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cambio Stadtauto Bremen: 15 Jahre Carsharing-Erfolgsgeschichte




Am 1.11. wird gefeiert - das zweitälteste CarSharing-Unternehmen Deutschlands blickt auf eine bemerkenswerte Historie zurück / Was mit 3 Autos und viel Idealismus begann hat sich zum professionellen Dienstleister mit 100 Fahrzeugen entwickelt

Bremen, 28.10.2005. Sogar in Brüssel schaut man auf Bremen: Aufgrund vieler erfolgreicher Projekte wurde die Hansestadt schon als "europäische Carsharing-Hauptstadt" betitelt. Der Anfang im Herbst 1990 war noch nicht so erfolgversprechend: Mit drei Autos und 32 Idealisten startete der Verein Ökostadt das Projekt "StadtAuto".

Das stetige Wachstum der folgenden Jahre forderte und förderte die Professionalisierung: 1992 wurde "StadtAuto" als Dienstleistungs-GmbH gegründet und zum fünften Geburtstag des Carsharings waren schon 800 Kunden mit 50 Fahrzeugen unterwegs.

Der wichtigste Schritt in eine breite Öffentlichkeit war die Kooperation 1998 mit der BSAG. Deren Abonnenten brauchen im bremer Alltag meist kein eigenes Auto – aber spät abends oder für Fahrten ins Umland reicht der linien- und taktgebundene öffentliche Verkehr nicht immer aus. Carsharing-Kunden fahren überdurchschnittlich viel mit Bus und Bahn. Das Angebot ergänzt sich ideal - folgerichtig, dass da die durchaus sehr verschiedenen Unternehmen auf einander zu gingen.

Zum zehnjährigen Jubiläum fuhren schon fast 2000 Bremer Kunden mit 76 Autos. Um bei weiter wachsenden Kundenzahlen noch besseren Service anbieten zu können, wurden Partner gesucht und Kräfte gebündelt. Im gleichen Jahr erfolgte der Zusammenschluss mit den Carsharing-Unternehmen aus Köln und Aachen. Die Wirkung wurde schnell sichtbar: ein einheitlicher Markenauftritt, gleicher Zugang per Chipkarte und gleiche Preise – in mittlerweile acht deutschen und sieben belgischen Städten.

Das Erfolgsrezept des Unternehmens, das vollständig im Besitz von Kunden und Mitarbeitern ist? Kerstin Homrighausen, Geschäftsführerin der cambio Stadtauto, lächelt: "Bodenhaftung bewahren – und trotzdem auch weit nach vorne blicken. Das erste Ziel ist die Qualität unseres Services und die Zufriedenheit der Kunden. Wir haben auf finanzielle Experimente verzichtet und konnten deshalb auf langsameres, aber stetiges Wachstum bauen."

Die Bremer Architektin Ute Dechantsreiter ist seit Anfang an mit dabei: "Es freut mich sehr das aus einer guten Idee ein erfolgreiches Unternehmen entstanden ist. Besonders hervorzuheben ist, dass Carsharing ganz nebenbei auch einen Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz leistet."

Neukunden kommen heute zu cambio, weil sie den Komfort und die Flexibilität schätzen und weil sie Geld und Ärger mit dem eigenen Auto sparen wollen. So wie der Unternehmer Mario Ippen, Inhaber des WallCafÖ©s "Lemon Lounge": "Die Parksituation in der Innenstadt kennt jeder – da hole ich mir lieber bei Bedarf ein Auto von der Domsheide und bekomme monatlich eine überschaubare Rechnung."

In Bremen fahren heute mehr als 3.500 cambio-Kunden mit über 100 Fahrzeugen an 37 Stationen – vom Kleinwagen bis zum Transporter. Kunden sind z.B. "Die Glocke" und "Die Bremer Kammerphilharmoniker"; das "Mix" wird mit cambio-Transportern verteilt und auch Behörden wie das Gesundheitsamt oder der Senator für Bau, Umwelt und Verkehr nutzen den Service. cambio Stadtauto Bremen beschäftigt 14 Voll- und Teilzeitkräfte und erwirtschaftete 2004 einen Umsatz von rund 1,2 Mio €.



Quelle: CAMBIO MOBILITÄTSSERVICE / pressrelations.de

31.10.2005 - 10:03 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 234 X