Im Wald gehen Ökonomie und Ökologie Hand in Hand
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Die Wertschätzung von Holz erlebt gegenwärtig eine Renaissance, nicht nur als modernes Baumaterial oder als Brennstoff. Ein breites Spektrum an Hightech-Produkten eröffnet zudem ungeahnte Möglichkeiten. Mit der zunehmenden Verwendungsmöglichkeit steigt die Nachfrage nach dem Rohstoff und speist damit auch die Befürchtungen, ob die Nachhaltigkeit in der deutschen Forstwirtschaft künftig noch gesichert ist.
Die Ergebnisse der Bundeswaldinventur II (www.bundeswaldinventur.de) können diese Sorge entkräften. Allein in den alten Bundesländern hat die Waldfläche innerhalb von 15 Jahren um eine Fläche zugenommen, die rund 100.000 Fußballfeldern entspricht. Der Holzzuwachs wird allerdings nur zu rund zwei Dritteln genutzt, weshalb der Vorrat, Jahrhundertstürmen zum Trotz, auf 3,4 Milliarden Kubikmeter anstieg. Als Folge daraus ist Deutschland heute das holzreichste Land Europas, noch vor den typischen skandinavischen Waldländern.
Auch in Sachen Qualität ist der deutsche Wald spitze. Die Natur-schutzwertigkeit hat zugenommen, wie ein hoher Anteil an Mischwald von 75 Prozent oder ein bedeutender Anteil alter Bäume belegen.
Fachleute sind über diese Entwicklung nicht erstaunt, denn langfristige Planung hat Tradition in den Wäldern. Nicht umsonst ist die deutsche Forstwirtschaft hierfür weltweit anerkannt. Kompetente Forstleute und verantwortungsbewusste Waldbesitzer, die ihr Eigentum als Genera-tionenvertrag begreifen, sind mit einer nachhaltigen und pfleglichen Forstwirtschaft Garanten dafür, dass Ökonomie und Ökologie Hand in Hand gehen.
Der Klimawandel mit Stürmen und Trockenheit stellt eine große Herausforderung dar. Für das Ziel, die heimischen Wälder vital zu halten und noch resistenter aufzubauen, ist eine intensive Pflege nötig.
Holznutzung ist aktiver Klimaschutz
Die Wälder binden enorme Mengen an Kohlenstoff. Die Bäume „veratmen“ das Klimagift CO2 .regelrecht. Eine dauerhafte CO2-Senkenwirkung wird aber erst durch die Verwendung des Holzes erreicht: Geerntetes und anschließend verarbeitetes Holz speichert den Kohlenstoff über die gesamte Nutzungsdauer der Holzprodukte und neue CO2-hungrige Bäume können nachgepflanzt werden.
Aus diesen Gründen ist die zu beobachtende verstärkte Waldnutzung und Holzverwendung nicht nur volkswirtschaftlich sinnvoll, sondern auch ein Gebot der Stunde, wenn es darum geht, unser Klima zu bewahren und unsere Wälder fit für die Zukunft zu machen.
Quelle: KOOB Agentur für Public Relations GmbH (GPRA) / pressbot.net
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01.03.2007 - 0:00 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 675 X
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