US-Markt für Erneuerbare Energien – warum deutsche Unternehmen gerade jetzt investieren sollten
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– „Rate Caps“: Staatliche Bezuschussung des Energiesektors läuft innerhalb der nächsten vier Jahre aus – dramatischer Anstieg der Strompreise erwartet
– Expertenmangel: US-Nachfrage an alternativen Energien steigt – Fachkräfte in den Bereichen Windenergie, Photovoltaik und Biogas dringend benötigt
– Günstiger Kurs: US-Dollar preiswert wie nie
Harrisburg im Oktober 2007. Zurückgekehrt von seiner Europa-Rundreise in Sachen Erneuerbare Energien ist Daniel J. Desmond, stellvertretender Minister für Umweltschutz (DEP) im US-Bundesstaat Pennsylvania, voller positiver Eindrücke.
“Gerade auf Europas größter Windmesse, der HUSUMwind, war die Aufbruchstimmung internationaler Unternehmen aus dem Energiesektor deutlich zu spüren. Europäische Unternehmen drängen auf den US-Markt“, freut sich Desmond. Wichtig sei nun, dass sich die US-Bundesstaaten gezielt auf die ausländischen Investoren einstellten. „In Pennsylvania entwickeln wir gerade ein Cluster für Erneuerbare Energien. Unsere Bemühungen versprechen große Export- und Investitionschancen für die internationale Branche der Alternativenergien. Wer jetzt investiert, hat die besten Möglichkeiten, unseren Energiemarkt entscheidend mitzugestalten,“ so Desmond weiter.
In der Tat sprechen mehrere Gründe dafür, als Unternehmen aus dem Energiesektor gerade jetzt über eine Niederlassung in den USA nachzudenken. Der günstige Dollarkurs bietet einen willkommenen Anlass. Entscheidend für die Branche ist jedoch, dass im Laufe der kommenden vier Jahre in den meisten US-Bundesstaaten die Bezuschussung regionaler Stromanbieter zur Stabilisierung der Strompreise entfällt. In Zusammenhang mit dem Ablauf dieser „Rate Caps“ werden viele Anbieter ihre Preise um mehr als 50 Prozent erhöhen müssen. Im Bundesstaat Maryland beispielsweise, stiegen die Preise eines Stromversorgers in diesem Zusammenhang um 72 Prozent an: Eine Katastrophe für Stromkunden – eine große Chance allerdings für neue Energiekonzepte und Anbieter regenerativer Modelle.
In Pennsylvania versucht Gouverneur Edward G. Rendell mit seiner „New Energy Strategy“ einer möglichen Kostenexplosion vorzubeugen: Durch die gezielte Förderung von regenerativen Energieprojekten vor Ort soll der Markt an die neue Situation angepasst werden. So konnte Pennsylvania in den letzten Monaten bereits ein enormes Branchenwachstum verzeichnen.
Führende Unternehmen wie GAMESA im Bereich Wind-, und Conergy im Bereich Solarenergie haben die Entwicklung stark angekurbelt und hunderte von Arbeitsplätzen geschaffen. Zulieferer, Wartungs- und Serviceunternehmen ziehen nach – der Bedarf an Fachkräften ist jedoch nach wie vor hoch. „Gerade kleine und mittlere innovative Unternehmen aus Deutschland haben hier gute Chancen, in das regionale Netzwerk einzusteigen und von der hervorragenden Infrastruktur und den Kooperationsmöglichkeiten mit Unternehmen vor Ort zu profitieren“, so David Scrimgeour, Repräsentant der Commonwealth of Pennsylvania in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Individuelle Unterstützung und Beratung bietet dabei die Pennsylvania Energy Development Agency (PEDA).
Das „Commonwealth of Pennsylvania“ im Osten der USA zählt mit über 12 Millionen Einwohnern zu den größten Bundesstaaten der Vereinigten Staaten. Mit der Stadt Philadelphia liegt hier die politische Wiege der amerikanischen Nation. Die Region Pittsburgh gilt als das „amerikanische Ruhrgebiet.“ Nicht nur 60 Prozent der Stahlproduktion der USA kamen vor hundert Jahren aus Pennsylvania, auch Amerikas Energievergangenheit aus Öl und Kohle war hier angesiedelt. Heute der US-Bundesstaat einer der Führenden im Bereich der Regenerativen Energien.
Weiterführende Links zum Thema:
Department of Environmental Protection, www.dep.state.pa.us
American Wind Energy Association (AWEA), www.awea.org/pennsylvania
Pennsylvania Windmap: www.pawindmap.org
Wirtschaftsinformationen zu Pennsylvania: www.newpa.com, www.teampa.com
Informationen und Kontakt:
Repräsentant Pennsylvania in Deutschland, Österreich, Schweiz:
David Scrimgeour
Tel: 089/81 80 29 80
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Quelle: Pressebüro Pennsylvania c/o public link / pressbot.net
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25.10.2007 - 0:00 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 636 X
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