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Walhalla-Kalk nutzt Abwärme einer Biogasanlage


Anlagenhersteller, Kalkwerk und Energieversorger kooperieren in Sache Biogas

Schwandorf, 27. Februar 2008
Am Rande von Regensburg produziert die Walhalla-Kalk Mineralstoffe für den Straßenbau, hochwertige gebrannte Kalke und Spezialbaustoffe. Ein energieintensiver Prozess. Seit Mitte Februar bezieht das Werk die notwendige Energie aus einer Biogasanlage.

Die Besonderheit des realisierten Energiekonzeptes ist die optimale Einbindung aller drei Komponenten - Biogasanlage, Blockheizkraftwerk (BHKW) und Abwärmenutzung - in die Infrastruktur des Kalkwerkes. Es ist wirtschaftlich und umweltfreundlich. Das freut vor allem, dem zur offiziellen Inbetriebnahme angereisten Oberbürgermeister der Stadt Regensburg, Hans Schaidinger. Über 3.600 Tonnen CO2 werden jährlich eingespart, was die Umweltbilanz seiner Stadt nachhaltig verbessert.

Biogasanlage spart Energiekosten
Die von der Schmack Biogas erbaute Biogasanlage mit einer installierten elektrischen Leistung von 700 kW steht auf dem Gelände des Kalkwerkes. Sie ging im Februar in Betrieb. Vergärt werden Energiepflanzen wie Mais-, Grassilage und Zuckerhirse. Als Investor und Betreiber der Anlage liefert die Aufwind Schmack über eine 150 m lange Leitung Biogas an das BHKW des Energieversorgers REWAG. Rund 5,25 Millionen Kilowattstunden umweltschonenden Strom speist die REWAG ins öffentliche Stromnetz ein. Eine Menge mit der man 1.500 Familien im Jahr mit Strom versorgen kann.

Außerdem erzeugt das BHKW 3,4 Mio. kWh Wärme, die zum Trocknen des Kalks in der Kalkstein-Mehlanlage genutzt werden. Rund eine Million Euro investiert die REWAG in das neue BHKW im Rahmen eines Wärmecontractings mit Walhalla Kalk. Die kurzen Wege bei der Abwärmenutzung garantieren einen hohen Gesamtwirkungsgrad von 80 – 90 Prozent statt sonst üblicher 50 Prozent. „Ab sofort brauchen wir weniger Primärenergie als bisher“, so Johann Spangler, Geschäftsführer von Walhalla-Kalk. „Das spart Kosten und schont auch die Umwelt. Die Lösung ist ein Beitrag, uns am Standort Regensburg die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern“.
Optimale Voraussetzung für Energie-Koalition
Diese Art von Wärmecontracting funktioniert deshalb so gut, weil die Rahmenbedingungen optimal sind. Alle Partner sind aus der Region, so dass es kurze Wege und keine Transportverluste gibt. Gerade Wärme muss in der Nähe der Verbrauchsstelle hergestellt werden. Die entsprechende Infrastruktur war vorhanden oder ließ sich kostengünstig herstellen. Walhalla-Kalk hat das ganze Jahr über einen relativ konstanten Wärmebedarf mit einer hohen Betriebsdauer, so dass keine Wärme-Kilowattstunde ungenutzt bleibt. Auch die Anbindung an das öffentliche Stromnetz war leicht und ortsnah zu bewerkstelligen. Durch die Unterstützung der Stadt konnten auch die Befürchtungen der angrenzenden Stadtteilbewohner ausgeräumt werden. Die Dreier-Koalition ist stolz auf ihr Projekt. Weitere energetische Unternehmens-Symbiosen könnte es auch in Zukunft geben.
Schmack Biogas AG:
Die Schmack Biogas AG ist einer der führenden deutschen Anbieter für Biogas-Anlagen. Das Unternehmen wurde 1995 gegründet, bietet heute seine Leistungen in den Geschäftsbereichen Projektierung und Errichtung sowie Service und Betriebsführung an und zählt damit zu den wenigen Komplettanbietern der Branche. Schwerpunkt ist neben der technischen Unterstützung ein umfassender mikrobiologischer Service.
Mit der neu gegründeten Tochtergesellschaft Schmack Energie Holding betreibt das Unternehmen – vorrangig mit Joint Venture Partnern – nun auch eigene Anlagen und vermarktet das produzierte Biogas sowie die gewonnene elektrische Energie und Wärme. Bis heute errichtete Schmack Biogas 221 Anlagen mit einer Nominalleistung von rund 75 MW.

Kontakt:
Schmack Biogas AG
Petra Krayl
Tel: +49 (0) 9431 / 751-285
petra.kraylschmack-biogas.com


Quelle: Schmack Biogas AG / pressbot.net

Ihr Ansprechpartner:

Firma: Schmack Biogas AG
Name: Kerstin Dietl
Straße: Bayernwerk 8
Stadt: - 92421 Schwandorf
 
 
Telefon: +49(0) 9431 751 0
Fax: +49(0) 9431 751 204
 
WWW: www.schmack-biogas.com
E-Mail:

27.02.2008 - 0:00 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 648 X

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