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Heizöl-Marktbericht: Heizöl steigt kräftig


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Wiederum relativ schwach ausgefallenen US-Öllagerbestandsdaten und Liquiditätsspritzen der FED für die angeschlagene US-Konjunktur haben am gestrigen Abend an der NewYork Mercantile Exchange (Nymex) zu einem wahren Kursfeuerwerk beim Ölpreis geführt.

Ein Barrel der US-Sorte WTI stieg binnen Stunden um rund 4,50 Dollar auf aktuell 94 US-Dollar. Der Euro zeigt sich davon wenig beeindruckt und notiert weiter stabil um die Marke 1,47 US-Dollar.

Im Vorfeld der durch das Department of Energy am gestrigen Nachmittag veröffentlichten Daten zu den US-Öllagerbeständen hatten Analysten einen leichten Aufbau der Bestände, vor allem bei Heizöl und Diesel, erwartet.
Doch diese fielen um rund 800.000 Barrel und somit in einer ähnlichen Größenordnung wie die Rohölvorräte.
Eigentlich wurden die Erwartungen des Marktes in letzter Zeit schon öfters und auch viel deutlicher verfehlt, ohne dass dies zu derart extremen Kursausschlägen geführt hatte.
Doch der starke Wintereinbruch in weiten Teilen der USA und die Entscheidung der US-Notenbank, die Cash-Rate zu erhöhen, sorgen dafür, dass wieder von einem höheren Bedarf ausgegangen werden muss, was die Preise derzeit stark antreibt.
Vor allem auch, weil der Ölbedarf Chinas – mittlerweile nach den USA zweitgrößter Ölverbraucher der Welt - auch in den nächsten Jahren wohl um ca. fünf Prozent pro Jahr anwachsen wird und daher auch Engpässe in der Ölversorgung zu erwarten sind.

Am Devisenmarkt hatte die Entscheidung der FED vom vergangenen Dienstag, die Zinsen um 25 Basispunkte zu senken, kaum Auswirkung auf den Kurs des Euros. Dieses bewegt sich derzeit sehr stabil bei Werten um 1,47 US-Dollar.

Die Nachfrage nach Heizöl zieht hierzulande deutlich an, ebenso wie der Preis nach den schlechten Vorgaben der Ölbörsen. Meteorologen sagen für die nächsten Tage deutlich kältere Temperaturen vorher und die heuer ausnahmslos auf Werktage fallenden Feiertage schränken die Liefermöglichkeiten des Handels deutlich ein. So kann jedem, der noch heuer Ware benötigt wärmstens empfohlen werden, möglichst schnell zu bestellen um die Feiertage nicht im Kalten verbringen zu müssen.

Quelle: FastEnergy GmbH / pressbot.net

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13.12.2007 - 9:37 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 550 X

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