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esyoil-Heizöl-News: HEIZÖL: Das falsche Signal



Die Preise sind im Aufwärtstrend. Die Möglichkeit einer Preisumkehr, die für eine Fortsetzung des Seitwärtstrends spräche, ist vertan. Gestern wurde der bullische Sturm und Drang vieler Marktteilnehmer nahezu perfekt bedient. Dies geschah in Form überraschend schlechter Daten über die US-Vorratsentwicklung. Gegenüber der Vorwoche sind sie sehr deutlich gesunken. Das sagen zumindest die regierungsoffiziellen Zahlen des DOE (Department of Energy). Das unabhängige Institut API (American Petroleum Institute) sieht das anders. Es nennt einen Anstieg der Vorräte. Die auf ein Aufbruchssignal der Ölpreise lauernden Spekulanten hatten hierfür keinen Sinn. Sie setzen auf das für Verbraucher falsche Signal und so nahm die Rallye unter Führung von Gasöl und Heizöl ihren Lauf. Diese Produkte, im Fachterminus Destillate genannt, werden derzeit besonders stark nachgefragt. Der Dollar verlor gestern wieder deutlich an Wert. Er setzt zu einer weiteren Abwärtswelle an. Dieser Umstand begünstigt den steigenden Ölpreis.

Destillat oder einfacher ausgedrückt Diesel ist der Motor des Wirtschaftsaufschwungs in den Schwellenländern. In Europa verdrängt es Benzin aus dem Straßenverkehr. Und selbst in den USA, dem mit Abstand größten Benzinmarkt der Welt, gewinnt Diesel an Bedeutung. Deutschland hat mit seinem Raffineriebestand eine Unterdeckung für die Produktion von Destillaten und eine Überdeckung für die Produktion von Benzin. Das ist bemerkenswert, da die deutsche Automobilindustrie eine Schrittmacherrolle bei der Durchsetzung der Dieselmotorisierung spielt. Die Konsequenz sind größere Produktenströme auf den Weltmeeren als bei bedarfsgerechter Verteilung von Raffineriekapazitäten erforderlich wäre.

Die Raffineriekapazitäten sind ein immer währender bullischer Faktor der Ölpreisbildung. Das wird Woche für Woche als Beiwerk zu den US-Bestandsdaten deutlich. Weit geringer ist der bullische Wert der Rohölbevorratung. Dass man sich gestern ausgerechnet auf diesen bezog, als die Rallye startete, ist mehr dem Überraschungsmoment als dem fundamentalen Gewicht zuzuschreiben. Allerdings kann man durchaus den Hang zur Übertreibung bei der Reduzierung der Rohölströme in die USA konstatieren. Der Rückgang hat seine Ursache nicht im Angebot sondern in der durch Rezessionsphantasien gedrosselten Nachfrage. Die Möglichkeit, mehr Rohöl zu kaufen, existiert. Täte man das in den USA, würde niemand zu einer Hochpreisspekulation wegen geringer Rohölvorräte animiert werden. Auch das ist Teil des seit Jahren zu beklagenden Prinzips der Ölwirtschaft. Die durch kaufmännische bzw. bilanzielle Erwägungen bedingte Verknappung des Angebots spart nicht nur Kosten sondern hebt Erlöse auf Grund steigender Preise. Ein wunderbares Geschäftsmodell.

In Zahlen ausgedrückt liest sich die gestrige Hiobsbotschaft zur US-Vorratsentwicklung wie folgt:

Rohöl: -3,2 Mio. Barrel (DOE) bzw. +6,0 Mio. Barrel (API)
Heizöl und Diesel: -3,7 Mio. Barrel (DOE) bzw. -0,1 Mio. Barrel (API)
Benzin: -3,4 Mio. Barrel (DOE) bzw. -1,5 Mio. Barrel (API)

In Summe ergibt sich ein Abbau von 10,3 (DOE) bzw. ein Aufbau von 4,4 (API) Mio. Barrel. Angesichts des enormen Unterschieds der Daten, muss man sich fragen, ob die schlechte Botschaft im Abbau oder im Widerspruch liegt. Die Importe sind gegenüber der Vorwoche und dem Vorjahr gesunken. Besonders stark macht sich das bei Rohöl bemerkbar. Die Raffinerieverfügbarkeit ist gering auf schwache 83 Prozent gestiegen.

Rohöl und Heizöl sind in einer langfristigen Betrachtung mittlerweile unterdurchschnittlich bevorratet. Lediglich Benzin liegt über dem Durchschnitt. Damit hat das Produkt, das im Frühjahr seit Jahren für Preisauftrieb auf Grund von Mangelphantasien sorgt, seinen preisrelevanten Aspekt verloren.

