esyoil-Heizöl-News HEIZÖL: Ölbörse jagt Rekorde
Lüneburg 11.03.2008 Wieder wurde ein neues historisches Preishoch erreicht. Es wird nicht das letzte in diesem Jahr gewesen sein. Die Ölpreise werden von Spekulanten immer steiler in die Höhe getrieben. Es herrscht Goldgräberstimmung bei den Anlegern. Verbraucher haben in solchen Momenten das Nachsehen. Ein Jahr hat aber mehr als nur Übertreibungen zu bieten. Im Mittel lag der Preis im letzten Jahr nur unwesentlich höher als ein Jahr zuvor. Diese Tatsache wurde verkannt, weil die Preisbewegung fast ausschließlich aufwärts führte. Sie hinterließ das Gefühl extremer absoluter Teuerung. Dieses Gefühl trifft die Realität nicht. Der jahresdurchschnittliche Ölpreis lag zuletzt immer noch deutlich unter den in Kaufkraft ausgedrückten Preisen Anfang der 1980er Jahre. Dazu kommt eine für europäische Verbraucher vorteilhafte Dollarentwicklung. Sie ist relevant, weil Öl in Dollar abgerechnet wird.
Die gefühlte Preissteigerung wurde im vergangenen Jahr durch die Mehrwertsteuererhöhung verstärkt. Mit drei Prozent hatte sie allerdings nur marginale Auswirkungen auf das Ölpreisgefüge. Gleichwohl traten Verbraucher während des gesamten Jahres in eine Art Kaufstreik. Das ist bedauerlich, da die Preise im heutigen Vergleich attraktiv waren. Mittlerweile hat sich in vielen Tanks ein Kaufzwang ein gestellt, der aktuell nur teuer befriedigt werden kann. Die alte Weisheit, dass man Öl kaufen soll, wenn es preiswert ist und nicht erst wenn der Tank leer ist, wurde bestätigt.
All diejenigen, die ob der unliebsamen Preisbewegungen mit Öl als Brennstoff hadern, sollten sich die Alternativen genau anschauen, bevor sie eine falsche Entscheidung treffen. Gas ist definitiv eine teurere Alternative. Im Schnitt war der Brennstoff im letzten Jahr 20 Prozent teurer als Öl. Das Verhältnis wird sich kaum ändern. Die nächsten großen Gaspreiserhöhungen sind bereits eingeläutet. Als nennenswerte Alternativen werden Holzpellets und Wärmepumpen gehandelt. Die laufenden Kosten für Energie sind bei diesen Systemen niedriger. Ob das bei Pellets langfristig so bleibt, ist alles andere als gewiss. Für die Wärmepumpe wird das vermutlich gelten, da sie mit vergleichsweise geringem Aufwand Wärme aus der Erde zieht. Beide Systeme beanspruchen allerdings enorm hohe Anschaffungskosten. Diese müssen bei realistischer Kalkulation als Annuität auf die Energiekosten aufgeschlagen werden. Und damit sieht die Kostenbilanz für Kleinverbraucher, das ist der normale Ölheizer, gar nicht mehr gut aus.
Generell ist es sinnvoller, Geld sowohl in eine neue Heizung als auch in wärmedämmende Maßnahmen zu investieren. Damit wird der Energieverbrauch und der Einfluss hoher Energiepreise gesenkt. Lediglich den Energieträger in der Hoffnung auf einen billigeren zu wechseln, wird nicht befriedigen. Die Preise für das Produkt Wärme werden sich langfristig für alle Energieträger annähern.
Das Marktforschungsinstitut Prognos prognostiziert den Heizungsbestand unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen für 2020 folgendermaßen: Anteile Gas 52,0 %, Öl 29,3 %, Fernwärme 9,2 %, Holz 1,6 %, Strom 4,5 %, Wärmepumpen 2,4%. Selbst wenn erneuerbare Energien stärker befördert werden, werden sich für die beiden Hauptenergieträger nur geringe Verschiebungen ergeben. Die Menge der eingesetzten Brennstoffe wird allerdings deutlich sinken. Der Heizölverbrauch wird sich fast halbieren. Das wird über die Kombination aus neuer Heizungsanlage, Wärmedämmung und Solarnutzung erreicht.
Wer die Modernisierung des Wärmehaushalts plant, sollte sich die Seite www.esytrol.com anschauen. Hier kann die Ist-Situation des Heizölverbrauchs aufgenommen und mit einer Soll-Situation verglichen werden. Das ist nicht nur für die Planung sondern auch für die Kontrolle von Maßnahmen hilfreich.
