Biodiversität ist in aller Munde
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(djd/pt). Allein 177 Wirbeltierarten leben in unseren heimischen Wäldern, rund 160 Strauch- und Baumarten kommen darin vor. Ganz zu schweigen von einer Vielzahl an Pilzen, Moosen und Mikroorganismen. Das verdeutlicht, welche Bedeutung der Wald für den Erhalt der Artenvielfalt hat - und wie wichtig es ist, dass das Ökosystem durch nachhaltige Bewirtschaftung funktionstüchtig bleibt.
Biodiversität umfasst die Vielfalt innerhalb einer Art sowie der verschiedenen Arten und Lebensräume. Je höher sie ist, desto stabiler ist das Ökosystem. Vergleicht man die Wälder mit einem Netz, in dem jeder Knoten eine Art darstellt, wird deutlich: Ein engmaschiges Netz mit vielen Knoten ist besonders stabil.
Die in Deutschland praktizierte nachhaltige Forstwirtschaft trägt dazu bei, Biodiversität zu erhalten und zu fördern. Wälder werden naturnah bewirtschaftet. Das heißt, der Mensch greift nur dort ein, wo es nötig ist. Förster oder Waldbesitzer setzen auf natürliche Waldverjüngung und schaffen so vitale Mischwälder. In unseren Wäldern kommen 72 Baumarten vor. So setzt sich ein Bestand nicht nur aus Bäumen verschiedenen Alters zusammen, sondern auch aus Bäumen verschiedener Größe, die unterschiedlichen Tieren und Pflanzen als Lebensraum dienen. Forstwissenschaftler gehen davon aus, dass die Artenvielfalt in einem naturnah bewirtschafteten Wald größer ist als in einem unbewirtschafteten.
Quelle: djd / pressetreff.de
07.04.2008 - 18:03 Quelle: pressetreff.de | Gelesen: 157 X