Biogasanlagen - Umweltministerium zieht erste Konsequenzen nach Unfall in Rhadereistedt
11.11.2005, HANNOVER - Nach dem schweren Unfall in der Biogasanlage der Rotenburger Rohstoff GmbH & Co. KG in Rhadereistedt werden alle niedersächsischen Biogasanlagen, die Abfälle tierischen Ursprungs (z.B. Schlachtabfälle) einsetzen, überprüft.
In einem Erlass hat das Umweltministerium die Staatlichen Gewerbeaufsichtsämter heute (Freitag) aufgefordert, gemeinsam mit den Betreibern zu prüfen und sicher zu stellen, dass keine Mischungen, die ähnliche chemische Reaktionen zur Folge haben in die Vorgrube kommen, teilte die Pressesprecherin des Umweltministeriums mit. Auch soll geprüft werden, ob die Absauganlagen bei der Produktion von Biogas optimal dimensioniert sind, ob sie gefährliche Gase außerhalb des Fermenters vollständig erfassen, sicher ableiten und unschädlich machen. Außerdem sollten zusätzliche Mehrgaswarn- und Messgeräte zur Überwachung in besonders gefährdeten Bereichen eingesetzt werden. Diese würden Beschäftigte vor gefährlichen Gaskonzentrationen, die plötzlich und unerwartet auftreten, warnen.
In Niedersachsen werden zurzeit ca. 40 Biogas-Anlagen betrieben, die für den Einsatz von tierischen Nebenprodukten zugelassen sind.
HINWEIS: Den Erlass finden Sie Internet unter www.umwelt.niedersachsen.de Kontakt: Jutta Kremer-Heye, Pressesprecherin, Tel: 0511-120 3426
Andreas RaaschNiedersächsisches UmweltministeriumPressestelleArchivstraße 230169 HannoverTelefon 0511/120-3422; Telefax 0511/120-3699E-mail: mu.de" target="_blank">andreas.raasch
mu.de pressestelle
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Quelle: NIEDERSÄCHSISCHES UMWELTMINISTERIUM / pressrelations.de
11.11.2005 - 18:01 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 302 X
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