esyoil-Heizöl-News: HEIZÖL: Weg vom Öl ohne es zu verlassen
Lüneburg, 11. Dezember 2007
Während die Preise mangels einflussreicher Nachrichten den moderaten Abwärtstrend fortsetzen, bewegt sich Deutschland politisch in einem ungewohnt hohen Tempo gegen bestehende Trends der Energienutzung. Dadurch werden weder das globale Energiesystem noch die Preisbildung alsbald geändert. Die Zeichen für einen neuen Umgang mit Energie werden aber weltweit aufgenommen. Wer an die Freisetzung von Schaffens- und Veränderungskraft durch ambitionierte Ziele glaubt, dürfte Freude an den neuen Leitlinien zur Energienutzung haben, auch wenn diese teilweise noch inkonsistent sind. Immerhin, ein Dritteljahrhundert nach der Geburt der Erkenntnis, dass die Idee vom grenzenlosen Wachstum des Energieverbrauchs ein Irrweg ist, nimmt sich eine einflussreiche Gesellschaft der Aufgabe an, den Fehler zu korrigieren.
Das vom Umweltminister übernommene Leitbild „weg vom Öl“ ist etwas zu plakativ geraten. Öl wird auch in 30 Jahren der wichtigste Energieträger der Welt sein. Die Zielsetzung, den Ölverbrauch zu senken, ist allemal vernünftig, denn die Ressource ist begrenzt und sie wird langfristig teurer werden. Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) nennt für Öl und Gas konventionelle Reserven in ungefähr gleichem Umfang. Da Öl stärker genutzt wird als Gas, ist die Reichweite etwas geringer. Dennoch, sie erlaubt in den kommenden 10 bis 15 Jahren ein moderates Nachfragewachstum. Einschließlich unkonventioneller Reserven, das sind Ölsände, Schweröle und Ölschiefer, die teuer und sehr umweltbelastend gefördert werden müssen, bietet Öl derzeit mehr verfügbaren Energiegehalt als Gas.
Mit dem neuen Energieleitbild möchte die Bundesregierung vor allen Dingen den Wärmemarkt verändern. Das ist sinnvoll, da der Verbrauch in diesem Segment der größte Einzelposten der deutschen Endenergiebilanz ist. Unsere Häuser sind nicht effizient. Sie verschwenden Energie. Das soll sich ändern. Außerdem soll sich die Zusammensetzung des Energieeinsatzes ändern. Zukünftig wird bei Neubauten die Verwendung regenerativer Energieträger vorgeschrieben werden. Neben der direkten Nutzung von Sonne zählen dazu Biomasse und Erdwärme.
Sonne bietet physikalisch das größte Potenzial. Auf deutsche Dächer strahlt im Jahr weit mehr nutzbare Sonnenenergie ein als das Land an gesamter Primärenergie verbraucht. Könnten wir diese Energie über einen Zeitraum von einem halben Jahr speichern, wäre unser Energieproblem bereits gelöst. Selbst wenn die Sonnenenergie nur für Wärmezwecke genutzt werden würde, wären 60 Prozent des Bedarfs gedeckt. Soviel trägt Wärme nämlich zum gesamten Endenergiebedarf bei. Das Einfangen der Sonnenenergie stellt kein Problem mehr dar. Da aber die Speicherung noch ungelöst ist, brauchen wir Ersatzheizungen. Und diese sind heute auf Basis von Öl und Gas am effektivsten. Mit dem Voranschreiten der Speichertechnologien werden sich die Öl- und Gasbedarfe automatisch reduzieren. Die Lösung des Speicherproblems wird sich im Wärmefall vollkommen anders darstellen als im Mobilitätsfall, denn hier spielt das Gewicht keine Rolle.
Die Bundesregierung setzt neben die Nutzung der Sonnenenergie das Anzapfen von Erdwärme und das Verbrennen von Biofeststoffen aus schnell wachsenden Hölzern. Beide Anwendungen sind kritisch zu sehen. Erdwärme wird über elektrische Wärmepumpen gefördert. Bei der Erzeugung von Strom werden bereits 60 Prozent Verlust produziert. Dieser wird durch Wärmepumpen nur bedingt wieder zurückgewonnen. Die Nutzung von Biomasse wird immer ein Nischenmarkt bleiben, weil keine ausreichenden heimischen Flächen existieren, diese im angemessenen Stil zu betreiben. Weltweit werden bereits heute Flächen der Nahrungsmittelproduktion entzogen mit der Folge steigender Lebensmittelpreise.
