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Q7-Windpark mit dem Euromoney "Deal of the Year"-Award für einzigartiges Finanzierungsmodell ausgezeichnet


Haarlem, Niederlande Der niederländische Windpark Q7, welcher derzeit in der Nordsee errichtet wird, hat den renommierten „Deal of the Year Award” gewonnen. Dieser wird von den Magazinen Euromoney und Project Finance vergeben. Q7 überzeugte in der Kategorie „Europe Renewable Offshore Wind” auf Grund seiner besonderen und einzigartigen Finanzierungsstruktur, die vor allem die Offshore-Windindustrie und darüber hinaus den gesamten Sektor der erneuerbaren Energien beeinflussen wird.

Rund 23 Kilometer vor der Küste von Ijmuiden, Niederlande, wird der Windpark Q7derzeit gebaut. Da die Konstruktionsphase schneller als geplant verläuft, sind dort bereits 42 Einzelpfähle errichtet.

Erstmalig Windpark von Bank finanziert
Q7 ist ein einzigartiges Projekt, da es tatsächlich unter Offshore-Bedingungen erbaut und betrieben wird. Seine selbsttragende Finanzierung wird durch eine Gruppe internationaler Banken vorgenommen. Das bedeutet, die involvierten Banken Dexia, Rabobank und BNP Paribas setzen nebst dem begrenzten, von Sponsoren bereitgestellten Kapitalausschließlich auf das Projekt selbst, um mit dem daraus generierten Ertrag Zinskostenbedienen und Kapitaltilgung vornehmen zu können. Dies stellt einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung von Offshore-Windprojekten weltweit dar.

Volles Risiko bei der Errichtung
Ein weiterer einzigartiger Aspekt des Q7 Projektes ist, dass die Finanzierung auch die Bauphase des Windparks abdeckt. Damit konnte ein Punkt gelöst werden, an dem bisherviele andere ähnliche Projekte in Europa nicht weiter gekommen waren. Grund ist die vorsichtige Haltung von Vertragspartner beim Anbieten von Verträgen für die komplette technische Planung, Beschaffung und Konstruktion (EPS) normalerweise eineStandardvoraussetzung für Projektfinanzierung und Sponsoren.

Dirk Berkhout, Vorstandsmitglied bei Econcern, einem Anteilseigner von Q7: „Q7 setzt auf eine bewährte Technologie (Vestas V80) und einen EPC Vertrag mit einem angesehenen internationalen Offshore-Contractor (VanOordGruppe). Rabo, von Beginnan involviert, in Kombination mit Dexia, die später dazu stieß, ist zudem zweifelsohne ein weiterer Eckstein des Projektes. Beide Banken beweisen dabei nicht nur eindeutig, dass sie den Klimawandel ernst nehmen, sondern investieren auch, um entsprechende Erträge generieren zu können.

”Toon Meijers von ENECO Energie, ein weiterer Shareholder von Q7: „Ohne Bankdarlehen wären wir nicht in das Projekt involviert. Trotz der langen und schwierigen Verhandlungen ist schließlich ein Paket geschnürt worden, das sowohl Risiken als auch finanzielle Erträge für die beteiligten Sponsoren, den Contractor und die Banken ausgeglichen berücksichtigt. Q7 demonstriert, dass eine selbsttragende Finanzierung für Offshore-Windprojekte möglich ist und kann helfen, die Entwicklung von ähnlichen Projekten zufördern, die sich durch Finanzierungsunsicherheiten auf Grund ihrer Größe (viel größer als OnshoreProjekte) und der Schwierigkeit einer genauen Allokalisierung von Risiken im zeitlichen Rückstand befinden.”

Jaap Groenhof, Energy Investment Holding: „Das Modell von Q7 erscheint als die finanzielle Vorlage zur Ermöglichung der Finanzierung von Windprojekten, bis sich Kreditgeber bei den Risiken mit der relativ neuen OffshoreTechnologie sicherer fühlen.”

