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esyoil-Heizöl-News: HEIZÖL: Börse jagt die FED



Lüneburg 31.01.2008 Die US-Notenbank (FED) senkte die Zinsen gestern erneut in der Hoffnung, die angeschlagene US-Konjunktur zu stabilisieren. Aber die Börsen reagierten ablehnend. Den Kursen half die Maßnahme nicht auf die Sprünge. Über Nacht fiel der Ölpreise kräftig. Unterstützt wird der Rückgang von guten US-Bestandsdaten. Das Wetter in den US-Heizölregionen hat sich normalisiert. Damit stehen wesentliche fundamentale Einflüsse einem erneuten Preisrückgang nicht mehr im Wege. Charttechnisch hat sich die Lage für eine Fortsetzung des Abwärtstrends deutlich gebessert. Der Dollar tendiert schwächer. Mehrheitlich schlechte Konjunkturdaten drücken auf die Währung und auch auf den Ölpreis.

Die USA haben sich in den letzten Jahren verschluckt. Das Leben auf Pump gerät an seine Grenzen. Zumindest aus europäischer Sicht ist diese Simplifizierung nahe liegend. Die Börsen reagieren auf die Idee vom Ende des geliehenen Wachstums negativ. Das hat den positiven Effekt, dass der Ölpreis fällt. Der drohte ohnehin Auslöser eines Erstickungstods der Wirtschaft zu werden. Eine bereinigende Rezession, also der Rückgang wirtschaftlicher Leistung zur Reparatur von Fehlentwicklungen, gehört nach wie vor nicht in das Repertoire reifer Industriestaaten. Eine Rezession muss vermieden werden. Diesem Ethos dient die FED. Damit unterscheidet sie sich von ihrem europäischen Pendant, der EZB. Die fühlt sich der Geldstabilität verpflichtet. Der FED steht als wesentliches Mittel, auf die Wirtschaft lenkend einzuwirken, die Zinsschraube zur Verfügung. Diese wird nun rasant gedreht. Binnen zehn Tagen wurde eine Senkung von 1,25 Prozent vollzogen. Während eines halben Jahres wurden die Zinsen um 2,25 Prozent gesenkt. Das grenzt an einen Vierteljahrhundertrekord. Die Zweifel über die US-Konjunkturentwicklung bleiben indes bestehen. Einerseits sitzt das Misstrauen tiefer als erwartet. Andererseits kommt der Verdacht auf, dass das Misstrauen an der Börse instrumentalisiert wird. Spekulanten neigen nun dazu, von Zinssenkungen nicht genug bekommen zu können. Wenn die Kurse trotz kräftiger Zinssenkung weiter fallen, heißt das auch, dass mehr Zinssenkung gefordert ist. Insofern stellt sich die Frage, wer hier am Steuerrad der Wirtschaftsentwicklung sitzt, die FED oder die Spekulanten.

Beim Ölpreis kann es den Spekulanten prinzipiell egal sein, ob die Kurse steigen oder ob sie fallen. Sie können auf beide Richtungen wetten und gewinnen. Der einzige Unterschied ist, dass die Preise nach unten begrenzt sind, nach oben hingegen nicht. Insofern ist die Wette auf steigende Preise langfristig attraktiver. Auf die steigende Richtung wird es angesichts begrenzter Ressourcen und unbegrenzten Bedarfs auch hinauslaufen. Wenn die Wirtschaft nicht wie gewünscht funktioniert, kann es temporär aber abwärts gehen. Und darauf deuten die Zeichen momentan hin.

Seit Jahresbeginn geben die US-Ölvorräte die Preisbewegung nach unten wieder frei, indem sie steigen. Das haben sie zuvor während eines halben Jahres nicht mehr erkennbar getan. Gestern lieferte DOE (Department of Energy) erneut positive Zahlen. Die Werte von API (American Petroleum Institute) waren hingegen schlecht. Sie wurden ausgeblendet. Auch das lässt Rückschlüsse auf die aktuelle Börsenstimmung zu. Die Zahlen lauteten wie folgt:

Rohöl: +3,6 Mio. Barrel (DOE) bzw. +0,0 Mio. Barrel (API)
Heizöl und Diesel: -1,5 Mio. Barrel (DOE) bzw. -3,9 Mio. Barrel (API)
Benzin: +3,6 Mio. Barrel (DOE) bzw. -0,4 Mio. Barrel (API)

In Summe ergibt sich ein Aufbau von 5,7 (DOE) bzw. ein Abbau von 4,3 (API) Mio. Barrel. Die Importe sind geringer als in der Vorwoche und höher als vor einem Jahr. Die Raffinerieverfügbarkeit ist abermals gesunken. Sie beträgt nur noch 85 Prozent. Das ist ohne Zweifel ein bullisches Element. Die USA verabschieden sich immer weiter von der Fähigkeit zur Eigenversorgung. Man kann das auch als normale Entwicklung einer reifen Industriegesellschaft auffassen.

