anzeige [x]
Seite wird geladen ... Bitte warten

es wird in ca. 60.000 Artikel gesucht

 PM online: 64.225
 Redakteure registriert: 3.636
 Gesamtreichweite (Aufrufe Meldungen): 14.012.721

Erneuerbare Energien-Verbände fordern nachhaltigen Anbau von Bioenergierohstoffen und Kontrolle durch Umweltorganisationen




Berlin, 14. März 2007: Erneuerbare Energien-Verbände fordern den Schutz des Regenwaldes vor dem umweltzerstörenden Anbau von Palmöl. "Wir brauchen unverzüglich ein einfaches Zertifizierungssystem für den Import von Palmöl sowie eine Überprüfung dieses Systems vor Ort durch unabhängige nichtstaatliche Umweltorganisationen. Nicht zertifizierte Biomasse muss von allen Fördermaßnahmen ausgeschlossen werden. Nur so kann der Raubbau durch umweltzerstörenden Anbau von Palmöl im Regenwald verhindert werden", sagte Johannes Lackmann vom Bundesverband für Erneuerbare Energien (BEE).

Die Branche der Erneuerbaren Energien arbeitet mit Umweltverbänden wie etwa dem WWF zusammen, um nachhaltige Zertifizierungskriterien festzulegen. Das weltweite Biomassepotenzial ist groß genug, um die Welt mit Nahrungsmitteln und Bioenergie zu versorgen. Eine ressourcenschonende Bioenergienutzung kann mehr als ein Drittel des heutigen Energiebedarfs decken. "Sie ist eine echte Chance für Entwicklungsländer. Sie bietet neue Einkommensmöglichkeiten, reduziert die Importabhängigkeit von fossilen Rohstoffen und ermöglicht völlig neue Exportmöglichkeiten. Allerdings muss sichergestellt werden, dass die Bioenergienutzung dauerhaft nachhaltig ist", so Lackmann. Dieser Forderung schließen sich ausdrücklich auch die Unternehmen der Biokraftstoffbranche an.

Bioenergie ist eine wichtige Säule der Energieversorgung. Bereits heute deckt sie mehr als 14% des weltweiten Endenergieverbrauchs. Sie ist die älteste Energiequelle der Menschheit. Sie steht in fester, flüssiger oder gasförmiger Form zur Verfügung und wird aus pflanzlichen oder tierischen Reststoffen oder eigens angebauten Energiepflanzen hergestellt. Bioenergie dient zur Wärme- und Stromerzeugung und als Kraftstoff. Wird Biomasse verbrannt, wird genau die Menge Kohlendioxid (CO2) freigesetzt, die zuvor beim Wachstum der Pflanzen durch die Photosynthese gebunden wurde. Wenn Biomasse hingegen ungenutzt verrottet, wird ebenso viel CO2 freigesetzt wie bei der energetischen Nutzung. Nur gibt es dann keinen Beiträg zur Vermeidung von CO2-Emissionen durch fossile Brennstoffe. Bedingt durch den geschlossenen CO2-Kreislauf ist Biomasse ein klimafreundlicher Energieträger, der keine zusätzlichen Treibhausgase verursacht.

Pressekontakt:
Milan Nitzschke, BEE-Geschäftsführer
Tel.: 0174-2429918
milan.nitzschkebee-ev.de

Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE)
Marienstraße 19/20
10117 Berlin
www.bee-ev.de



Quelle: oak media GmbH / pressbot.net

Ihr Ansprechpartner:

Firma: oak media GmbH
Name: Christian Bäumker
Straße: Technologiepark 13
Stadt: - 33100 Paderborn
 
 
Telefon: 05251-1489612
Mobil: 05251-1485487
Fax: 0178-4233759
 
WWW: www.oak-media.de
E-Mail:

14.03.2007 - 20:03 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 1039 X

Top Tags

Anbau   Bioenergie   Energiepflanzen   umweltzerstörenden   Branche   Erneuerbare   Chance   Berlin   Bioenergienutzung   Biokraftstoffbranche   Einkommensmöglichkeiten   Lackmann   Energieträger   Energie   Bedingt   Endenergieverbrauchs   Energien-Verbände   Biomassepotenzial   Palmöl   Bundesverband   Brennstoffe   Energien   Energiebedarfs   CO-Emissionen   Energiequelle   Biomasse   Beiträg   BEE-Geschäftsführer   milan   CO-Kreislauf