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Solarschulen trotzen dem Klimawandel


Solarschulen bilden Netzwerk in Niedersachsen// B.A.U.M.-Projekt will Erfahrungsaustausch und weitere Solarprojekte an Schulen fördern // Schulen verbinden Klimaschutz mit praxisorientierter Bildungsarbeit

Hannover, 16.02.2007. Seit der Veröffentlichung des jüngsten UN-Berichts zum Klimawandel wird allenthalben diskutiert, wie der drohenden Klimakatastrophe zu entgegnen sei.

30 Schulen aus Niedersachsen wollen dem Klimawandel etwas entgegensetzen und haben sich im Solarschulen-Netzwerk Niedersachsen zusammengeschlossen. Ganz praktisch wollen die Schulen ihren Schülern aufzeigen, wie der Einsatz von Solarenergie zur Lösung der Klimaproblematik beitragen kann. Vielfach haben die Schulen dazu eigene Solaranlagen installiert.

Mit von ihm initiierten Solarschulen-Netzwerk will der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e.V. (B.A.U.M.) weitere Schulen anregen, sich mit dem Thema Solarenergie auseinanderzusetzen. Hilfe dazu bietet eine interaktive Website (www.solarschulen.net), über die Fragen, Informationen und praktisches Know-how ausgetauscht werden können. Außerdem werden Tagungen und Erfahrungsaustauschtreffen zu diesem Thema angeboten. Eine Beratungsstelle steht Schulen auf dem Weg zur Solarschule hilfreich zur Seite.

B.A.U.M. knüpft mit diesem Projekt an den erfolgreichen Wettbewerb „Solar-Spaß an Schulen“ an, an dem sich in den vergangenen beiden Jahren 24 Schulen beteiligt haben. Zehn Schulen waren für ihr vorbildliches Konzept zur Errichtung einer Schul-Solaranlage und die didaktische Einbindung des Themas Solarenergie in Unterricht und Schulalltag ausgezeichnet worden.

"17 Teilnehmerschulen haben ihre Solarprojekte erfolgreich umgesetzt", resümiert Dieter Brübach, Mitglied der B.A.U.M.-Geschäftsführung. Ingesamt seien Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von über 150 kWp installiert worden. Damit könnten jährlich etwa 125.000 kWh Strom erzeugt und die Umwelt um über 70 Tonnen Kohlendioxid pro anno entlastet werden. Fast 1 Mio Euro wurden in diese Schul-Solaranlagen investiert und damit etwa 10 Arbeitsplätze in der aufstrebenden Solarindustrie gesichert. Fast 15.000 Schülern konnte die Sonnenenergienutzung praktisch veranschaulicht werden.

Zur Finanzierung dieser Anlagen haben die Schulen sehr vielfältige und kreative Ideen entwickelt, die nun auch landesweit Schule machen sollen. So sind beispielsweise durch Sponsorenläufe der Schüler, "Sonnen-Anleihen" in der Bevölkerung oder durch Betreibergesellschaften und Fördervereine die Gelder zusammenkommen.

„Durch das Solarschulen-Netzwerk Niedersachsen soll das Know-how der erfahrenen Solarschulen gebündelt und erhalten werden und so möglichst viele Schulen zur Nachahmung angeregt werden“, so B.A.U.M.-Projektleiter Dieter Brübach.

Die Niedersächsische Lottostiftung fördert das Projekt aus Mitteln der BINGO-Umweltlotterie ebenso wie die Niedersächsische Umweltstiftung. Außerdem wird das Projekt von der Rut- und Klaus Bahlsen-Stiftung, der Klimaschutzagentur der Region Hannover und dem Niedersächsischen Kultusministerium sowie dem BLK-Programm Transfer – 21 Niedersachsen unterstützt.

Informationen zum Projekt Solarschulen-Netzwerk Niedersachsen finden sich im Internet unter www.solarschulen.net


Hinweis für die Medien:

Diese Presseinfo, das Projektlogo und weitere Informationen zum Projekt finden Sie im Internet unter www.solarschulen.net

Kontakt:

B.A.U.M. Niedersachsen e.V.
Dieter Brübach, Mitglied der Geschäftsführung des B.A.U.M. e.V.
Asternstraße 16, 30167 Hannover
Tel 0511/1650021 Fax 0511/7100583
E-Mail infosolarschulen.de



Quelle: oak media GmbH / pressbot.net

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18.02.2007 - 13:51 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 972 X