Während der Energieverbrauch fast ausschließlich vom eigenen Verhalten abhängt, unterliegt der Energiepreis fremder Bestimmung. Derzeit sind maßgeblich Spekulanten an der Preisschraube. Die lassen sich wiederum von Verbrauchern leiten. Dabei ist der Blick aktuell auf China gerichtet. Das Land hat die Ölimporte im vergangenen Jahr um 18 Prozent gesteigert. In den ersten beiden Monaten dieses Jahres betrugt die Steigerung gegenüber dem Vergleichszeitraum des letzten Jahres 9,5 Prozent.
Heute Morgen hält sich der Gasölpreis auf dem gestern erreichten Niveau. Die Tonne kostet 967,50 $.
Unsere Heizölpreise ziehen weiter an. Der Weltmarkt lässt ihnen keine andere Wahl. Ein Ende des Aufwärtstrends ist nicht in Sicht. Sich über den Preis zu ärgern, hat wenig Sinn. Sinnvoller ist es, sich um Heizungs- und Wärmemodernisierung des eigenen Hauses zu kümmern. Bei den meisten Gebäuden sind Einsparerfolge von über 40 Prozent mit den üblichen Maßnahmen (Ölbrennwertheizung, Fenster, Mauerdämmung) zu erzielen.
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Die esyoil GmbH wurde 2002 gegründet und hat ihren Firmensitz in Lüneburg.
Strategisch ist das Unternehmen auf die Digitalisierung des Heizölmarktes mit den Zielen der Preisreduzierung, Effizienzsteigerung und Vermeidung von Verschwendung ausgerichtet.
Das Kerngeschäft, die Vermarktung von Heizöl über die Internetplattform www.esyoil.com, wird ergänzt durch die Entwicklung und den Vertrieb von Tankmess-Systemen für gewerbliche und private Nutzer.
Mit der Handelsplattform www.esyoil.com ist das Unternehmen Marktführer für den Heizölhandel im Internet. Dort bekommen Verbraucher laufend ausführliche Hintergrundinformationen zu der aktuellen Marktlage mit börsennahen Preisinformationen für Heizöl und die Möglichkeit, zu diesen Preisen Heizöl zu bestellen. Damit schafft esyoil Transparenz im Heizölmarkt. Die Preisberechnung basiert auf einer einzigartigen Technik und beinhaltet alle relevanten Parameter zur Preisbildung. Die Preise werden mindestens drei Mal täglich aktualisiert.
Mit seinen regionalen Handelspartnern verhandelt esyoil feste, kundenfreundliche Margen. Diese werden unabhängig von spontanen Marktturbulenzen auf die aktuellen Börsennotierungen aufgeschlagen und ergeben so einen fairen Heizölpreis für den Verbraucher. So kann der Verbraucher durch die regelmäßige Beobachtung der Heizölpreise und eine langfristige Versorgungsplanung seine Heizölkosten deutlich senken.
Weitere Einsparmöglichkeiten bietet esyoil mit seinen Tankmess-Systemen.
Für gewerbliche Nutzer wie z.B. Mineralölhändler, Kommunen oder Unternehmen der Wohnungswirtschaft, die mehrere Tanks bewirtschaften, hat esyoil einen elektronischen Peilstab mit Fernüberwachung entwickelt. Dieser misst kontinuierlich den Ölstand in den Tanks und übermittelt die Ergebnisse an www.teletanks.com, eine weitere Website der esyoil GmbH. Über einen individuellen Zugangscode können die Nutzer die jeweiligen Füllstände mit Anzeige von günstigen Kaufmomenten dort laufend einsehen.
Auch für den privaten Verbraucher gibt es den elektronischen Peilstab, allerdings ohne Fernübertragung. Dieser misst den Füllstand des Tanks und gibt unabhängig vom Tanktyp Auskunft über den verbleibenden Vorrat. Gleichzeitig bietet er eine Kontrolle über die tatsächlich gelieferte Heizölmenge.
Neu ist das Internet-Portal www.esytrol.com. Damit bietet esyoil allen Ölheizungsbesitzern einen kostenlosen Service zur Protokollierung und Auswertung ihres Heizölverbrauchs. Bei der Entwicklung von esytrol standen vor allem die strategischen Unternehmensziele der Effizienzsteigerung und der Vermeidung von Verschwendung beim Energieverbrauch im Vordergrund. So soll die Auswertung der Verbrauchswerte Ölheizungsbesitzern Anhaltspunkte für mögliche Einsparmaßnahmen und damit den Anstoß zu einer Senkung des Heizölverbrauchs geben.
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Quelle: esyoil GmbH / pressbot.net
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17.03.2008 - 11:23 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 436 X