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Union will Rückfall ins Tschernobyl-Zeitalter




Berlin, den 12. Juni 2005 - Zu der Ankündigung von Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff, im Falle eines Regierungswechsels Gorleben zum Endlager für radioaktive Abfälle zu machen, erklärt der SPD-Generalsekretär Klaus Uwe Benneter:

Ohne Skrupel bereitet die Union den Rückfall in das Tschernobyl-Zeitalter vor. Die Ankündigung von Wulff, Gorleben zum Endlager für radioaktive Abfälle machen zu wollen, beweist: Die Union will zurück zur Energiepolitik der 70er Jahre. Es ist völlig unklar, ob der Salzstock in Gorleben die notwendige Sicherheit für ein Atomendlager bieten würde. Das nassforsche Vorgehen von Wulff ist unverantwortlich.

Doch zusammen mit Merkels Ankündigung, die bereits verbindlich mit der Industrie vereinbarten Laufzeiten verlängern zu wollen, beweist: Die Union setzt auf eine für Mensch und Umwelt gefährliche Dinosaurier-Technologie. Das ist nicht nur aus Sicherheitsgründen unverantwortlich, sondern auch ein ökonomischer Unsinn. Die sozialdemokratisch geführte Bundesregierung hat große Fortschritte bei der sinnvollen Nutzung erneuerbarer Energien erzielt. Hier sind wir führend am Weltmarkt. Die Union will diesen nachhaltigen Fortschritt zurückdrehen. Der Rückfall ins Atomzeitalter wäre ein ökonomischer und ökologischer Rückschritt.

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13.06.2005 - 10:28 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 1186 X