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esyoil-Heizöl-News: HEIZÖL: Finanzakteure lassen sich vom Iran verwirren


Alte Nachrichten machen neue Preise.

Lüneburg 14. Mai 2008 Gestern war Tag der US-Bestandsdaten. Das Interesse für die Zahlen wurde allerdings von der Diskussion über eine mögliche Lieferkürzung durch den Iran getoppt. Am Vortag hatte das Thema für steigende Preise gesorgt. Gestern fielen sie wieder. Die Bewegung spiegelt den Diskussionsstand. Der vollzieht im Zeitraffer eine längst abgeschlossene iranische Debatte nach. Jeder nicht in die Preisbildung involvierte Beobachter darf sich über das darstellende Spiel zu den alten Nachrichten wundern. Da wird mit viel Euphorie agiert. Sie ist es auch, die den berauschten Höhenflug der Preise ermöglicht. Ein Ende ist noch nicht absehbar. Aber ein Ende wird kommen. Die immer steiler verlaufenden Preischarts sind ein Beleg für eine bereits aufgebaute Spekulationsblase. Wie lange sie weiter aufgeblasen wird, vermag niemand zu sagen. Spätestens wenn Wirtschaftsdaten auch außerhalb der USA einen negativen Knick zeigen, wird die Luft entweichen. Der Dollar hielt gestern das Niveau. Inflationssorgen wurden durch neue Konjunkturdaten gedämpft.

Die Preisführerschaft wird seit einiger Zeit von Heizöl und Diesel, den so genannten Mitteldestillaten übernommen. Diese Produkte werden weltweit am stärksten nachgefragt. Ihren Ausdruck findet das u.a. darin, dass Dieselkraftstoff hierzulande zeitweise teurer ist als Benzin. Der generelle Trend wird anhalten, auch wenn die Preise insgesamt wieder zurückkommen werden. Der Umstand ist nicht Ausdruck einer Ölknappheit wohl aber einer Raffinerieschwäche. Im asiatischen und arabischen Raum werden neue Raffinerien gebaut. Dass sie längerfristig für eine Entspannung sorgen können, ist zweifelhaft, weil die Nachfrage insbesondere nach Mitteldestillaten hoch ist. Sie sind ein Motor des Wirtschaftswachstums der neuen Industrieländer. In Europa sind sie das Mittel zum geringeren Verbrauch auf der Straße. In Deutschland ist Diesel das einzige Wachstumsprodukt im Kanon der Ölangebote. Für den Inlandsbedarf weisen Raffinerien eine Überdeckung bei Benzin und eine Unterdeckung bei Heizöl- und Diesel auf.

Die Angaben zu den US-Bestandsdaten von DOE (Department of Energy) und API (American Petroleum Institute) nahmen der durch Mitteldestillate getriebenen Preisentwicklung die Schärfe. Das DOE konnte nach langer Zeit mal wieder einen Aufbau melden. Dem schloss sich das API nicht an. Wie so oft differieren die Zahlen der beiden Organisationen. Das zeigt erneut, wie wenig verlässlich Öldaten sind. An der Börse herrscht die stille Konvention, im Zweifel den DOE-Daten zu folgen. Die Zahlen lauten im Einzelnen wie folgt:

Rohöl: +0,2 Mio. Barrel (DOE) bzw. +0,7 Mio. Barrel (API)
Heizöl und Diesel: +1,4 Mio. Barrel (DOE) bzw. -2,4 Mio. Barrel (API)
Benzin: -1,7 Mio. Barrel (DOE) bzw. -1,5 Mio. Barrel (API)

In Summe ergibt sich ein Abbau von 0,1 (DOE) bzw. 3,2 (API) Mio. Barrel. Die Importe sind deutlich eingebrochen. Sie sind geringer als in er Vorwoche und im Vorjahr. Die Raffinerieverfügbarkeit hat auf 87 Prozent zugelegt. Der Wert ist immer noch schwach gegenüber europäischen Zahlen. Ob er ein Ausdruck technischer Unzulänglichkeit oder einer renditeorientierten künstlichen Mangelerzeugung ist, konnte bisher nicht geklärt werden.

Dass die Preise trotz negativer Gesamtzahlen zur US-Vorratsentwicklung fielen, ist Ausdruck des hohen spekulativen Charakters der Preisbildung. Die hat sich von Fundamentaldaten abgekoppelt. Niemand bezweifelt, dass die Ölversorgung in den nächsten Jahren angespannter werden wird. Insofern ist ein ansteigender Ölpreis konsequent. Aber derzeit existieren keine ernsthaften Engpässe. Daher ist die jüngste Preissteigerung übertrieben. Sie ist nur mit Zuflüssen überschüssiger Geldmittel zum Zweck von Spekulationsgewinnen zu erklären. Die Immobilienkrise ergießt das verbliebene Kapital über die Öl- und andere Rohstoffmärkte.

