Mehr Sicherheit bei der Personalauswahl
Die immer größere Flut von Bewerbungen auf immer weniger freie Stellen erschwert Unternehmen nicht nur die Entscheidungsprozesse bei der Personalauswahl, sondern erhöht gleichzeitig das Risiko von Fehleinstellungen. Und das kann teuer werden. Bis zu 30.000 Euro kostet unter Umständen die Besetzung eines Arbeitsplatzes mit einem nicht geeigneten Mitarbeiter. Je nach Gewinnsituation müssen dafür mehrere hunderttausend Euro Umsatz erarbeitet werden, um diesen unnötigen Kapitalabfluss wieder auszugleichen.
Dabei sind Fehlinvestitionen solcher Art keine Seltenheit. Wie unabhängige Experten bei der Untersuchung von Personalauswahl- und Einstellungsprozessen in deutschen Mittelstandsunternehmen feststellten, erweisen sich zwei von drei Stellenbesetzungen innerhalb von sechs Monaten als nicht optimal.
Der Grund dafür ist einfach: Die Unternehmen bauen für ihre Zukunft mehr auf Glück und Zufall anstatt auf objektive Kriterien und Prozesse. Denn nach wie vor wählen sie ihre Mitarbeiter zu stark nach deren nachgewiesenen Fähigkeiten aus, sprich: Zeugnisse, fachliche Qualifikationen, Referenzen. Sogar der „Nasenfaktor“, bekennt so mancher Unternehmer, ist noch immer ausschlaggebendes Kriterium bei der Einstellung neuer Mitarbeiter. Wieder entlassen werden sie dann aber meist nicht wegen ihrer mangelnden Fertigkeiten, sondern wegen ihrer Einstellungen und Verhaltensweisen, die nicht zum Unternehmen oder zum Team passen.
Zwar sind die fachlichen Fähigkeiten (Hardskills) der Bewerber die Voraussetzung, um überhaupt in die engere Auswahl zu kommen. Ob und wie der Mensch an diese Stelle passt, bleibt jedoch vielfach unberücksichtigt. Dabei bestimmt gerade dieser Faktor zunehmend über den Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens. Denn nur wenn die richtige Person am richtigen Arbeitsplatz sitzt, wird sie ihre Stärken optimal entfalten und so entscheidend zum Unternehmenserfolg beitragen können.
Die Potenziale und Talente von Kandidaten zu erkennen und unternehmensfördernd einzusetzen, sollte daher das zentrale Thema für jedes Unternehmen sein. Mit Verfahren, wie den Diagnoseinstrumenten INSIGHTS MDI®, lassen sich objektiv und punktgenau diese so genannten Softskills ermitteln. Die Management Development Instruments analysieren nicht nur das vom Bewerber gezeigte angepasste Verhalten, sondern auch seinen natürlichen Basisstil und decken seine Handlungsmotive auf. Gleichzeitig ermöglichen die Tools eine Arbeitsplatz-Analyse zur Jobdefinition – der erste Schritt für eine erfolgreiche Neubesetzung.
Nachhaltige Sicherheit bei der Personalauswahl speziell für kleine und mittlere Unternehmen verspricht in diesem Zusammenhang der INSIGHTS MDI® Bewerber-Check, der auf den INSIGHTS Potenzial-Analysen basiert. Online-gestützt und damit unabhängig von Zeit und Raum bietet er in sechs Stufen innerhalb kürzester Zeit einen Abgleich zwischen dem geforderten Soll- und dem Bewerberprofil.
Am wichtigsten für das Unternehmen ist aber zunächst einmal, das Soll-Profil einer Arbeitsstelle in Bezug auf die Verhaltenspräferenzen zu ermitteln. Welche Schlüsseleigenschaften werden für den Job benötigt, welche Werte sind als Antriebsquelle wichtig und welche Verhaltensdimensionen fordert die Position sind Merkmale, die den zu besetzenden Arbeitsplatz charakterisieren. Denn für jeden Beruf sind bestimmtes Wissen, Fachkenntnisse, Verhaltensmuster, soziale Kompetenzen und Werte für eine optimale Leistung nötig.
Steht das Soll-Profil fest, wird es anhand einer Arbeitsstellen-Vergleichsanalyse in direkten Vergleich zu den Ergebnissen der Bewerber-Analysen gesetzt. Sie geben im leadership-check ein ganzheitliches und vollumfängliches Feedback über die Leadershipfähigkeiten des Teilnehmers, wobei sowohl die Motive und Wertvorstellungen als auch die sich daraus ergebenden Verhaltenspräferenzen ermittelt werden. Die persönlichen Interessen, Einstellungen und Werte zeigt die PIW-Analyse auf. Damit lassen sich Wertvorstellungen, das Selbstbild und Handlungsmotive einschätzen und mit diesem Wissen das Handeln bewusster steuern und gezielter einsetzen. Nach Auswertung aller Analysen erhält das Unternehmen in einem ausführlichen Beratungsbericht mit persönlicher Interpretation durch die INSIGHTS GmbH – exklusiver Lizenzträger der Diagnoseinstrumente – konkrete Empfehlungen für die weitere Vorgehensweise.
Gerade kleinere und mittlere Unternehmen, die sich aufwändige und teure Assessment-Center nicht leisten wollen oder können, haben mit dieser Methode die Möglichkeit, für sich selbst und die neuen Mitarbeiter eine Win-win-Situation zu schaffen, die langfristig den entscheidenden Vorsprung sichert. Denn in den meisten Einstellungsgesprächen wird gezielt über- beziehungsweise untertrieben oder sogar die Unwahrheit gesagt. Wer sich da nur auf die Hardskills und den „Nasenfaktor“ verlässt, muss das unter Umständen teuer bezahlen.
* Rainer Skazel ist Management Trainer INSIGHTS MDI International® Deutschland GmbH, Waldshut-Tiengen
Grafik:
Das INSIGHTS-Rad zeigt das natürliche Grundverhalten (Punkt) und den angepassten Verhaltensstil (Stern). Das Viereck steht für das Soll-Profil.
Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei der SCHEELEN® AG - Institut für Managementberatung und Bildungsmarketing, Marcel Busch, Klettgau-straße 21, 79761 Waldshut-Tiengen, unter der Telefonnummer 07741/9694-30, per Fax 07741/9694-20 oder E-Mail mbscheelen-institut.de. Im Internet finden Sie das Angebot unter www.scheelen-institut.de
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11.06.2007 - 12:35 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 291 X

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