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E.ON bleibt auf Erfolgskurs




Die positive Ergebnisentwicklung des E.ON-Konzerns hat sich auch im dritten Quartal 2005 fortgesetzt. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahrs stieg das Adjusted EBIT gegenüber dem Vorjahr um sieben Prozent auf 5.524 Mio EUR (Vorjahr: 5.185 Mio EUR)(1).

Beim Konzernüberschuss – nach Steuern und nach Anteilen Konzernfremder – konnte E.ON gegenüber dem Vorjahr um 61 Prozent auf 6.399 Mio EUR zulegen (3.967 Mio EUR). Hier wirken die hohen Buchgewinne aus dem Verkauf von Viterra und Ruhrgas Industries. Das Ergebnis je Aktie lag mit 9,71 EUR (6,04 EUR) ebenfalls 61 Prozent über dem des Vorjahres.

Das Adjusted EBIT der Market Unit Central Europe stieg um neun Prozent auf rund 2.945 Mio EUR (2.703 Mio EUR). Entscheidend waren hierbei die gestiegenen Großhandelspreise für Strom in Westeuropa. Gegenläufig hierzu wirkten aber die gestiegenen Brennstoffkosten sowie Kosten für nicht im erforderlichen Umfang zugeteilte CO2-Zertifikate. Im europäischen Gasgeschäft wurden höhere Erlöse aus eigener Gasförderung durch die steigenden Bezugskosten für Erdgas aufgewogen. Wie in den vorherigen Quartalen wird das Ergebnis dadurch belastet, dass die gestiegenen Einkaufspreise für Gas nur zeitverzögert an die Kunden weitergegeben werden. Das Adjusted EBIT war daher mit 1.125 Mio EUR (1.113 Mio EUR) nahezu unverändert. Die Market Unit UK hat in den ersten neun Monaten mit einem nahezu konstanten Adjusted EBIT von 715 Mio EUR (720 Mio EUR) zum Gesamtergebnis beigetragen. Dabei haben sich höhere Marktpreise und die Integration von bislang fremdvergebenen Kundenservices positiv ausgewirkt. Diese Effekte wurden aber vollständig von höheren Brennstoffkosten und Aufwendungen für CO2-Zertifikate aufgewogen, die besonders im dritten Quartal auf das Ergebnis durchschlugen. Auch das Adjusted EBIT von US-Midwest blieb mit 278 Mio EUR (275 Mio EUR) fast konstant. Hier gleichen sich ebenfalls höhere Erträge aus dem Strom- und Gasverkauf und gestiegene Brennstoffkosten aus. Besonders positiv verlief die Ergebnisentwicklung in Skandinavien, wo die E.ON-Stromproduktion weniger abhängig von fossilen Brennstoffen ist. Die Market Unit Nordic konnte daher ihren Beitrag zum Gesamtergebnis um 23 Prozent auf 600 Mio EUR (489 Mio EUR) verbessern.

Für das Jahr 2005 rechnet E.ON damit, das Adjusted EBIT des Konzerns gegenüber dem Ergebnis des Jahres 2004 nochmals steigern zu können. Aufgrund der erfolgreichen Verkäufe von Viterra und Ruhrgas Industries erwartet E.ON darüber hinaus, den Konzernüberschuss des Vorjahres erheblich zu übertreffen.

 

E.ON-Vorstandsvorsitzender Wulf H. Bernotat: "Die positive Ergebnisentwicklung der letzten Quartale ist ein Beleg dafür, dass unsere Konzentration auf das reine Strom- und Gasgeschäft richtig ist. Diese klare Strategie und unsere solide Finanzbasis als Ausgangspunkt für weiteres Wachstum erlauben es uns, selbstbewusst nach vorne zu gehen. Dabei kommen wir mit kleineren und mittleren Investitionen gut voran, schließen aber größere Schritte nach wie vor nicht aus, wenn sie unseren strengen Investitionskriterien entsprechen."

 

(1) Non-GAAP financial measure; Überleitung zum Konzernüberschuss in Höhe von 6.399 Mio EUR (Vorjahr: 3.967 Mio EUR) siehe Zwischenbericht III/2005 S. 8, Erläuterungen siehe Zwischenbericht, S. 35; angepasst um nicht fortgeführte Aktivitäten, Erläuterungen siehe Zwischenbericht, S. 29.

 

Diese Pressemitteilung kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die wir in Mitteilungen an die Frankfurter Wertpapierbörse sowie an die amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde (inkl. Form 20-F) beschrieben haben. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

 

Der Konzernabschluss der E.ON AG wird nach den United States Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP) aufgestellt. In dieser Pressemitteilung können bestimmte (evtl. auch zukunftsbezogene) Kennzahlen genannt werden, die nicht in Übereinstimmung mit US-GAAP Rechnungslegungsstandards ermittelt wurden. Diese Kennzahlen werden als nicht nach US-GAAP ermittelte Kennzahlen (Non-GAAP financial measures) gemäß dem US-amerikanischen Federal Securities Law bezeichnet. E.ON leitet diese Kennzahlen über auf die nächst vergleichbare US-GAAP-Kennzahl oder Zielgröße; diese Überleitung wird entweder in dieser Pressemitteilung, im Geschäftsbericht, im Zwischenbericht oder auf der Website unter www.eon.com veröffentlicht. Das Management ist der Ansicht, dass die von E.ON verwendeten Non-GAAP financial measures, wenn sie in Verbindung mit – aber nicht anstelle von – anderen gemäß US-GAAP ermittelter Kennzahlen betrachtet werden, das Verständnis der Liquiditäts- und Ergebnisentwicklung des Unternehmens erhöhen. Eine Vielzahl dieser Non-GAAP financial measures werden allgemein von Analysten, Ratingagenturen und Investoren verwendet, um ein Unternehmen zu bewerten und die unterjährige und zukünftige Unternehmensentwicklung und den Wert von E.ON zu anderen Wettbewerbern zu vergleichen. Die Non-GAAP financial measures sollten nicht isoliert als Kennzahl für die Ertragslage oder Liquidität von E.ON betrachtet werden. Sie sollten deshalb nicht als Ersatz, sondern stets als Zusatz zu Konzernüberschuss, Cashflow aus der Geschäftstätigkeit fortgeführter Aktivitäten und anderen gemäß US-GAAP ermittelten Ertrags- oder Cashflowgrößen gesehen werden. Die Non-GAAP financial measures, die von E.ON verwendet werden, können sich von denen anderer Unternehmen unterscheiden und sind somit nicht notwendiger Weise mit ähnlich bezeichneten Kennzahlen anderer Unternehmen vergleichbar.

 

URL: http://www.eon.com



Quelle: E.ON / pressrelations.de

10.11.2005 - 18:01 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 680 X