Heute Morgen halten sich die Preis auf dem tieferen Niveau von gestern Abend. Eine Abkehr vom Aufwärtstrend ist damit aber noch nicht vorgezeichnet. Die Tonne Gasöl kostet 1.187,75 Dollar. Das Barrel Rohöl kostet in New York 124,74 Dollar.

Unsere Heizölpreise geben geringfügig nach. Ein Ende der Aufwärtsbewegung wäre längst fällig. Die Börsenstimmung steht dem aber weiterhin entgegen. Es ist nach wie vor sinnvoller, sich Gedanken über die Senkung des Verbrauchs zu machen, als auf einen nennenswerten Preiseinbruch zu spekulieren.



Pressekontakt:
Dr. Klaus Bergmann
Tel. +49 (0) 41 31 - 60 39 76
Fax +49 (0) 41 31 - 60 39 79
E-Mail: presseesyoil.com

esyoil GmbH
Imkerstieg 1
D-21339 Lüneburg
www.esyoil.com


Die esyoil GmbH wurde 2002 gegründet und hat ihren Firmensitz in Lüneburg.

Strategisch ist das Unternehmen auf die Digitalisierung des Heizölmarktes mit den Zielen der Preisreduzierung, Effizienzsteigerung und Vermeidung von Verschwendung ausgerichtet.

Das Kerngeschäft, die Vermarktung von Heizöl über die Internetplattform www.esyoil.com, wird ergänzt durch die Entwicklung und den Vertrieb von Tankmess-Systemen für gewerbliche und private Nutzer.

Mit der Handelsplattform www.esyoil.com ist das Unternehmen Marktführer für den Heizölhandel im Internet. Dort bekommen Verbraucher laufend ausführliche Hintergrundinformationen zu der aktuellen Marktlage mit börsennahen Preisinformationen für Heizöl und die Möglichkeit, zu diesen Preisen Heizöl zu bestellen. Damit schafft esyoil Transparenz im Heizölmarkt. Die Preisberechnung basiert auf einer einzigartigen Technik und beinhaltet alle relevanten Parameter zur Preisbildung. Die Preise werden mindestens drei Mal täglich aktualisiert.

Mit seinen regionalen Handelspartnern verhandelt esyoil feste, kundenfreundliche Margen. Diese werden unabhängig von spontanen Marktturbulenzen auf die aktuellen Börsennotierungen aufgeschlagen und ergeben so einen fairen Heizölpreis für den Verbraucher. So kann der Verbraucher durch die regelmäßige Beobachtung der Heizölpreise und eine langfristige Versorgungsplanung seine Heizölkosten deutlich senken.

Weitere Einsparmöglichkeiten bietet esyoil mit seinen Tankmess-Systemen.

Für gewerbliche Nutzer wie z.B. Mineralölhändler, Kommunen oder Unternehmen der Wohnungswirtschaft, die mehrere Tanks bewirtschaften, hat esyoil einen elektronischen Peilstab mit Fernüberwachung entwickelt. Dieser misst kontinuierlich den Ölstand in den Tanks und übermittelt die Ergebnisse an www.teletanks.com, eine weitere Website der esyoil GmbH. Über einen individuellen Zugangscode können die Nutzer die jeweiligen Füllstände mit Anzeige von günstigen Kaufmomenten dort laufend einsehen.

Auch für den privaten Verbraucher gibt es den elektronischen Peilstab, allerdings ohne Fernübertragung. Dieser misst den Füllstand des Tanks und gibt unabhängig vom Tanktyp Auskunft über den verbleibenden Vorrat. Gleichzeitig bietet er eine Kontrolle über die tatsächlich gelieferte Heizölmenge.
Neu ist das Internet-Portal www.esytrol.com. Damit bietet esyoil allen Ölheizungsbesitzern einen kostenlosen Service zur Protokollierung und Auswertung ihres Heizölverbrauchs. Bei der Entwicklung von esytrol standen vor allem die strategischen Unternehmensziele der Effizienzsteigerung und der Vermeidung von Verschwendung beim Energieverbrauch im Vordergrund. So soll die Auswertung der Verbrauchswerte Ölheizungsbesitzern Anhaltspunkte für mögliche Einsparmaßnahmen und damit den Anstoß zu einer Senkung des Heizölverbrauchs geben.
Weitere Informationen zum Thema Heizöl und den Dienstleistungen und Produkten der esyoil GmbH finden Sie unter www.esyoil.com, www.esytrol.com und www.teletanks.com.





Quelle: esyoil GmbH / pressbot.net

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17.05.2008 - 10:37 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 216 X