Nach heutigem Wissen ist die Steigerung von Effizienz durch Wärmedämmung und der schrittweise Ersatz konventioneller Heizungen durch die Nutzung von Sonnenergie sinnvoll. Wenn das Speicherproblem in 20 bis 50 Jahren gelöst sein wird, könnten wir tatsächlich ohne Brennstoffe aus der Erde oder vom Acker heizen. Wenn wir dieser Herausforderung den gleichen Reiz abgewinnen könnten wie dem schnellen Autofahren oder dem Telefonieren mit dem Handy, würde sich eine wirtschaftliche Dynamik entwickeln, die das Zeug zu nachhaltigem Wohlstand hätte.
Von Nachhaltigkeit ist bei den Ölpreisen nie die Rede. Heute Morgen tendieren sie aufwärts. Der kurzfristige Trend zeigt hingegen abwärts. Die Tonne Gasöl kostet 778,00 $.
Unsere Heizölpreise geben weiter nach. Sie sind mittlerweile rund sieben Prozent vom Jahreshoch entfernt, wenn man eine Liefermenge von 3000 Liter zu Grunde legt. Die Aussichten für einen weiteren Preisrückgang sind verhalten positiv. Angesichts des langfristigen Aufwärtstrends besteht die dauerhafte Gefahr eines plötzlichen Endes der Abwärtsbewegung.
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Die esyoil GmbH wurde 2002 gegründet und hat ihren Firmensitz in Lüneburg.
Strategisch ist das Unternehmen auf die Digitalisierung des Heizölmarktes mit den Zielen der Preisreduzierung, Effizienzsteigerung und Vermeidung von Verschwendung ausgerichtet.
Das Kerngeschäft, die Vermarktung von Heizöl über die Internetplattform www.esyoil.com, wird ergänzt durch die Entwicklung und den Vertrieb von Tankmess-Systemen für gewerbliche und private Nutzer.
Mit der Handelsplattform www.esyoil.com ist das Unternehmen Marktführer für den Heizölhandel im Internet. eizölmarkt. HehhhDort bekommen Verbraucher laufend ausführliche Hintergrundinformationen zu der aktuellen Marktlage mit börsennahen Preisinformationen für Heizöl und die Möglichkeit, zu diesen Preisen Heizöl zu bestellen. Damit schafft esyoil Transparenz im Heizölmarkt. Die Preisberechnung basiert auf einer einzigartigen Technik und beinhaltet alle relevanten Parameter zur Preisbildung. Die Preise werden mindestens drei Mal täglich aktualisiert.
Mit seinen regionalen Handelspartnern verhandelt esyoil feste, kundenfreundliche Margen. Diese werden unabhängig von spontanen Marktturbulenzen auf die aktuellen Börsennotierungen aufgeschlagen und ergeben so einen fairen Heizölpreis für den Verbraucher. So kann der Verbraucher durch die regelmäßige Beobachtung der Heizölpreise und eine langfristige Versorgungsplanung seine Heizölkosten deutlich senken.
Weitere Einsparmöglichkeiten bietet esyoil mit seinen Tankmess-Systemen.
Für gewerbliche Nutzer wie z.B. Mineralölhändler, Kommunen oder Unternehmen der Wohnungswirtschaft, die mehrere Tanks bewirtschaften, hat esyoil einen elektronischen Peilstab mit Fernüberwachung entwickelt. Dieser misst kontinuierlich den Ölstand in den Tanks und übermittelt die Ergebnisse an www.teletanks.com, eine weitere Website der esyoil GmbH. Über einen individuellen Zugangscode können die Nutzer die jeweiligen Füllstände mit Anzeige von günstigen Kaufmomenten dort laufend einsehen.
Auch für den privaten Verbraucher gibt es den elektronischen Peilstab, allerdings ohne Fernübertragung. Dieser misst den Füllstand des Tanks und gibt unabhängig vom Tanktyp Auskunft über den verbleibenden Vorrat. Gleichzeitig bietet er eine Kontrolle über die tatsächlich gelieferte Heizölmenge.
Neu ist das Internet-Portal www.esytrol.com. Damit bietet esyoil allen Ölheizungsbesitzern einen kostenlosen Service zur Protokollierung und Auswertung ihres Heizölverbrauchs. Bei der Entwicklung von esytrol standen vor allem die strategischen Unternehmensziele der Effizienzsteigerung und der Vermeidung von Verschwendung beim Energieverbrauch im Vordergrund. So soll die Auswertung der Verbrauchswerte Ölheizungsbesitzern Anhaltspunkte für mögliche Einsparmaßnahmen und damit den Anstoß zu einer Senkung des Heizölverbrauchs geben.
Weitere Informationen zum Thema Heizöl und den Dienstleistungen und Produkten der esyoil GmbH finden Sie unter www.esyoil.com, www.esytrol.com und www.teletanks.com.
Quelle: esyoil GmbH / pressbot.net
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14.12.2007 - 9:35 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 704 X

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