die Energieersparnis der genügsamen Sparlampe ist enorm: Bei einer Nutzungszeit von etwa 10 000 Stunden verursacht eine 15 Watt-Sparlampe im Laufe ihrer Leucht- und Lebenszeit Gesamtkosten von nur etwa 35 Euro. Die konventionelle Glühbirne hingegen ist nicht so genügsam. In der gleichen Zeit frisst sie deutlich mehr Strom und verursacht Energie-Kosten im Wert von fast 140 Euro. Aber nicht nur der eigene Geldbeutel freut sich, wenn die Stromrechnung geringer ausfällt. Auch Natur und Umwelt können von der Sparlampe profitieren, weil der Verbrauch fossiler Energieträger durch die Energiesparlampe erheblich reduziert werden kann. Die Zeitschrift Natur und Kosmos hat in ihrer Oktoberausgabe errechnet, dass die rund 37 Millionen Haushalte, die es in Deutschland gibt, bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von etwa 300 Kilowattstunden für die Beleuchtung gut sieben Milliarden Kilowatt-Stunden Strom einsparen können.

Das entspricht einer Menge von gut 1,5 Millionen Tonnen Kohle. Der einzige Nachteil der Energiesparlampe: Sie ist deutlich teurer als die Billig-Glühbirne, die es im Großhandel schon für einige wenige Cent gibt. Für die verbrauchsarme Energiesparlampe muss man deutlich tiefer in die Tasche greifen. Auf Schnäppchenpreise und Billigprodukte sollte man aber auch beim Kauf einer Sparlampe verzichten und ruhig zum teuren Produkt greifen. Entsprechende Tests haben gezeigt, dass die Langlebigkeit und die Qualität den deutlich höheren Preis teurer Produkte durchaus rechtfertigen. Wie das kommt? Das Prinzip der herkömmlichen Glühbirne ist bestens bekannt: Der im Glaskolben befindliche Draht wird durch den Strom stark erhitzt und beginnt zu glühen. Dabei leuchtet er und setzt Licht frei. Bei diesem Vorgang setzen herkömmliche Glühbirnen aber nur etwa fünf Prozent der Energie in Licht um, die übrigen 95 Prozent des Stroms werden allein in Wärme umgesetzt. Das kann man deutlich spüren: denn Glühbirnen werden – wenn eingeschaltet – nach einiger Zeit so richtig heiß. Wer sich schon einmal die Finger an einer heißen Glühbirne verbrannt hat, der weiß das. Die Sparlampe hingegen lässt das relativ kalt. Sie erhitzt sich nicht so stark: Sparlampen haben eine deutlich höhere Lichtausbeute. Sie setzen zwischen 20 bis 25 Prozent der verbrauchten Stromenergie in Licht um und haben dabei eine deutlich längere Lebenszeit.

Internet-Link zur Druckversion: http://www.saarland.de/prd/prd_drucken.htm?mid=8335

 

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Quelle: MINISTERIUM FÜR UMWELT DES SAARLANDES / pressrelations.de

08.11.2005 - 18:02 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 1989 X