Eine neue finanzielle Vorlage für Offshore-Windprojekte
Die Finanzierungsstruktur des Q7 Windparksbeinhaltet eine Reihe von Besonderheiten,die das Risiko bei der Errichtung und dem Langzeit Betrieb von Windturbinen in der Nordsee mindern. Diese umfassen: eineFazilität (eingeräumter Rahmenkredit), um potentielle Zusatzkosten oder Verzögerungen absichern zu können. Falls erforderlich, wird diese in einem Verhältnis von 50:50 zwischen dem Projektunternehmen und den Banken geteilt, so dass die Banken das Errichtungsrisiko voll mittragen „Cash Sweep“ Mechanismen, die bis zu einem gewissen Ausmaß zusätzliche Kapitaldienste einfordern und damit die Inanspruchnahme der Hauptverbindlichkeiten senken angepasste Liefergarantien im Rahmen des Betriebsvertrages mit Vestas, dieeinen Kapitaldienst auch dann ermöglichen, wenn die Menge des erzeugtenStroms zeitweise geringer ist als erwartet. Da die Kreditgeber genauso wie Vestas von der Technologie überzeugt sind, haben sie sich dies bezüglich sogar auf höhere Lieferungen geeinigt, was folglich einen höheren Kreditrahmen ermöglicht eine Versicherungspolitik „von der Wiege bis zum Grabe“, die das Risiko der Kreditgeber und Sponsoren durch etwaige Lücken in verschiedenen Verträgen vermindert eine Optimierung der nutzbaren Zuschüsse und Steuervergünstigungen für das Projekt.

Die Finanzierungsstruktur
Neben dem von Sponsoren zur Verfügung gestellten Kapital wird ein Großteil des Projektes durch Kredite von Rabo, Dexia und der später hinzugestoßenen BNP Paribasfinanziert;; Letztere agiert als Mandated Lead Arrangers (MLA). Eksport Kredit Fonden,eine dänische ExportKreditagentur unterstützte das Projekt zudem finanziell bei dem Export der VestasTurbinen.Die Fremdfinanzierung des Projektes beläuft sich insgesamt auf eine 189 Millionen Euro umfassende, elfjährige Langzeit Projektfinanzierung sowie auf einen 30 Millionen Euro umfassenden Kreditrahmen. Dazu gehören auch Akkreditive zu Gunsten von Vestas und Van Oord. Die Rabobank agiert für die Transaktion als Hedging Agent sowie als Sicherheiten und Kreditrahmengeber. Zudem stellt sie einen nachrangigen Kredit zur Sicherung einer Kreditlinie zur Fertigstellung des Projektesbereit.

Weitere Informationen
Der Q7WindparkQ7, ein 120 MW Offshore-Windpark, wird derzeit rund 23 Kilometer vor der Ijmuidener Küste gebaut. Die 60 Windturbinen, jede mit einer Leistung von 2 Megawatt, werden bei einer Tiefe von 19 24Metern errichtet. Der Windpark wird den erzeugten Strom an ENECO Energy Trade B.V., eine Tochter von ENECO, liefern und vonspeziellen Förderprogramm profitieren, das Investitionen in Erneuerbare Energie Projektein den Niederlanden unterstützt. Der Park wird rund 400 GWh pro Jahr generieren, genug um 125.000 Haushalte mit Strom zu versorgen und 225.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid zu vermeiden. Die Bauphase begann Mitte 2006 und soll voraussichtlich am 1.März 2008 abgeschlossen sein. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf 383 Millionen Euro. Für weitere Informationenbesuchen Sie www.Q7wind.nl.

Anteilseigner ENECO, Econcer n, EIH
Das Projekt gehört und wird entwickelt von Tochtergesellschaften der Unternehmen ENECO, einem niederländischenEnergieunternehmen, Econcern und Energy Investment Holdings (EIH), zwei niederländischen ErneuerbareEnergienEntwicklern.Vestas Wind Systems, ein dänischer Windturbinenhersteller, errichtet den Windpark gemeinsam mit VanOord Dredging und Marine Contractors, dem niederländischen OffshoreBauContractor,in Form getrennterKonstruktionsverträge. Der Windpark wird zunächst von Vestas Offshore, einem VestasTochterunternehmen,übereinen Zeitraum von fünf Jahren im Hinblick auf Garantie, Betrieb und Wartung betrieben.

Für weitere Infor mationen kontaktier en Sie bitte:
Drs. Linda van Maaren
PR Officer
T: + 31 (0)30 – 280 8390
E: l.vanmaareneconcern.com

Quelle: oak media GmbH / pressbot.net

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Firma: oak media GmbH
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Straße: Technologiepark 13
Stadt: - 33100 Paderborn
 
 
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Fax: 0178-4233759
 
WWW: www.oak-media.de
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20.03.2007 - 11:37 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 1064 X