Auswärtiges Amt erhöht Hilfe für Hurrikan-Opfer in Zentralamerika
Dienstag 25.10.05 - Angesichts der weiterhin schwierigen Lage nach den Verwüstungen durch Hurrikan "Stan" in Zentralamerika hat das Auswärtige Amt seine Humanitäre Hilfe für die Region um fast 550.000 € erhöht. Für Hilfsprojekte der deutschen Botschaften und Hilfsorganisationen in Guatemala, El Salvador und Honduras wurden inzwischen 820.000 € zur Verfügung gestellt.
Davon werden vor Ort Lebensmittel, Trinkwasser, Wasserfilter, Kleidung, Hygieneartikel, Medikamente sowie Werkzeug und Material zur notdürftigen Reparatur zerstörter Häuser an über 50.000 Opfer des Hurrikans verteilt. Die ersten Hilfsgüter im Wert von 55.000 € waren bereits am 09.10.2005 durch die deutsche Botschaft in Guatemala verteilt, nur zwei Tage nachdem die guatemaltekische Regierung um internationale Hilfe gebeten hatte.
Bei durch Hurrikan "Stan" verursachten heftigen Regenfällen und Überschwemmungen waren Anfang Oktober 2005 in der Region ca. 750 Menschen zu Tode gekommen. 500.000 Personen mussten nach Evakuierung in Notunterkünften untergebracht werden. Obwohl einige von ihnen inzwischen in ihre provisorisch reparierten Häuser zurückkehren konnten, besteht nach wie vor ein hoher Bedarf an Hilfsgütern, insbesondere an Lebensmitteln, Trinkwasser, Trinkwasseraufbereitung, Medikamenten, Hygieneartikeln, Baumaterial zur Reparatur von Häusern und landwirtschaftlichem Gerät.
Allgemeine Informationen zur Humanitären Hilfe
Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/ausgabe_archiv?archiv_id=7737
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Quelle: AUSWÄRTIGES AMT / pressrelations.de
25.10.2005 - 18:01 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 171 X

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