East Midlands Universität wird Hauptsitz von Großbritanniens Energy Technology Institute (ETI)
* Britische Regierung und führende Industrieunternehmen wie E.ON UK, BP, Rolls Royce, EDF und Shell fördern das neue Forschungsinstitut mit mehr als 800 Millionen Euro
* Vorreiterrolle der englischen East Midlands im Bereich der Erneuerbaren Energien bestätigt; wachsende Möglichkeiten für internationale Kooperationen
Nottingham im Oktober 2007. Die Universitäten Loughborough und Nottingham (East Midlands) sowie Birmingham (West Midlands) können sich freuen: Das mit mehr als 800 Millionen Euro ausgestattete Energy Technology Institute (ETI) zur Entwicklung umweltfreundlicher Energien steht unter der Schirmherrschaft des Midlands Consortium, das diese drei Universitäten umfasst. Der Hauptstandort des ETI wird der Campus der Universität Loughborough im Holywell Park sein. Das Institut soll seinen Betrieb im kommenden Jahr aufnehmen. Durch ETI entstehen in der Region bis zu 50 neue Arbeitsplätze.
Professor Shirley Pearce, Vizepräsidentin der Universität Loughborough, hält Holywell Park für den idealen Standort des neuen Forschungszentrums. „Im Science and Enterprise Park der Universität laufen bereits nachhaltige Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die sich mit dem Klimawandel befassen. Dieser Standort wird es dem Midlands Consortium ermöglichen, das ETI optimal aufzustellen“, so Professor Pearce.
ETI wurde ins Leben gerufen, um die Entwicklung neuer Technologien zur Senkung der CO2-Emissionen voranzutreiben. Dazu gehört die effiziente Produktion und Verwendung von Energie im Einklang mit Großbritanniens Zielen im Umweltschutz und Klimawandel. Des Weiteren soll mit der Gründung des ETI ein nationaler, strategischer Schwerpunkt für Forschung und Entwicklung geschaffen und die internationale technologische Zusammenarbeit gefördert werden. Das neue Forschungsinstitut wird gemeinsam von Regierung und Industrie finanziert und führt einige der weltweit größten Konzerne, wie E.ON, BP, Rolls Royce, EDF und Shell zusammen. Durch den Finanzbeitrag dieser Konzerne und die staatliche Förderung wird das Institut in den kommenden zehn Jahren über ein potenzielles Budget von mehr als 800 Millionen Euro verfügen. Investitionen weiterer Unternehmen könnten das Volumen in naher Zukunft auf mehr als eine Milliarde Euro steigen lassen.
Finanzielle Unterstützung leistet auch die East Midlands Development Agency (EMDA). David Scrimgeour, Repräsentant der EMDA im deutschsprachigen Raum, ist überzeugt, dass das neue Institut von den Stärken der Region profitieren wird. „Das Energy Technology Institute soll insbesondere die internationale Zusammenarbeit im Bereich der Erneuerbaren und Alternativen Energien fördern. Auch für deutsche Institutionen und Unternehmen aus dem Energiesektor bietet ETI spannende Kooperationsmöglichkeiten mit Partnern aus den East Midlands“,so Scrimgeour.
Die East Midlands konnten sich bereits im Juni dieses Jahres im Kampf gegen den Klimawandel profilieren: Als erste Region Großbritanniens hatten sich alle Kommunen der East Midlands dem Klimaschutz und der Verminderung der CO2-Emission verpflichtet, indem sie geschlossen die Nottingham Declaration on Climate Change unterzeichneten. „Dass nun zwei der drei ausgewählten ETI-Universitäten des Midlands Consortiums in den East Midlands angesiedelt sind, bestätigt die führende Rolle, die die Region innerhalb Großbritanniens hinsichtlich des Themas Erneuerbare und Alternative Energien eingenommen hat“, freut sich Scrimgeour.
Die East Midlands Development Agency ist eine von neun Entwicklungsagenturen, die die britische Regierung eingesetzt hat, um die wirtschaftliche Entwicklung des Landes auf regionaler Ebene voranzutreiben. Ziel der EMDA ist es, die East Midlands bis zum Jahr 2020 zu einem der attraktivsten Wirtschaftsstandorte Europas zu machen.
Weitere Informationen zu Englands East Midlands finden Sie unter www.englandseastmidlands.com. Individuelle Anfragen richten Sie jederzeit gern an das EMDA Pressebüro.
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12.10.2007 - 0:00 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 627 X

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