anzeige [x]
Seite wird geladen ... Bitte warten

es wird in 60000 Artikel gesucht

 PM online: 59.514
 Redakteure registriert: 3.162
 Gesamtreichweite (Aufrufe Meldungen): 12.814.097

Deutsch-ukrainische Umweltgespräche in Berlin




Nach den politischen Umwaelzungen der "orangenen Revolution" sind Vertreterinnen und Vertreter des ukrainischen Umweltministeriums heute und morgen erstmals in Berlin, um ihre Zusammenarbeit mit dem Bundesumweltministerium neu zu bestimmen. Im Mittelpunkt der deutsch-ukrainischen Umweltgespraeche steht das Anliegen der Ukraine, ihre Umweltgesetze an das EG-Umweltrecht heranzufuehren. Waehrend der zweitaetigen Konsultationen sollen ausserdem Kooperationen in den Feldern Energie und Klima sowie Wasserwirtschaft vereinbart werden.

Aufgrund des Europakurses des Praesidenten Juschtschenko hat die Ukraine den Ehrgeiz, ihre Gesetzgebung in den naechsten Jahren dem Standard der EU anzugleichen. Das Bundesumweltministerium moechte dieses Vorhaben durch Verwaltungspartnerschaften, so genannte Twinning-Projekte, unterstuetzen. Beide Seiten koennen hier auf eine sehr erfolgreiche Tradition der Zusammenarbeit zurueckgreifen.

Auch im Energie- und Klimabereich wird eine vertiefte Kooperation vereinbart. Eine deutsch--ukrainische Arbeitsgruppe zu Umwelt und Energie soll die flexiblen Instrumente des im Februar 2005 in Kraft getretenen Kyoto-Protokolls nutzen und Projekte der Gemeinsamen Umsetzung (Joint Implementation) entwickeln. Beide Seiten wollen die internationale Klimaschutzpolitik ueber die erste Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls hinaus fortentwickeln.

Das Bundesumweltministerium hat im Rahmen des 1993 abgeschlossenen deutsch-ukrainischen Umweltabkommens bisher ueber 30 Projekte mit einer Summe von mehr als 2 Millionen Euro unterstuetzt.



Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderplatz 6, 10178 BerlinRedaktion: Michael Schroeren (verantwortlich)Thomas Hagbeck, Jürgen Maaß, Frauke StamerTel.: 01888/305-2010. Fax: 01888/305-2016email: pressebmu.bund.de - internet: http://www.bmu.de/presse



Quelle: BUNDESMINISTERIUM FÜR UMWELT, NATURSCHUTZ UND REAKTORSICHERHEIT (BMU) / pressrelations.de

21.06.2005 - 18:33 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 1031 X