esyoil-Heizöl-News: HEIZÖL: Bestandsrückgang wird zum Problem
Lüneburg 28.12.2007 Stark rückläufige US-Bestände und die Ermordung der pakistanischen Oppositionsführerin Bhutto ließen die Preise gestern steigen. Sie lösten sich aus der Seitwärtsbewegung. Der Trend weist nun erneut aufwärts. Die Marke von 100 Dollar für das Barrel Rohöl ist nicht mehr fern. Der Dollar beschreibt wieder das Spiegelbild zum Ölpreis. Er gibt kräftig nach. Konjunkturdaten für die USA trüben sich weiter ein.
Seit einem halben Jahr gehen die Rohölvorräte der USA zurück. Nachdem sich der Rückgang zwischenzeitlich beruhigt hatte, beschleunigte sich der Trend zuletzt wieder. Da die Bestände von einem sehr hohen Niveau fielen, gaben die absoluten Vorratszahlen bisher keinen Anlass zur Besorgnis. Inzwischen sind die Vorräte aber auf den Wert zurückgefallen, den sie vor drei Jahren hatten. Den fünf Jahre zurückliegenden Wert übertrafen sie im Frühsommer um 23 Prozent. Heute sind es lediglich fünf Prozent. Über die letzten 20 Jahre betrachtet ist die aktuelle Bevorratung unterdurchschnittlich. Der starke Abgang entwickelt sich nun doch zu einem preisrelevanten Problem.
Genau das spiegelt die Börsenreaktion auf die gestern von DOE (Department of Energy) und API (American Petroleum Institute) veröffentlichten Zahlen über die wöchentliche Veränderung in den Lagern wider. Dabei fiel die Reaktion mit einem Tagesplus von gut einem Prozent durchaus verhalten aus. Die Vorratsdaten lauten wie folgt:
Rohöl: -3,3 Mio. Barrel (DOE) bzw. +0,9 Mio. Barrel (API)
Heizöl und Diesel: -2,8 Mio. Barrel (DOE) bzw. -2,7 Mio. Barrel (API)
Benzin: +0,7 Mio. Barrel (DOE) bzw. -2,4 Mio. Barrel (API)
In Summe ergibt sich ein Abbau von 5,4 (DOE) bzw. 4,2 (API) Mio. Barrel. Die US-Importe sind geringer als in der Vorwoche und im Vorjahr. Die Raffinerieverfügbarkeit beträgt abermals schwache 88 Prozent.
Die Heizölvorräte ergeben im Vergleich zu den Rohölvorräten ein besseres Bild. Für den Beobachtungszeitraum von 20 Jahren sind sie aktuell überdurchschnittlich hoch. Sollte sich der Winter nicht als übermäßig kalt entpuppen, wird es keine Versorgungsengpässe geben. Dann könnten zumindest die Heizölpreise in der zweiten Winterhälfte nachgeben.
Preisrelevante Einflüsse sind in nächster Zeit von der Nachfrageentwicklung und von der Einschätzung der verfügbaren Reserven zu erwarten. Von Bedeutung wird auch die Geschwindigkeit sein, in der die weltweite Energieversorgung umgebaut wird. Politische Ereignisse wie die Ermordung Benazir Bhuttos oder die türkische Militäraktion gegen die PKK im Nordirak dürften hingegen nur kurze und nicht bleibende Impulse auf die Preisbildung ausüben.
Nachfrageseitig ist in naher Zukunft ein Rückgang für die USA und ein weiterer Anstieg für China zu erwarten. Die Konjunktur beider Länder wird im kommenden Jahr gegensätzlich verlaufen. Die Bestrebung, Energie zu sparen, wird von den Vertretern beider politischen Systeme betont. China dürfte das aber angesichts des Wirtschaftsbooms nicht gelingen.
Heute Morgen ist noch keine Fortsetzung der gestrigen Aufwärtstendenz zu beobachten. Die Tonne Gasöl kostet 849,50 $.
