esyoil-Heizöl-News: HEIZÖL: Die Rallye findet nicht statt
Lüneburg, 08. Januar 2008
Nach der 100-Dollar-Euphorie kommt Katerstimmung auf. An der Börse macht sich die Erkenntnis breit, dass eine Bewertung für ein Barrel Rohöl im dreistelligen Dollarbereich realitätsfern ist. Der gewöhnliche Analyst verlässt seinen Tunnel und stellt fest, dass die Welt derzeit kein Versorgungsproblem hat. Wenn er sich in New York ein Lunchpaket holt, umgeben ihn milde Temperaturen von 12 Grad Celsius. Er spürt die Aura einer niedergehenden Konjunktur. Die Frage, wer all das Öl, was es seiner Analyse folgend gar nicht mehr gibt, kaufen soll, drängt sich auf. Die Heizung braucht es nicht. Die Autos werden es bald weniger schlucken, weil der Präsident es so will. Und die Bürger werden es in diesem Jahr auch weniger konsumieren, weil sie es sich nicht mehr in vollen Eimern leisten können. Eigentlich müsste unser Analyst zum Ausverkauf von Ölpapieren blasen. Aber es gibt zwei Gründe, die ihm Zurückhaltung auferlegen. Der eine Grund ist China. Dort will man das Öl, das die Amerikaner nicht benötigen. Die Chinesen machen sich in der Ölwelt breit wie einst seine Landsleute. Es gibt kaum noch einen ölhöffigen Fleck auf der Erde, an dem nicht bereits ein Chinese sitzt. Der Öldurst des bevölkerungsreichsten Landes der Erde ist unermesslich. Außerdem, und das ist Grund Nummer zwei, hat unser Analyst keine Idee, wohin er das von ihm geleitete Geld lenken soll. Nach Internethype und Immobilienblase sind Rohstoffe im Allgemeinen und Öl im Speziellen die einzig denkbare Möglichkeit für ein spekulatives Massenphänomen.
Masse statt Klasse oder viel Geld bewegt die Welt mehr als kluge Gedanken, war über 20 Jahre eine Erfolgsstory. Aber nun droht das Land, das solche Storys maßgeblich initiiert hat, an ihr zu ersticken. Das wäre immerhin eine Chance, die Bewertung von menschheitsdienlichen Fähigkeiten neu vorzunehmen. Die Wertschätzung für die Analystenzunft als Wegweiser großer Geldströme nimmt spürbar ab. Dagegen treibt das Ansehen von Naturwissenschaftlern und Ingenieuren, die in Zeiten rauschender Börsenpartys in die Keller der Glaspaläste verwiesen wurden, neue Knospen. Es gibt ein veritables Menschheitsinteresse, dem Problemkreis Ressourcenverknappung und Klimawandel intelligent zu begegnen. Diejenigen, die sich hiermit Angstprämien verdienen, werden zur Lösung nichts beitragen. Es widerspricht ihrer Zielsetzung.
So unredlich das spekulative Treiben der Ölpreise auch sein mag, hat es doch eine notwendige Seite. Sie besteht in der Erhöhung des Preises selbst. Würde dieser nicht in astronomische Höhen schnellen, herrschte weiterhin Trägheit im Umgang mit den auf uns zurollenden Problemen. Nun haben wir die Chance zur Veränderung. Sie wird nur wahrgenommen werden, wenn die Preise dies diktieren. Nachlassende Preise werden neue Wege umgehend in Frage stellen. Dieser Zusammenhang ist trefflich im Verlauf der 1980er zu beobachten.
Aktuell ist ein Preisrückgang fällig. Er wird aber keine grundsätzliche Abkehr vom Aufwärtstrend bedeuten. Zur Umkehrung des Trends bedürfte es eines Wirtschaftskollaps Chinas. Dieser ist nicht in Sicht. Daher steht der intelligenten Alternative zum zügellosen Ressourcenverbrauch nichts im Wege.
Hier ist ein bizarrer Tipp zur Beruhigung der Sorgen vor einem kalten Haus wegen allzu hoher Ölpreise. Decken Sie Ihr Dach mit Sonnenkollektoren ein. Räumen Sie Ihren Keller aus und bestücken ihn komplett mit Wassertanks. Mit denen speichern Sie die Wärme der Sonne für die Heizperiode. Wenn Ihr Haus den Vorgaben der Energieeinsparverordnung entspricht, könnte diese Maßnahme bereits ausreichen, um Ihren Ölkonsum gegen Null zu drücken. Diesem Vorschlag fehlt natürlich der bedeutende Detailgehalt. Wäre dieser den preisbewegenden Menschen an der Ölbörse bekannt, verliefe ein Preisrückgang sicher nachhaltiger, als das derzeit zu erwarten ist.
