Wasserversorgung in Lauchröden entspricht nunmehr den geltenden Anforderungen
Heute wird in Lauchröden, Gemeinde Gerstungen (Wartburgkreis), das neue Wasserversorgungssystem für den Ortsteil Lauchröden feierlich in Betrieb genommen. Damit ist eines der dringenden Wasserversorgungsprobleme in Westthüringen gelöst.
Die Qualität des Wassers aus dem alten Versorgungssystem war aus mikrobiologischer Sicht sehr bedenklich. Seit Mitte 2004 durften Säuglinge und Kleinkinder dieses Wasser nicht mehr genießen. Die Gemeinde Gerstungen als zuständiger kommunaler Versorger musste seitdem für Säuglinge Wasser in Flaschen kostenfrei zur Verfügung stellen.
Diese Situation hatte das Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt dazu veranlasst, die Neuerrichtung eines allen Anforderungen gerecht werdenden Wasserversorgungssystems mit Gesamtkosten in Höhe von 525.000 Euro in das Förderprogramm Wasserversorgung aufzunehmen, d. h. es finanziell zu unterstützen. Untersucht wurden im Vorfeld mehrere Versorgungsvarianten, u. a. der Neubau von Wassergewinnungsanlagen, der Anschluss an Gerstungen, der Anschluss an Herleshausen oder an Göringen. Kostenvergleiche gaben letztlich den Ausschlag zum Anschluss Lauchrödens an Gerstungen. Berücksichtigung fanden sowohl Synergien mit anderen leitungsgebundenen Medien als auch die Möglichkeit der Lösung von Qualitätsproblemen im benachbarten Unterellen mit demselben Wasserversorgungssystem.
Da im Verlaufe der Umsetzung dieses Vorhabens eine Fülle von Detailproblemen, nicht zuletzt bedingt durch eine Haushaltssperre des Landes, zu lösen waren, ist der heutige Abschluss der Maßnahme ein erfreuliches Ereignis für die Bürger von Lauchröden.
Vom Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt wurde zudem lobend hervorgehoben, dass die Gemeindewerke Gerstungen auch mit der Teilnahme am Vorhaben "Benchmarking in der Thüringer Wasserversorgung" dokumentieren, dass sie alle Verbesserungspotenziale im Interesse der Bürger der Gemeinde Gerstungen konsequent nutzen.
Herr Minister Dr. Sklenar wünscht den Bürgern Lauchrödens eine nun jederzeit sichere, die Anforderungen der Trinkwasserverordnung erfüllende Wasserversorgung.
Petra Betzi. V. Pressesprecherin
Quelle: MINISTERIUM FÜR LANDWIRTSCHAFT, NATURSCHUTZ UND UMWELT - THÜRINGEN / pressrelations.de
12.10.2005 - 18:01 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 279 X