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15 Millionen Tonnen Mittelplate-Öl gefördert




Friedrichskoog, 28.06.2005 - Das Mittelplate Konsortium – RWE Dea AG als Betriebsführer und die Wintershall AG – hat aus dem größten deutschen Erdölvorkommen Mittelplate die fünfzehnmillionste Tonne Öl gefördert. Mit der derzeitigen jährlichen Förderung von über 2 Millionen Tonnen trägt das Feld Mittelplate zu rund 57 Prozent zur Gesamtförderung in Deutschland von 3,5 Millionen Jahrestonnen bei. Schleswig-Holstein ist damit das wichtigste heimische Ölförderland.

Ölgewinnung im Offshore- und Onshore-Verbund

Von der sieben Kilometer vor Friedrichskoog im Wattenmeer künstlich errichteten Bohr- und Förderinsel Mittelplate wurden bisher 18 von 44 möglichen Bohrungen fertig gestellt und bisher 9,5 Millionen Tonnen Öl gefördert. Der Transport des Öls erfolgte störungsfrei mit speziell konstruierten Öltransport-Leichtern zum Hafen Brunsbüttel zur dortigen Weiterleitung an die Abnehmer. Mit rund 900.000 Tonnen Öl pro Jahr ist wegen der tiden- und wetterbedingt eingeschränkten Transportmöglichkeiten das Förderlimit auf der Insel erreicht. Durch die bald fertig gestellte Pipeline-Anbindung wird ein kontinuierlicher Öltransport von 1,2 bis 1,6 Millionen Jahrestonnen ermöglicht. Dies wird dazu führen, dass sich die Gesamtförderdauer um etwa zehn Jahre verringert. Nach einer Übergangsphase können künftig die jährlich rund 1.000 Öltransporte mit Spezialschiffen durch das Wattenmeer entfallen. Von Land aus fördern die Konsortialpartner seit Mitte 2000 aus sieben High-Tech-Produktionsbohrungen – die mit Bohrstrecken von 8.000 bis über 9.000 Metern zu den weltweit am längsten abgelenkten Bohrungen gehören – eine Jahresmenge von 1,1 bis 1,2 Millionen Tonnen Öl. Die Gesamtfördermenge von Land aus beträgt bis heute rund 5,5 Millionen Tonnen Erdöl.

Maßgeschneiderte Konzepte zur Förderentwicklung

Nach Beginn der Ölförderung im Oktober 1987 betrug die jährliche Fördermenge zunächst nur rund 200.000 Tonnen Öl im Jahr. Mit maßgeschneiderten Bohr-, Förder- und Transportkonzepten gelang es dem Konsortium, die Produktionsrate stetig zu steigern. Alle Aktivitäten sind seit Förderbeginn völlig störungsfrei verlaufen. Als wirtschaftlich gewinnbar gelten derzeit noch etwa 35 Millionen Tonnen Erdöl mit einem möglichen zusätzlichen Potenzial von 5 bis 8 Millionen Tonnen. Da die übrigen inländischen Lagerstätten weitgehend ausgefördert und erschöpft sind, ist Mittelplate mit knapp 65 Prozent der nationalen Rohölreserven das einzige deutsche Ölfeld mit Zukunft.

 

Kontakt Leiter UnternehmenskommunikationHarald GraeserTel.: 040-63752511Fax: 040-63753162E-Mail: rwedea.com

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Quelle: RWE DEA / pressrelations.de

28.06.2005 - 20:57 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 935 X

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