esyoil-Heizöl-News: HEIZÖL: Bullen schöpfen das Potenzial aus
Lüneburg, 19. Februar 2008 Die Preise sind hoch. Die heimischen Heizölpreise sind auf Rekordwerten. Ein flüchtiger Blick auf die Entwicklung lässt befürchten, dass die Preisexzesse des letzten Jahres fortgesetzt werden. Wahrscheinlich ist das allerdings nicht. Wesentliche Einflüsse sprechen dafür, dass der bullische Lauf der letzten Tage nicht in einen Aufwärtstrend mündet, sondern dass er Teil des seit November gültigen Seitwärtstrends ist. Ähnlich sieht die Situation beim Dollar aus. Spekulationen über einen Absturz der Währung scheinen sich nicht zu bewahrheiten. Der Trend hält seit November seitwärts.
Dass Deutschlands Heizölpreise aktuell auf historischen Höchstwerten stehen, liegt an der Kombination aus hohen Gasölpreisen und einer höheren Dollarbewertung als zu Zeiten der letzten Gasölpreisspitzen Ende November und Anfang Januar. Die Gasölpreissteigerung fiel zuletzt heftiger aus als die Steigerung der Rohölpreise. Das lässt sich mit der schlechten Raffineriesituation und mit relativ kühlen Temperaturen in den USA begründen. Besorgniserregend sind die Umstände nicht. Die Tanklager sind ausreichend gefüllt, um einen gegebenenfalls höheren Bedarf decken zu können. Es ist nicht zu befürchten, dass die Gasölpreise den Rohölpreisen längerfristig davonlaufen.
Die Rohölpreise haben die 100-Dollar-Marke noch weit vor sich. Ausschließen lässt sich nicht, dass sie im Verlauf der aktuellen Bewegung dort wieder ankommen werden. Das würde den Gasölpreisen definitiv zu einem neuen Rekord verhelfen. Auf Sicht von einem halben Jahr ist ein Überschreiten der 100-Dollar-Marke wenig wahrscheinlich. Die Probleme mit der US- und eventuell auch der Weltkonjunktur dürften immer wieder dämpfend wirken. Dass es solche Probleme gibt, ist mittlerweile verbreitete Meinung. Der Internationale Währungsfond hat beispielsweise neben dem US-Wachstum, die Wirtschaftsentwicklung einiger Industrienationen nach unten korrigiert. Als Reaktion darauf hat die IEA (Internationale Energie Agentur) das Nachfragewachstum herabgestuft.
Die momentan bullische Lage hat rationale Ursachen. Einige der fundamentalen Faktoren werden eine kurze Halbwertzeit haben. Zu ihnen gehört der gegen ExxonMobil gerichtete Aktionismus eines Hugo Chavez, ein Stopp russischer Öllieferungen nach Deutschland und kühle Temperaturen in den USA. Letztes erledigt der Kalender. Mit dem Lieferstopp will Lukoil höhere Preise durchsetzen. Das wird langfristig möglich sein. Kurzfristig wird es wegen eines guten Angebots am Weltmarkt schwierig werden. Der Markt hat derzeit genug Substanz, um die Sache nicht zu einem ernsthaften Problem werden zu lassen. Hugo Chavez hat bereits einlenkende Signale gegeben, indem er nicht die USA sondern nur die Ölgesellschaft ExxonMobil zum Adressaten seines Zorns erklärt hat. Das Zelebrieren des Zorns wird er sich nicht lange leisten können, da er auf sämtliche Einnahmen aus dem Ölgeschäft zur Finanzierung seinen Sozialismus angewiesen ist. Pikanterweise gibt es einen Zwang, Öl aus Venezuela in die USA zu liefern, da andernorts keine Raffinerien existieren, die das Schweröl verarbeiten können. Die USA nehmen zwei Drittel der Ölproduktion des Landes ab.
Andere Einflussfaktoren könnten nachhaltiger wirken. Dazu gehört die Lage in Nigeria. Sie droht außer Kontrolle zu geraten. Der Staat ist nicht gewillt oder nicht befähigt, wirksam gegen Rebellenattacken auf die Ölindustrie vorzugehen. Dadurch fehlen dem Weltmarkt bis zu einer Mio. Barrel pro Tag. Derzeit werden die Mengen vom Angebot gut kompensiert. Das wird sich langfristig, d.h. in einigen Jahren ändern. Bis es soweit ist, hat die OPEC die Möglichkeit, in begrenztem Maß auf die Preisbildung Einfluss zu nehmen. Dieser Einfluss wird in erster Linie zur Absicherung der Preise nach unten genutzt werden. Auf einen möglichen Preisrückgang bis in die 80-Dollar-Zone wird das Kartell mit Mengenreduzierungen reagieren. Man muss davon ausgehen, dass die OPEC die Preise zwischen 80 und 100 Dollar pro Barrel zu halten versucht.
