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Wertorientierte Strategien zur Gestaltung der Wertschöpfung im Maschinen- und Anlagenbau


14. Münchner Management Kolloquium 6./7.3.2007

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau steuert 2006 dank voller Auftragsbücher auf das dritte Rekordjahr in Folge zu. Für die Produktion wird bis zum Ende des Jahres eine Steigerung von 5% prognostiziert, weshalb der Branchenumsatz einen Spitzenwert von 160 Mrd. erreichen dürfte. Trotz dieser erfreulichen Nachrichten darf nicht vergessen werden, dass in den letzten Jahren die Wertschöpfungstiefe auch im Maschinen- und Anlagenbau kontinuierlich abgenommen hat.
Die Umsatzsteigerung lag in vielen Unternehmen unter dem Niveau des Wertschöpfungsabflusses, was einer sinkenden Netto-Wertschöpfung gleich kommt. Durch das Absenken der Netto-Wertschöpfung konnten in vielen Unternehmen kurzfristige Kostenpotenziale erschlossen und die Wettbewerbsfähigkeit erhöht werden. Eine am kurzfristigen bilanziellen Erfolg ausgerichtete Reduzierung der Wertschöpfung kann jedoch gravierende unternehmerische Nachteile mit sich bringen.
Durch eine Reduzierung von Kernkompetenzen verlieren Unternehmen an Flexibilität und bauen Abhängigkeiten zu unterschiedlichen Wertschöpfungspartnern auf. Dies gefährdet in einigen Fällen eine nachhaltige Steigerung und Sicherung des Unternehmenswertes. Die Herausforderung für das Management von Industrieunternehmen besteht heute darin, die Wertschöpfungstiefe unter Berücksichtigung der langfristigen Wirkungen so zu gestalten, dass der Unternehmenswert auch zukünftig gesichert wird.

Referenten aus dem Maschinen- und Anlagenbau referieren zu diesen Fragen:
; Hr. Dr. Paul Rheinländer, Geschäftsführer, Gebr. Eickhoff Maschinenfabrik und Eisengießerei GmbH, Bochum
; Hr. Johannes Winklhofer, Geschäftsführender Gesellschafter, Johann Winklhofer & Söhne GmbH & Co. KG, München
; Hr. Dr.-Ing. Ernst Rothstein, Vorstandsmitglied, Leistritz AG, Nürnberg
; Hr. Vincenzo Spitaleri, Sprecher der Geschäftsführung, Westfalia Separator Mineraloil Systems GmbH, Oelde
; Hr. Thorsten Klapproth, Vorsitzender des Vorstandes, WMF AG, Geislingen/Steige
; Hr. Hans-Georg Härter, Vorstandsvorsitzender, ZF Sachs AG, Schweinfurt

Das 14. Münchner Management Kolloquium bietet eine Plattform für die Diskussion von Strategien und Konzepten zur wertorientierten Optimierung der Leistungstiefe. Zahlreiche Referenten von Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus berichten über die erfolgreiche Strategieimplementierung und zum Teil schmerzhaften Lernprozesse, um unter schwierigen Bedingungen die hoch gesteckten Ziele zu erreichen. Dass dieses nicht ohne die Einbeziehung und Motivation der Mitarbeiter realisierbar ist, unterstreichen die renommierten Vertreter der Industrie in ihren Beiträgen.

Anmeldeformulare und Auskünfte zum 14. Münchner Management Kolloquium, das diesmal unter dem Motto „Wertsteigerung durch Wertschöpfung?“ steht, sind erhältlich bei:
TCW Transfer-Centrum GmbH & Co. KG, Leopoldstraße 145, 80804 München
Tel. (+49) 89 360523-0, per Fax (+49) 89 36102320,
per E-Mail: Mailtcw.de oder im INTERNET unter: www.tcw.de

Hinweis an die Redaktionen: Für Journalisten ist die Teilnahme kostenlos.

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Ursprünglich auf Logistik und die Einführung logistischer Prinzipen wie KANBAN und Just-in-Time fokussiert, hat sich das TCW weiterentwickelt und sein Know-how- und Projektspektrum erheblich erweitert. Heute ist das TCW Transfer Centrum damit ein in Industrie und Dienstleistung gleichermaßen angesehenes Beratungsinstitut, welches die Bereiche Logistik & SCM, Produktion, Einkauf, Innovations- und Technologiemanagement sowie die allgemeine Prozess- und Organisationsentwicklung bei seiner Beratungstätigkeit abdeckt.

Quelle: TCW Transfer-Centrum GmbH & Co. KG / pressbot.net

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13.09.2006 - 0:00 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 451 X