Heute Morgen steht der Preisrückgang still. Charttechnisch hat er aber weiterhin gute Vorzeichen. Die Tonne Gasöl kostet aktuell 821,25$.
Unsere Heizölpreise haben sich spürbar abwärts bewegt. Die Chance für einen weiteren Rückgang ist gestiegen. Dennoch raten wir dazu, keine übertrieben großen Hoffnungen an den Zielpreis zu stellen. Nach unserer Ansicht wäre das Erreichen des Preisniveaus von Anfang Dezember bereits als Erfolg zu verbuchen.
Pressekontakt:
Dr. Klaus Bergmann
Tel. +49 (0) 41 31 - 60 39 76
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Imkerstieg 1
D-21339 Lüneburg
www.esyoil.com
Die esyoil GmbH wurde 2002 gegründet und hat ihren Firmensitz in Lüneburg.
Strategisch ist das Unternehmen auf die Digitalisierung des Heizölmarktes mit den Zielen der Preisreduzierung, Effizienzsteigerung und Vermeidung von Verschwendung ausgerichtet.
Das Kerngeschäft, die Vermarktung von Heizöl über die Internetplattform www.esyoil.com, wird ergänzt durch die Entwicklung und den Vertrieb von Tankmess-Systemen für gewerbliche und private Nutzer.
Mit der Handelsplattform www.esyoil.com ist das Unternehmen Marktführer für den Heizölhandel im Internet. eizölmarkt. HehhhDort bekommen Verbraucher laufend ausführliche Hintergrundinformationen zu der aktuellen Marktlage mit börsennahen Preisinformationen für Heizöl und die Möglichkeit, zu diesen Preisen Heizöl zu bestellen. Damit schafft esyoil Transparenz im Heizölmarkt. Die Preisberechnung basiert auf einer einzigartigen Technik und beinhaltet alle relevanten Parameter zur Preisbildung. Die Preise werden mindestens drei Mal täglich aktualisiert.
Mit seinen regionalen Handelspartnern verhandelt esyoil feste, kundenfreundliche Margen. Diese werden unabhängig von spontanen Marktturbulenzen auf die aktuellen Börsennotierungen aufgeschlagen und ergeben so einen fairen Heizölpreis für den Verbraucher. So kann der Verbraucher durch die regelmäßige Beobachtung der Heizölpreise und eine langfristige Versorgungsplanung seine Heizölkosten deutlich senken.
Weitere Einsparmöglichkeiten bietet esyoil mit seinen Tankmess-Systemen.
Für gewerbliche Nutzer wie z.B. Mineralölhändler, Kommunen oder Unternehmen der Wohnungswirtschaft, die mehrere Tanks bewirtschaften, hat esyoil einen elektronischen Peilstab mit Fernüberwachung entwickelt. Dieser misst kontinuierlich den Ölstand in den Tanks und übermittelt die Ergebnisse an www.teletanks.com, eine weitere Website der esyoil GmbH. Über einen individuellen Zugangscode können die Nutzer die jeweiligen Füllstände mit Anzeige von günstigen Kaufmomenten dort laufend einsehen.
Auch für den privaten Verbraucher gibt es den elektronischen Peilstab, allerdings ohne Fernübertragung. Dieser misst den Füllstand des Tanks und gibt unabhängig vom Tanktyp Auskunft über den verbleibenden Vorrat. Gleichzeitig bietet er eine Kontrolle über die tatsächlich gelieferte Heizölmenge.
Neu ist das Internet-Portal www.esytrol.com. Damit bietet esyoil allen Ölheizungsbesitzern einen kostenlosen Service zur Protokollierung und Auswertung ihres Heizölverbrauchs. Bei der Entwicklung von esytrol standen vor allem die strategischen Unternehmensziele der Effizienzsteigerung und der Vermeidung von Verschwendung beim Energieverbrauch im Vordergrund. So soll die Auswertung der Verbrauchswerte Ölheizungsbesitzern Anhaltspunkte für mögliche Einsparmaßnahmen und damit den Anstoß zu einer Senkung des Heizölverbrauchs geben.
Weitere Informationen zum Thema Heizöl und den Dienstleistungen und Produkten der esyoil GmbH finden Sie unter www.esyoil.com, www.esytrol.com und www.teletanks.com.
Quelle: esyoil GmbH / pressbot.net
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13.01.2008 - 13:29 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 284 X

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