Ein effektiv Preis drückender Faktor wäre die Entdeckung eines großen Ölfelds. Es ist nicht zu erwarten, dass so etwas ansteht. Entdeckt werden seit Jahren nur kleine Felder. Die jüngste Meldung nennt einen Fund in der Nordsee. Es handelt sich um die größte Entdeckung seit Jahren. Das Feld könnte bis zu einer Mio. Barrel pro Tag für ein Jahr liefern. Das entspricht einem Einjahreseffekt von gut einem Prozent des Weltbedarfs. Derartig jämmerliche Explorationsergebnisse kommen von allen Ölgesellschaften. Die größten unter ihnen müssen aus diesem Grund einen Rückgang der Öl- und Gasgewinnung hinnehmen. Total war die einzige Firma unter den Großen, die die Förderung in 2007 steigern konnte.
Heute Morgen setzt sich das bullische Treiben der letzten Tage fort. Die Tonne Gasöl kostet mittlerweile 871,00 $.
Unsere Heizölpreise steigen weiter. Sie werden vom Preisauftrieb am Weltmarkt beherrscht. Aktuell wirkt der Dollar wieder dämpfend, da er nachgibt. Es sieht nicht so aus, als sollte sich kurzfristig eine freundlichere Lage für Verbraucher ergeben. Mittelfristig sehen wir die Heizölpreise etwas tiefer. Von der Hoffnung auf ein Unterschreiten des Januartiefs sollte man sich aber verabschieden.
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Die esyoil GmbH wurde 2002 gegründet und hat ihren Firmensitz in Lüneburg.
Strategisch ist das Unternehmen auf die Digitalisierung des Heizölmarktes mit den Zielen der Preisreduzierung, Effizienzsteigerung und Vermeidung von Verschwendung ausgerichtet.
Das Kerngeschäft, die Vermarktung von Heizöl über die Internetplattform www.esyoil.com, wird ergänzt durch die Entwicklung und den Vertrieb von Tankmess-Systemen für gewerbliche und private Nutzer.
Mit der Handelsplattform www.esyoil.com ist das Unternehmen Marktführer für den Heizölhandel im Internet. Dort bekommen Verbraucher laufend ausführliche Hintergrundinformationen zu der aktuellen Marktlage mit börsennahen Preisinformationen für Heizöl und die Möglichkeit, zu diesen Preisen Heizöl zu bestellen. Damit schafft esyoil Transparenz im Heizölmarkt. Die Preisberechnung basiert auf einer einzigartigen Technik und beinhaltet alle relevanten Parameter zur Preisbildung. Die Preise werden mindestens drei Mal täglich aktualisiert.
Mit seinen regionalen Handelspartnern verhandelt esyoil feste, kundenfreundliche Margen. Diese werden unabhängig von spontanen Marktturbulenzen auf die aktuellen Börsennotierungen aufgeschlagen und ergeben so einen fairen Heizölpreis für den Verbraucher. So kann der Verbraucher durch die regelmäßige Beobachtung der Heizölpreise und eine langfristige Versorgungsplanung seine Heizölkosten deutlich senken.
Weitere Einsparmöglichkeiten bietet esyoil mit seinen Tankmess-Systemen.
Für gewerbliche Nutzer wie z.B. Mineralölhändler, Kommunen oder Unternehmen der Wohnungswirtschaft, die mehrere Tanks bewirtschaften, hat esyoil einen elektronischen Peilstab mit Fernüberwachung entwickelt. Dieser misst kontinuierlich den Ölstand in den Tanks und übermittelt die Ergebnisse an www.teletanks.com, eine weitere Website der esyoil GmbH. Über einen individuellen Zugangscode können die Nutzer die jeweiligen Füllstände mit Anzeige von günstigen Kaufmomenten dort laufend einsehen.
Auch für den privaten Verbraucher gibt es den elektronischen Peilstab, allerdings ohne Fernübertragung. Dieser misst den Füllstand des Tanks und gibt unabhängig vom Tanktyp Auskunft über den verbleibenden Vorrat. Gleichzeitig bietet er eine Kontrolle über die tatsächlich gelieferte Heizölmenge.
Neu ist das Internet-Portal www.esytrol.com. Damit bietet esyoil allen Ölheizungsbesitzern einen kostenlosen Service zur Protokollierung und Auswertung ihres Heizölverbrauchs. Bei der Entwicklung von esytrol standen vor allem die strategischen Unternehmensziele der Effizienzsteigerung und der Vermeidung von Verschwendung beim Energieverbrauch im Vordergrund. So soll die Auswertung der Verbrauchswerte Ölheizungsbesitzern Anhaltspunkte für mögliche Einsparmaßnahmen und damit den Anstoß zu einer Senkung des Heizölverbrauchs geben.
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Quelle: esyoil GmbH / pressbot.net
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23.02.2008 - 12:08 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 210 X