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Müller: Laubbläser belasten Mensch und Natur




"Laub ist kein Abfall, sondern ein wichtiger Rohstoff im Kreislauf der Natur"

München, 24. Oktober 2005 - Bei den herbstlichen Gartenpflegearbeiten sollten aus ökologischen und aus Lärmschutzgründen Laubsauger und Laubbläser "ruhig gestellt" werden. Die Bayerische Umweltstaatssekretärin Emilia Müller appellierte heute in München, der Umwelt und den Nachbarn zuliebe auf "Laubsauger" zu verzichten. Müller: "Laub ist kein Abfall, sondern ein wichtiger Rohstoff im Kreislauf der Natur. Aus verrottetem Laub entstehen für den Boden wertvolle Nährstoffe und Humus. Laub sollte deshalb auf unbefestigten Flächen, unter Bäumen und Sträuchern belassen werden." Das "Entsorgen" des Laubes, v.a. mit Laubsaugern oder Laubbläsern greift oft massiv in die Natur ein. Außerdem kann der Krach der motorisierten Gartengeräte dem eines Presslufthammers entsprechen. "Gärten und Parkanlagen, eigentlich Oasen der Ruhe und Entspannung, verlieren durch den Lärm eine wichtige Funktion", so Müller.

Die "modernen Luftbesen" kehren mit über 200 Stundenkilometern die welken Blätter über den Boden. Werden die Blätter aufgesaugt und entfernt, bleibt die ökologische Funktion des Laubes auf der Strecke. "Laub gehört zum Ökosystem: Es ist ein wichtiger Schutz für den darunter liegenden Boden. Außerdem verhindert die Laubdecke Austrocknung und bietet Lebensraum und Nahrung für zahlreiche Tiere, wie den Igel", so Müller.

Die Bayerische Staatsregierung geht mit gutem Beispiel voran und setzt auf staatlichen Liegenschaften keine Laubbläser und Laubsammler ein.

Informationen zu diesem Thema: http://www.natur.bayern.de

© Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz - www.stmugv.bayern.de



Quelle: BAYERISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR UMWELT (STMUGV) / pressrelations.de

24.10.2005 - 18:00 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 109 X