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esyoil-Heizöl-News: HEIZÖL: Völker hört die Signale


Der Aufwärtstrend hält Kurs. Gestern wurde er durch einen weiteren Abbau in den US-Rohöllagern beflügelt. Außerdem treibt die Nachricht eines starken Nachfrageanstiegs in China und die Peak-Oil-Meldung aus Russland die Preise vor sich her. Positive Verlautbarungen zur Versorgung wie im letzten Report der IEA (Internationale Energie Agentur) oder dem Ölfund Brasiliens, immerhin der größte seit 30 Jahren, werden in einem durch und durch bullischen Marktumfeld ignoriert. Investmentfonds, Banken und Spekulanten stürzen sich ins Öl. Nicht zuletzt wollen sie sich so gegen den fallenden Dollar absichern. Gestern zog die gestiegene Inflation in Europa die US-Währung abwärts.

Trotz des spektakulären Nachfrageanstiegs in China in den Monaten Februar und März reduziert die IEA ihre Nachfrageschätzung für das erste Quartal 2008 um 0,65 Mio. Barrel pro Tag. Um die gleiche Menge reduziert sie die erwartete Steigerung der Gesamtnachfrage für 2008. Für die USA wird ein Nachfragerückgang von 1,4 Prozent vorhergesehen. Die Vorratslage in den OECD-Ländern liegt deutlich über dem Durchschnitt der Jahre 2003 bis 2007. Die aktuelle Versorgungslage ist ausgewogen. Es gibt keinen Grund, über kurzfristige Engpässe besorgt zu sein. Diese Aussage wird an der Börse nicht gehört.

Gehör finden hingegen die Daten vom DOE (Department of Energy) zur wöchentlichen Veränderung in den US-Tanklagern. Sie unterstützen im Gegensatz zu den Daten des API (American Petroleum Institute) die „Wir haben ein Problem“-Stimmung. Dabei lässt die erneute Diskrepanz in den Datensätzen erhebliche Zweifel an ihrem Wert aufkommen. Die Zahlen im Einzelnen:

Rohöl: -2,3 Mio. Barrel (DOE) bzw. +2,5 Mio. Barrel (API)
Heizöl und Diesel: +0,1 Mio. Barrel (DOE) bzw. -0,0 Mio. Barrel (API)
Benzin: -5,5 Mio. Barrel (DOE) bzw. -2,4 Mio. Barrel (API)

In Summe ergibt sich ein Abbau von 7,7 (DOE) bzw. ein Aufbau von 0,1 (API) Mio. Barrel. Die Importe waren höher als in der Vorwoche und etwas geringer als im Vormonat. Insbesondere die Rohöleinfuhr hat sich wieder normalisiert. Die Raffinerieverfügbarkeit ist auf 81 Prozent gefallen. Dass hier ein dauerhaftes Problem vorliegt, ist unbestritten. Viele große Ölgesellschaften hegen Zweifel daran, dass man in den USA mit Ölprodukten langfristig genug Geld verdienen kann. Daher weigern sie sich, in Anlagen zu investieren. Offensichtlich erwarten sie eine starke Veränderung im Energieverhalten der US-Gesellschaft.

Im langfristigen Vergleich sieht die Bevorratungslage auf Basis der DOE-Zahlen deutlich schlechter aus als vor einigen Wochen. Dass diese Einschätzung stimmt, ist alles andere als sicher. Sie steht im Widerspruch zur Aussage der IEA über die OECD-Vorräte. Im Widerspruch stehen auch sinkende Rohölvorräte, gestiegene Rohölimporte und sinkende Raffinerieverfügbarkeit. Sie passen nicht zusammen. Möglicherweise wird sich das Missverhältnis in der nächsten Woche aufklären.

„Wir haben ein Problem“ wird auch von Russland mit dem Eingeständnis des Vizepräsidenten von Lukoil, dass das Maximum der möglichen Förderung erreicht ist, bedient. Folgt man anerkannten Geologen, hat diese Aussage keinen Neuigkeitsgehalt. Denn die ehemalige Sowjetunion hatte ihr Peak Oil bereits 1987. Danach mussten Ressourcen auf Grund der politischen und territorialen Veränderungen verschoben werden. Größer sind sie dabei nicht geworden. Die „Wir haben ein Problem“-Karte dient Förderländer heute in erster Linie dem Erhalt oder dem Ausbau der hohen Energiepreise.

Mehr denn je liegt es an den Verbraucherländern, dem Problem zu begegnen. Wenn wir uns nicht bewegen, haben wir tatsächlich ein Problem. Bewegen bedeutet, unseren Verbrauch zu senken. Dafür gibt es enormes Potenzial. Viele Wege sind skizziert. Nun müssen sie entwickelt werden. Natürlich kostet das viel Geld. Aber weiterhin auf hohem Niveau fossile Energie zu verbrauchen wird langfristig mehr Geld kosten. Unsere Energie ist unsere Geisteskraft. Für ihren Gebrauch öffnen sich gerade neue Welten.