Heute Morgen hält sich der Gasölpreis ganz oben. Die Tonne kostet mittlerweile 1.032,50 $. Vor einem Jahr betrug der Preis 588,50 $.

Unsere Heizölpreise steigen heftig. Die letzte Hoffnung auf eine Seitwärtsbewegung hat sich gestern zerschlagen. Wieder müssen sich Verbraucher mit der Tatsache weiterer Brennstoff- und Energieverteuerung arrangieren. Und wieder weisen wir auf www.esytrol.com hin. Damit gewinnen Sie wichtige Erkenntnisse, die in gezielte Einsparmaßnahmen beim Brennstoffverbrauch münden sollen.




Pressekontakt:
Dr. Klaus Bergmann
Tel. +49 (0) 41 31 - 60 39 76
Fax +49 (0) 41 31 - 60 39 79
E-Mail: presseesyoil.com

esyoil GmbH
Imkerstieg 1
D-21339 Lüneburg
www.esyoil.com


Die esyoil GmbH wurde 2002 gegründet und hat ihren Firmensitz in Lüneburg.

Strategisch ist das Unternehmen auf die Digitalisierung des Heizölmarktes mit den Zielen der Preisreduzierung, Effizienzsteigerung und Vermeidung von Verschwendung ausgerichtet.

Das Kerngeschäft, die Vermarktung von Heizöl über die Internetplattform www.esyoil.com, wird ergänzt durch die Entwicklung und den Vertrieb von Tankmess-Systemen für gewerbliche und private Nutzer.

Mit der Handelsplattform www.esyoil.com ist das Unternehmen Marktführer für den Heizölhandel im Internet. Dort bekommen Verbraucher laufend ausführliche Hintergrundinformationen zu der aktuellen Marktlage mit börsennahen Preisinformationen für Heizöl und die Möglichkeit, zu diesen Preisen Heizöl zu bestellen. Damit schafft esyoil Transparenz im Heizölmarkt. Die Preisberechnung basiert auf einer einzigartigen Technik und beinhaltet alle relevanten Parameter zur Preisbildung. Die Preise werden mindestens drei Mal täglich aktualisiert.

Mit seinen regionalen Handelspartnern verhandelt esyoil feste, kundenfreundliche Margen. Diese werden unabhängig von spontanen Marktturbulenzen auf die aktuellen Börsennotierungen aufgeschlagen und ergeben so einen fairen Heizölpreis für den Verbraucher. So kann der Verbraucher durch die regelmäßige Beobachtung der Heizölpreise und eine langfristige Versorgungsplanung seine Heizölkosten deutlich senken.

Weitere Einsparmöglichkeiten bietet esyoil mit seinen Tankmess-Systemen.

Für gewerbliche Nutzer wie z.B. Mineralölhändler, Kommunen oder Unternehmen der Wohnungswirtschaft, die mehrere Tanks bewirtschaften, hat esyoil einen elektronischen Peilstab mit Fernüberwachung entwickelt. Dieser misst kontinuierlich den Ölstand in den Tanks und übermittelt die Ergebnisse an www.teletanks.com, eine weitere Website der esyoil GmbH. Über einen individuellen Zugangscode können die Nutzer die jeweiligen Füllstände mit Anzeige von günstigen Kaufmomenten dort laufend einsehen.

Auch für den privaten Verbraucher gibt es den elektronischen Peilstab, allerdings ohne Fernübertragung. Dieser misst den Füllstand des Tanks und gibt unabhängig vom Tanktyp Auskunft über den verbleibenden Vorrat. Gleichzeitig bietet er eine Kontrolle über die tatsächlich gelieferte Heizölmenge.
Neu ist das Internet-Portal www.esytrol.com. Damit bietet esyoil allen Ölheizungsbesitzern einen kostenlosen Service zur Protokollierung und Auswertung ihres Heizölverbrauchs. Bei der Entwicklung von esytrol standen vor allem die strategischen Unternehmensziele der Effizienzsteigerung und der Vermeidung von Verschwendung beim Energieverbrauch im Vordergrund. So soll die Auswertung der Verbrauchswerte Ölheizungsbesitzern Anhaltspunkte für mögliche Einsparmaßnahmen und damit den Anstoß zu einer Senkung des Heizölverbrauchs geben.
Weitere Informationen zum Thema Heizöl und den Dienstleistungen und Produkten der esyoil GmbH finden Sie unter www.esyoil.com, www.esytrol.com und www.teletanks.com.



Quelle: esyoil GmbH / pressbot.net

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10.04.2008 - 18:51 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 302 X