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Brennwerttechnik bei der Ölheizung soll Standard werden


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Bundesumweltministerium verhandelt mit der Wirtschaft

November 2006. Das Bundesumweltministerium verhandelt mit der Wirtschaft über eine Selbstverpflichtung, die die flächendeckende Einführung von Öl-Brennwertkesseln fördern soll.
„Wenn die Kesselhersteller, die Mineralölindustrie und das Handwerk an einem Strang ziehen, können wir die Einführung der Öl-Brennwerttechnik beschleunigen“, ist Ministerialrat Franzjosef Schafhausen, Leiter der Arbeitsgruppe Umwelt und Energie, überzeugt. „Öl-Brennwertkessel sind das Modernste und Sparsamste, was derzeit bei der Ölheizung zu bekommen ist.“ Der Klimaschutzexperte empfiehlt Öl-Brennwert anstelle der konventionellen Niedertemperaturkessel.
Nach Schätzungen des Instituts für wirtschaftliche Ölheizung in Hamburg nutzten 2005 erst rund 12,5 Prozent der neu installierten Ölheizungskessel die Brennwerttechnik. Doch der Marktanteil nimmt jedes Jahr überdurchschnittlich stark zu. Den Verbrauchern rät Schafhausen gezielt nachzufragen: „Sagen Sie Ihrem Installateur, dass Sie eine Öl-Brennwertheizung wollen und lassen Sie sich nicht abweisen. Angesichts der hohen Energiepreise sind Niedertemperaturkessel aus unserer Sicht nicht mehr top.“
Vor allem kleinere Hersteller haben die neuen Geräte als erste am Markt eingeführt. „Wir produzieren seit 2001 nur noch Öl-Brennwertkessel“, erläutert Dr.-Ing. Franz Grammling, Geschäftsführer des Heizungsherstellers Rotex in Güglingen.
„Die konventionellen Kessel haben wir komplett aus dem Programm gestrichen.“ Der Erfolg bestätigt den radikalen Bruch mit der alten Technik: „Unsere A1-Kessel gehören zu den meist verkauften Öl-Brennwertkesseln“, sagt Grammling. „Wir haben eine ganze Modellfamilie inklusive Solaranlage entwickelt, mit der die Öl-Brennwertheizung besonders energiesparend ist.“

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Quelle: pr-werkstatt / pressbot.net

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16.11.2006 - 0:00 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 1406 X

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