In der Ölwelt öffnen sich heute Morgen nur neue Preishöhen. Die Tonne Gasöl kostet 1057,75 Dollar. Rohöl in New York wird zu 114,75 Dollar pro Barrel gehandelt.

Unsere Heizölpreise steigen. Kaum etwas anderes erwartet man von ihnen, allenfalls erhofft man es. Die Aussichten für fallende Preise sind lausig. Rückschläge werden wohl nur spärlich ausfallen. Das sollte Grund sein, sich intensiv um die Reduzierung des Verbrauchs zu kümmern. Soll Rettung kommen, so kommt sie nur so, Rettung im Web mit esytrol. (Entschuldigung für die Anleihe bei Theodor Fontane.)




Pressekontakt:
Dr. Klaus Bergmann
Tel. +49 (0) 41 31 - 60 39 76
Fax +49 (0) 41 31 - 60 39 79
E-Mail: presseesyoil.com

esyoil GmbH
Imkerstieg 1
D-21339 Lüneburg
www.esyoil.com


Die esyoil GmbH wurde 2002 gegründet und hat ihren Firmensitz in Lüneburg.

Strategisch ist das Unternehmen auf die Digitalisierung des Heizölmarktes mit den Zielen der Preisreduzierung, Effizienzsteigerung und Vermeidung von Verschwendung ausgerichtet.

Das Kerngeschäft, die Vermarktung von Heizöl über die Internetplattform www.esyoil.com, wird ergänzt durch die Entwicklung und den Vertrieb von Tankmess-Systemen für gewerbliche und private Nutzer.

Mit der Handelsplattform www.esyoil.com ist das Unternehmen Marktführer für den Heizölhandel im Internet. Dort bekommen Verbraucher laufend ausführliche Hintergrundinformationen zu der aktuellen Marktlage mit börsennahen Preisinformationen für Heizöl und die Möglichkeit, zu diesen Preisen Heizöl zu bestellen. Damit schafft esyoil Transparenz im Heizölmarkt. Die Preisberechnung basiert auf einer einzigartigen Technik und beinhaltet alle relevanten Parameter zur Preisbildung. Die Preise werden mindestens drei Mal täglich aktualisiert.

Mit seinen regionalen Handelspartnern verhandelt esyoil feste, kundenfreundliche Margen. Diese werden unabhängig von spontanen Marktturbulenzen auf die aktuellen Börsennotierungen aufgeschlagen und ergeben so einen fairen Heizölpreis für den Verbraucher. So kann der Verbraucher durch die regelmäßige Beobachtung der Heizölpreise und eine langfristige Versorgungsplanung seine Heizölkosten deutlich senken.

Weitere Einsparmöglichkeiten bietet esyoil mit seinen Tankmess-Systemen.

Für gewerbliche Nutzer wie z.B. Mineralölhändler, Kommunen oder Unternehmen der Wohnungswirtschaft, die mehrere Tanks bewirtschaften, hat esyoil einen elektronischen Peilstab mit Fernüberwachung entwickelt. Dieser misst kontinuierlich den Ölstand in den Tanks und übermittelt die Ergebnisse an www.teletanks.com, eine weitere Website der esyoil GmbH. Über einen individuellen Zugangscode können die Nutzer die jeweiligen Füllstände mit Anzeige von günstigen Kaufmomenten dort laufend einsehen.

Auch für den privaten Verbraucher gibt es den elektronischen Peilstab, allerdings ohne Fernübertragung. Dieser misst den Füllstand des Tanks und gibt unabhängig vom Tanktyp Auskunft über den verbleibenden Vorrat. Gleichzeitig bietet er eine Kontrolle über die tatsächlich gelieferte Heizölmenge.
Neu ist das Internet-Portal www.esytrol.com. Damit bietet esyoil allen Ölheizungsbesitzern einen kostenlosen Service zur Protokollierung und Auswertung ihres Heizölverbrauchs. Bei der Entwicklung von esytrol standen vor allem die strategischen Unternehmensziele der Effizienzsteigerung und der Vermeidung von Verschwendung beim Energieverbrauch im Vordergrund. So soll die Auswertung der Verbrauchswerte Ölheizungsbesitzern Anhaltspunkte für mögliche Einsparmaßnahmen und damit den Anstoß zu einer Senkung des Heizölverbrauchs geben.
Weitere Informationen zum Thema Heizöl und den Dienstleistungen und Produkten der esyoil GmbH finden Sie unter www.esyoil.com, www.esytrol.com und www.teletanks.com.





Quelle: esyoil GmbH / pressbot.net

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21.04.2008 - 18:33 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 193 X