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Rot-Grün verhindert 4000 Arbeitsplätze in Ostdeutschland




Gerade für den Forschungsstandort Ostdeutschland hätte der ITER eine bedeutende Signalfunktion gehabt

28. Juni 2005 - Anlässlich der Entscheidung, den Kernfusionsreaktor ITER in Frankreich zu bauen, erklärt die bildungs- und forschungspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Katherina Reiche MdB:

Es ist zu begrüßen, dass der Kernfusionsreaktor ITER in Europa gebaut wird.

Die Entscheidung der am Forschungsprojekt ITER beteiligten Staaten, den Kernfusionsreaktor ITER in Frankreich zu bauen, offenbart zugleich die forschungspolitische Hilflosigkeit der Bundesregierung. Anstatt die Bewerbung des ITER- Förderverbandes Greifswald/ Lubmin für den Bau des Kernfusionsreaktors zu unterstützen, hat die rot-grüne Bundesregierung durch Nichtstun eine Investition i. H. v. 4,6 Mrd. Euro und die Schaffung von 4000 Arbeitsplätze in Ostdeutschland verhindert. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat die Bundesregierung bereits 2003 aufgefordert, den Standort Greifswald/Lubmin nachhaltig bei der Europäischen Kommission zu unterstützen und dadurch die klaren infrastrukturellen Vorteile von Greifswald/ Lubmin in den internationalen Standortwettbewerb einzubringen. Deutschland verabschiedet sich damit aus einem weiteren Zukunftsbereich, aus der weltweiten Fusionsforschung. Anstatt zukunftsfähige Technologien zu fördern und zu unterstützen, hat die rot-grüne Bundesregierung bereits mit der Vorlage des Energieforschungsprogramms deutlich gemacht, dass sie die Energieforschung als grüne "Experimentierwiese" betrachtet.

Gerade für den Forschungsstandort Ostdeutschland hätte der ITER eine bedeutende Signalfunktion gehabt.

 

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Quelle: CDU/CSU-FRAKTION / pressrelations.de

29.06.2005 - 14:44 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 242 X