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Schnappauf: Nationalpark Bayerischer Wald wird noch attraktiver




"Besuchereinrichtungen wecken und fördern Naturverständnis"

Deutschlands ältester Nationalpark wird noch attraktiver. Dies erklärte Umweltminister Werner Schnappauf heute bei der Einweihung des neuen Glasmuseums in Frauenau (Landkreis Regen). Schnappauf: "Die traditionsreiche Glaskultur im Bayerischen Wald erhält mit dem neuen Museum eine enge Verbindung zu den Naturschönheiten. Natur und Kultur sind die zwei Seiten einer Medaille." Deshalb hat der Bayerische Naturschutzfonds das 6,85 Mio. Euro teure Projekt mit über 2 Mio. Euro gefördert. Über 4 Mio. Euro stammen aus sonstigen Stiftungs- und EU-Mitteln, die Gemeinde war mit etwa 500.000 Euro beteiligt.

Die Eröffnung des Glasmuseums ist Teil einer Gesamtstrategie, die Attraktivität des Nationalparks zu steigern: Bereits 2002 wurde das Wildniscamp eingerichtet, das vor allem dazu dient, die unberührte Natur live zu erleben. 2006 ist die Fertigstellung des ""Hauses zur Wildnis"" geplant. Hier werden die Besucher Umweltbildung auf dem neuesten Stand erfahren. Schnappauf: "Nur wer die Natur kennt, schätzt und schützt sie auch."

Der Nationalpark Bayerischer Wald wurde 1969 als erster Nationalpark in Deutschland gegründet. Bei seiner Eröffnung 1970 umfasste er eine Fläche von 13.300 ha (heutiges "Altgebiet"). 1997 wurde der Nationalpark auf insgesamt 24.250 ha um das sog. "Erweiterungsgebiet" vergrößert. Entstanden ist ein einzigartiges Schutzgebiet mit hohem Freizeitwert: 300 km Wanderwege, 200 km Radwege und 80 km Langlaufloipen als Erholungsangebot für Einheimische und Gäste.



Weitere Informationen: http://www.natur.bayern.de © Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz - www.stmugv.bayern.de



10.06.2005 - 16:05 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 747 X