Unsere Heizölpreise steigen. Der Weltmarkt drängt sie dazu. Im Binnenmarkt gibt es zusätzlichen Auftrieb, weil eine hohe Zahl von Leerständen und wenige Arbeitstage um den Jahreswechsel die Lieferfähigkeiten des Handels überfordern. Bis zum 7. Januar ist die Preisbildung irregulären Einflüssen ausgesetzt. Danach wird sich die Lage normalisieren. Die Nachfrage wird angesichts überdurchschnittlich leerer Tanks hoch bleiben. Das Warten auf einen Preisrückgang treibt viele Verbraucher zu teuren Notbestellungen. Wir halten einen moderaten Preisrückgang im Verlauf des Winters nach wie vor für möglich. Darauf zu spekulieren, setzt aber voraus, einen ausreichend gefüllten Tank zu haben. Zeitliche Flexibilität ist unbedingt gefordert.
Dr. Klaus Bergmann
Tel. +49 (0) 41 31 - 60 39 76
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Die esyoil GmbH wurde 2002 gegründet und hat ihren Firmensitz in Lüneburg.
Strategisch ist das Unternehmen auf die Digitalisierung des Heizölmarktes mit den Zielen der Preisreduzierung, Effizienzsteigerung und Vermeidung von Verschwendung ausgerichtet.
Das Kerngeschäft, die Vermarktung von Heizöl über die Internetplattform www.esyoil.com, wird ergänzt durch die Entwicklung und den Vertrieb von Tankmess-Systemen für gewerbliche und private Nutzer.
Mit der Handelsplattform www.esyoil.com ist das Unternehmen Marktführer für den Heizölhandel im Internet. eizölmarkt. HehhhDort bekommen Verbraucher laufend ausführliche Hintergrundinformationen zu der aktuellen Marktlage mit börsennahen Preisinformationen für Heizöl und die Möglichkeit, zu diesen Preisen Heizöl zu bestellen. Damit schafft esyoil Transparenz im Heizölmarkt. Die Preisberechnung basiert auf einer einzigartigen Technik und beinhaltet alle relevanten Parameter zur Preisbildung. Die Preise werden mindestens drei Mal täglich aktualisiert.
Mit seinen regionalen Handelspartnern verhandelt esyoil feste, kundenfreundliche Margen. Diese werden unabhängig von spontanen Marktturbulenzen auf die aktuellen Börsennotierungen aufgeschlagen und ergeben so einen fairen Heizölpreis für den Verbraucher. So kann der Verbraucher durch die regelmäßige Beobachtung der Heizölpreise und eine langfristige Versorgungsplanung seine Heizölkosten deutlich senken.
Weitere Einsparmöglichkeiten bietet esyoil mit seinen Tankmess-Systemen.
Für gewerbliche Nutzer wie z.B. Mineralölhändler, Kommunen oder Unternehmen der Wohnungswirtschaft, die mehrere Tanks bewirtschaften, hat esyoil einen elektronischen Peilstab mit Fernüberwachung entwickelt. Dieser misst kontinuierlich den Ölstand in den Tanks und übermittelt die Ergebnisse an www.teletanks.com, eine weitere Website der esyoil GmbH. Über einen individuellen Zugangscode können die Nutzer die jeweiligen Füllstände mit Anzeige von günstigen Kaufmomenten dort laufend einsehen.
Auch für den privaten Verbraucher gibt es den elektronischen Peilstab, allerdings ohne Fernübertragung. Dieser misst den Füllstand des Tanks und gibt unabhängig vom Tanktyp Auskunft über den verbleibenden Vorrat. Gleichzeitig bietet er eine Kontrolle über die tatsächlich gelieferte Heizölmenge.
Neu ist das Internet-Portal www.esytrol.com. Damit bietet esyoil allen Ölheizungsbesitzern einen kostenlosen Service zur Protokollierung und Auswertung ihres Heizölverbrauchs. Bei der Entwicklung von esytrol standen vor allem die strategischen Unternehmensziele der Effizienzsteigerung und der Vermeidung von Verschwendung beim Energieverbrauch im Vordergrund. So soll die Auswertung der Verbrauchswerte Ölheizungsbesitzern Anhaltspunkte für mögliche Einsparmaßnahmen und damit den Anstoß zu einer Senkung des Heizölverbrauchs geben.
Weitere Informationen zum Thema Heizöl und den Dienstleistungen und Produkten der esyoil GmbH finden Sie unter www.esyoil.com, www.esytrol.com und www.teletanks.com.
Quelle: esyoil GmbH / pressbot.net
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31.12.2007 - 15:22 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 279 X

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