Wirtschaftsbund Gmunden - Rudolf Wagner KG schreibt Gmundner Geschichte mit
Gmunden/Traunsee/Salzkammergut. Dieser Tage war der Wirtschaftsbund Gmunden www.ooe-wb.at, angeführt von Obmann Stefan Frauscher www.frauscherboats.com, zu Gast beim Getränkegroßhandel Rudolf Wagner KG www.wagnerweb.at um sich hautnah über die aktuellsten Entwicklungen am Getränkesektor und dem umfangreichen Dienstleistungsangebot des Hauses zu informieren. Der Hausherr Rudolf Wagner präsentierte der Delegation in seinem ureigensten Element einen mit vielen Anekdoten gespickten Streifzug durch die Geschichte des Familienunternehmens bis zum heutigen Tage.
„Vom Kracherlkutscher in den Getränke Olymp“
Mehr als 80 Jahre ist es her, da fiel 1924 im Salzkammergut www.traunsee.at der Startschuss im Rennen um den grossen Durst. Josef Wagner, dem Großvater der heutigen Unternehmergeneration um Rudolf und Erich Wagner, gelingt es ein milchsäurehaltiges Erfrischungsgetränk mit dem exotischen Namen „Chabeso“ abzufüllen. Er legte damit den Grundstein für eine Erfolgsgeschichte, die mit dem späteren Aufkommen eines Erfrischungsgetränks aus Atlanta, auf direktem Weg in den „Getränke–Olymp“ führte. Dank gilt an dieser Stelle auch Daimler und Benz, die ihren Beitrag zum Erfolg in Form eines LKW beisteuerten, der schon damals verlässlich und termingerecht seinen Dienst versah. 1930 übersiedelte man an aus Platzgründen in den Gasthof Plassauerhof. Bereits zu dieser Zeit ist das Gespür der Wagner’s für Trends und dem Dienst am Kunden zu erkennen und so landet Rudolf Wagner sen. 1937 den großen Coup. Er holt Coca–Cola an den Traunsee. 1954 folgt ein Franchisevertrag, der 1990 im Zuge einer weltweiten Reorganisation des amerikanischen Getränkeriesen an die Coca–Cola Company zurückverkauft wird. Zwei Jahre zuvor bringt man die Eigenmarke „Libella“ auf den Markt, ein Orangenkracherl, dass seit einigen Jahren ein Revival als Kultmarke feiert.
“Alles aus einer Hand“
Durch diese Loslösung vom Großkonzern begann man konsequenterweise mit dem Aufbau eigener Standbeine. Heute ist man als Vollsortimenter mit AF-Getränken, Wein, Bier und seit 1995 Generalimporteur von Caffé Nannini im Getränkebereich tätig und betreut neben zahlreichen Kunden in der Gastronomie(70%), eine Vielzahl von Kalt u. Heissgetränke- und Snackautomaten(ca. 2000 Stück) an Schulen und in Betriebskantinen. „Wir sind das grösste Kaffeehaus Österreichs mit 10 Millionen Portionen pro Jahr.“, streute Wagner launig ein. Seit 1993 betreibt man am heutigen Standort an der Scharnsteiner Straße unter der Leitung von Erich Wagner eine Vinothek. Weine aus der Alten und Neuen Welt, Accessoires, Alimentari und Spezereien aus der ganzen Welt werden Weinliebhabern die das Besondere suchen in stilvollem Ambiente offeriert. Aus diesem Jahr datiert auch der Beginn einer eigenen Kunststoffproduktion, bei der im Spritzgussverfahren Verschlüsse für die Getränkeindustrie und technische Teile gefertigt werden. Seit 1.1.2002 ist die Wagner Kunstofftechnik GmbH im neuen Werk zwischen Oberweis und Laakirchen angesiedelt.
„Die Sache mit dem Plopp“ oder „Plopp heisst nicht Stopp“
Im Jahre 1998 begann seitens der Weinindustrie und einiger namhafter Weingüter die Nachfrage nach einem synthetischen Korken und so begann man bei Wagner solch einen Korken zu entwerfen, der gemeinsam mit etlichen Winzern zwei Jahre langen Tests unterzogen wurde, dabei ständig verbessert und schließlich im Jahr 2000 erstmals zum Verkauf angeboten wurde. Bereits im ersten Verkaufsjahr setzte man eine Million Plopp's ab und die Abteilung Kunststoff entwickelte sich zu einem bedeutenden Faktor für die Unternehmensgruppe. Das charakteristische ploppen und die konsequente Weiterentwicklung des Produkts hat die bunten Hunde salonfähig gemacht und einen neuen Trend in der Weinkultur etabliert. Heute erwirtschaftet man mit 85 Mitarbeitern nicht nur einen Umsatz von € 24 Mio., der innovative Marktauftritt bescherte dem eingespielten Team den Titel des beliebtesten Lieferanten und Servicedienstleisters im gesamten Verkaufsgebiet. (gw)
Infos:
www.wagnerweb.at
www.plopp.at
www.moccacino.at
Bildtext:
Der erste Lastwagen der Firma Wagner - damit dem wurden das legendäre „Chabeso“ und die Wagner-Siphonflaschen mit Sodawasser ausgeliefert.
Österreichische Wirtschaftsbund - www.wirtschaftsbund.at
Am 8. Mai 1945 wurde der Österreichische Wirtschaftsbund als "freie Vereinigung der selbständig Erwerbstätigen und führenden Wirtschaftskräfte im Rahmen der ÖVP" gegründet. An seiner Spitze stand mit Ing. Julius Raab der Gründungsvater der heute größten politischen Interessenvertretung der Klein- und Mittelbetriebe Österreichs.
Handwerker, Kaufleute, Industrielle und freiberuflich Tätige wurden aufgerufen, Mitglied bei einer Organisation zu werden, die sich zu den Grundsätzen "der freien Wirtschaft, der unbeschränkten Entfaltung der privaten Initiative und der Unverletzlichkeit des wohlerworbenen Eigentums" bekannte und bekennt.
Die Gründungsidee des Österreichischen Wirtschaftsbundes, die Stärke durch Gemeinsamkeit, ist nach über einem halben Jahrhundert aktueller denn je. Gerade weil die Zahl der unselbstständig Erwerbstätigen in diesem Zeitraum ungleich stärker zugenommen hat als die der Selbstständigen, braucht die gesellschaftliche Minderheit der Wirtschaftstreibenden eine starke politische Organisation.
Dass der Wirtschaftsbund diese nötige Stärke mit sich bringt, zeigen die wirtschaftspolitischen Markierungen in Österreich. Trotz wechselnder Wahlergebnisse und Regierungskonstellationen sind Bekenntnisse zu Marktwirtschaft und zu "Mehr Privat - weniger Staat" bis weit in die Reihen anderer Parteien hinein als Erfolgsrezepte des Standortes Österreich unbestritten.
Quelle: Matchmaker PR / pressbot.net
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26.04.2007 - 8:11 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 417 X

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