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Photovoltaik und Design: Bundesumweltminister Jürgen Trittin startet Architekturwettbewerb




Berlin, 16. Juni 2005 - Bundesumweltminister Juergen Trittin hat heute gemeinsam mit Vertretern der Bundesarchitektenkammer (BAK) und des Bundes Deutscher Architekten (BDA) zu einem bundesweiten Architekturwettbewerb "Photovoltaik und Design" aufgerufen. Der Wettbewerb soll Architekten, Planer und Bauherren dazu anregen, die gestalterischen Moeglichkeiten der Photovoltaik kreativ auszuschoepfen. Den fuenf Gewinnern winken jeweils 20.000 Euro. Trittin: "Photovoltaik-Module sind viel zu schade, um sie einfallslos als reine Stromlieferanten aufs Dach zu schrauben. Sie koennen auch als Witterungs-, Sonnen-, Schall- und Sichtschutz sowie Waermedaemmung dienen. Dies macht sie zum idealen Gestaltungselement fuer Architektur."

Der Wettbewerb wird vom BDA und der BAK unterstuetzt. Beide Verbaende kooperieren mit dem Bundesumweltministerium. BAK-Vizepraesident Joachim Brenncke betonte: "Die Architekten haben dabei die Aufgabe, in der Planung die Potenziale effizienter Energienutzung auszuschoepfen und in zeitgemaesse Architektur umzusetzen. Der vom Bundesumweltminister ausgelobte Architekturwettbewerb Photovoltaik ist ein notwendiger, wichtiger Schritt zu mehr Vielfalt und Qualitaet."

Die Vorsitzende des BDA Berlin, Christine Edmaier, ergaenzte: "Als ein zentrales Ziel des BDA ist die Qualitaet des Planens und Bauens in Verantwortung gegenueber Gesellschaft und Umwelt definiert. Daher ist es fuer Architekten ein zentrales Anliegen, die gestalterischen und funktionalen Ansprueche an die Architektur mit den oekologischen Erfordernissen in Uebereinstimmung zu bringen. Ob Nachhaltigkeit allerdings zum Aushaengeschild fuer eine aesthetische Gestaltung werden kann, sollte nur in Verbindung mit der Gesamtqualitaet des Gebaeudes diskutiert und beurteilt werden."

Der Architekturwettbewerb wird in Kuerze mit einem Interessenbekundungsverfahren starten. Ziel ist, Architektur und Photovoltaiknutzung innovativ miteinander zu verbinden. Neben Preisgeldern fuer die Gewinner sollen ausgewaehlte Projekte eine Foerderung als Demonstrationsvorhaben aus dem "Investitionsprogramm zur Verminderung von Umweltbelastungen" des Bundesumweltministeriums erhalten. Die Wettbewerbsbeitraege sollen sich auf Planungen, auf "Projekte im Werden" und nicht auf bereits fertiggestellte Projekte beziehen. Neubauten werden dabei ebenso beruecksichtigt wie Umbaumassnahmen im Gebaeudebestand. Eine Konzentration auf sich konkret in der Planung befindliche Projekte aller Gebaeudearten soll die Investitionsbereitschaft foerdern und Anreize zur Nachahmung schaffen.

Hinweis: Zum Wettbewerb gibt es eine Hintergrundinformation unter www.bmu.de .



Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderplatz 6, 10178 BerlinRedaktion: Michael Schroeren (verantwortlich)Thomas Hagbeck, Jürgen Maaß, Frauke StamerTel.: 01888/305-2010. Fax: 01888/305-2016email: pressebmu.bund.de - internet: http://www.bmu.de/presse

16.06.2005 - 22:41 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 1384 X

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