Die gesunkene Heizölbevorratung ist unkritisch. In einem Langzeitchart erkennt man, dass diese noch überdurchschnittlich hoch ist.

Die Vorräte, wie viele andere Einflussfaktoren auch, spielen derzeit eine Nebenrolle für die Preisbildung. Sie wird wesentlich von den Konjunkturaussichten für die USA bestimmt. Heute Morgen geben die Preise nach. Die Tonne Gasöl kostet 808,00 $.

Unsere Heizölpreise folgten zuletzt dem Preisanstieg am Weltmarkt. Der kann noch als Gegenreaktion auf den vorausgegangenen Preisrückgang angesehen werden. Seit heute Nacht sind die Zeichen für einen Fortgang des Preisrückgangs wieder freundlicher geworden. Wenn die Börsenstimmung nach der gestrigen Zinsentscheidung so bleibt, wird Heizöl in den nächsten Tagen wieder billiger. Aber Vorsicht, Stimmungen sind in diesen Zeiten extrem wechselhaft.





Pressekontakt:
Dr. Klaus Bergmann
Tel. +49 (0) 41 31 - 60 39 76
Fax +49 (0) 41 31 - 60 39 79
E-Mail: presseesyoil.com

esyoil GmbH
Imkerstieg 1
D-21339 Lüneburg
www.esyoil.com


Die esyoil GmbH wurde 2002 gegründet und hat ihren Firmensitz in Lüneburg.

Strategisch ist das Unternehmen auf die Digitalisierung des Heizölmarktes mit den Zielen der Preisreduzierung, Effizienzsteigerung und Vermeidung von Verschwendung ausgerichtet.

Das Kerngeschäft, die Vermarktung von Heizöl über die Internetplattform www.esyoil.com, wird ergänzt durch die Entwicklung und den Vertrieb von Tankmess-Systemen für gewerbliche und private Nutzer.

Mit der Handelsplattform www.esyoil.com ist das Unternehmen Marktführer für den Heizölhandel im Internet. eizölmarkt. HehhhDort bekommen Verbraucher laufend ausführliche Hintergrundinformationen zu der aktuellen Marktlage mit börsennahen Preisinformationen für Heizöl und die Möglichkeit, zu diesen Preisen Heizöl zu bestellen. Damit schafft esyoil Transparenz im Heizölmarkt. Die Preisberechnung basiert auf einer einzigartigen Technik und beinhaltet alle relevanten Parameter zur Preisbildung. Die Preise werden mindestens drei Mal täglich aktualisiert.

Mit seinen regionalen Handelspartnern verhandelt esyoil feste, kundenfreundliche Margen. Diese werden unabhängig von spontanen Marktturbulenzen auf die aktuellen Börsennotierungen aufgeschlagen und ergeben so einen fairen Heizölpreis für den Verbraucher. So kann der Verbraucher durch die regelmäßige Beobachtung der Heizölpreise und eine langfristige Versorgungsplanung seine Heizölkosten deutlich senken.

Weitere Einsparmöglichkeiten bietet esyoil mit seinen Tankmess-Systemen.

Für gewerbliche Nutzer wie z.B. Mineralölhändler, Kommunen oder Unternehmen der Wohnungswirtschaft, die mehrere Tanks bewirtschaften, hat esyoil einen elektronischen Peilstab mit Fernüberwachung entwickelt. Dieser misst kontinuierlich den Ölstand in den Tanks und übermittelt die Ergebnisse an www.teletanks.com, eine weitere Website der esyoil GmbH. Über einen individuellen Zugangscode können die Nutzer die jeweiligen Füllstände mit Anzeige von günstigen Kaufmomenten dort laufend einsehen.

Auch für den privaten Verbraucher gibt es den elektronischen Peilstab, allerdings ohne Fernübertragung. Dieser misst den Füllstand des Tanks und gibt unabhängig vom Tanktyp Auskunft über den verbleibenden Vorrat. Gleichzeitig bietet er eine Kontrolle über die tatsächlich gelieferte Heizölmenge.
Neu ist das Internet-Portal www.esytrol.com. Damit bietet esyoil allen Ölheizungsbesitzern einen kostenlosen Service zur Protokollierung und Auswertung ihres Heizölverbrauchs. Bei der Entwicklung von esytrol standen vor allem die strategischen Unternehmensziele der Effizienzsteigerung und der Vermeidung von Verschwendung beim Energieverbrauch im Vordergrund. So soll die Auswertung der Verbrauchswerte Ölheizungsbesitzern Anhaltspunkte für mögliche Einsparmaßnahmen und damit den Anstoß zu einer Senkung des Heizölverbrauchs geben.
Weitere Informationen zum Thema Heizöl und den Dienstleistungen und Produkten der esyoil GmbH finden Sie unter www.esyoil.com, www.esytrol.com und www.teletanks.com.




Quelle: esyoil GmbH / pressbot.net

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02.02.2008 - 16:36 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 427 X

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