DSK stellt Rekultivierung der Halde Lydia vor
24.10.2005 - Nachdem die Bauarbeiten der Deutsche Steinkohle (DSK) am Frommersbachweiher und an der Halde Grühlingstraße bereits abgeschlossen sind, laufen nun auch auf der Halde Lydia die Rekultivierungsmaßnahmen mit Hochdruck. Unter dem "Motto Aufstieg-Aussicht-Aktion" gestaltet die DSK die Halde Lydia zu einem weiteren Highlight des Haldenrundweges, der im Rahmen des Regionalpark-Projektes im Herzen des Saarkohlenwaldes entsteht.
Bei einem Termin vor Ort auf der Halde Lydia informierte sich Umweltminister Stefan Mörsdorf über den Stand der Bauarbeiten. Als kahle Berge, die aus den Lichtungen den Blick auf die Stadtlandschaft und den Saarkohlenwald freigeben, ermöglichen die Halden atemberaubende Panorama-Blicke und sind aus der Freizeit-Landschaft nicht mehr wegzudenken. "Ich freue mich, dass die Halde Lydia für die Menschen jetzt bald zugänglich sein wird, sei es als Fußgänger oder mit dem Fahrrad. Die Halden bieten für die Besucherinnen und Besucher einen herrlichen Ausblick über den Saarkohlenwald," so Umweltminister Stefan Mörsdorf. "Die Spitzkegelhalden und damit auch die Halde Lydia besitzen ein besonders hohes Identifikationspotential für die Menschen aus der Region. Aber nicht nur die Menschen aus den umliegenden Gemeinden werden die Haldenlandschaft hier künftig als Freiraum neu entdecken können.
Als Überreste der industriellen Vergangenheit erinnern die Halden an die Bergbau- und Industriegeschichte des Saarlandes. Ich bin mir sicher, dass sie der Region künftig auch neue Impulse für die Naherholungskonzepte und den Tourismus geben werden." Die Deutsche Steinkohle (DSK) saniert und rekultiviert ihre Halden und Schlammweiher und gibt mit einem Haldenstrukturkonzept neue Impulse für Folgenutzungen. Ziel der Haldenrekultivierung ist es, die Halden in ihrer Charakteristik als Relikt des Bergbaus zu erhalten und als Aussichtspunkte zugänglich zu machen. Die DSK plant die Bauarbeiten bis Ende November fertig zu stellen und dann an die gut ausgebaute Wegeverbindung durch den Saarkohlewald anzubinden. Der Aufstieg auf die Halde an der Südwestflanke bietet einen grandiosen Ausblick auf den sich anschließenden Saarkohlewald. Als Kontrast hierzu eröffnet der Weg auf der gegenüberliegenden Ostflanke den Blick auf das pulsierende Leben im Sulzbachtal. Das Haldenplateau wird als ein Kontrast zum üppigen Grün des Saarkohlewaldes bzw. zur Vielfalt der Siedlungsflächen im Sulzbachtal gestaltet. Hier entsteht eine schüsselförmige, karge Berglandschaft, deren Künstlichkeit durch scharfe Geländekanten zusätzlich unterstrichen wird. Stadtlandschaften brauchen neue Zukunftsperspektiven. Mit dem Regionalpark Saar hat das Ministerium für Umwelt ein Aktionsprogramm zur Aufwertung der Stadtlandschaft gestartet, der die landschaftlichen Qualitäten des alt-industriell geprägten Verdichtungsraums an der Saar verbessern soll. Das Regionalpark-Projekt ist in das von der Europäischen Union geförderte "transnationale INTERREG III B-Projekt SAUL (Sustainable And Accessible Urban Landscapes)" eingebunden. Die Rekultivierungsarbeiten, die die DSK auf der Halde Lydia derzeit durchführt, sind Bestanteil dieses Projektes. Der Regionalpark Saar reicht vom Warndt bis nach Homburg und integriert das Saartal von Kleinblittersdorf bis Dillingen. Er umfasst die am dichtesten besiedelten Gebiete des Saarlandes. Ziel des Regionalparks Saar ist es, mit einem Gesamtkonzept für das gesamte Gebiet dieses kulturelle und natürliche Erbe der Stadtlandschaft bewusst und für Fuß und Kopf zugänglich zu machen.
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Ministerium für Umwelt des SaarlandesRückfragen zum Inhalt unter mailto:presseUmwelt
saarland.de
Quelle: MINISTERIUM FÜR UMWELT DES SAARLANDES / pressrelations.de
24.10.2005 - 18:00 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 151 X
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