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Neuer Containerbahnhof Ulm-Dornstadt nimmt planmäßig Betrieb auf




Höhere Leistungsfähigkeit und bessere Verkehrsanbindung stärken Standort / Gesamtinvestition von 32 Millionen Euro für neue Anlage / Erster Albatros-Zug "gelandet"

(Ulm, 18. Juli 2005) Am Montagmorgen erreichten die ersten Container aus den Hamburger Häfen mit dem Albatros-Zug 50349 das neue Terminal. Der neue Umschlagbahnhof Ulm-Dornstadt nimmt damit wie geplant den Betrieb auf. Bereits am Wochenende waren die ersten Aktivitäten auf dem 110 000 qm großen Betriebsgelände zu sehen. Die Container vom alten Standort in der Neu-Ulmer Innenstadt wurden auf das in unmittelbarer Nähe zur Autobahnausfahrt Ulm-West befindliche neue Terminal verlagert.

Insgesamt investiert die Deutsche Bahn in einer ersten Ausbaustufe rund 32 Millionen Euro. Die neue Anlage ist nicht nur leistungsfähiger, sie profitiert vor allem von der verkehrsgünstigen Anbindung unmittelbar an die Autobahn A 8 und durch den direkten Anschluss an die durchgehende Hauptstrecke der Bahn zwischen Stuttgart und Ulm. Damit ist die wichtige Region um Ulm nicht nur mit verschiedenen Relationen an die großen deutschen Wirtschaftszentren angebunden. Mit wöchentlich sieben An- und Abfahrten bestehen auch direkte Anschlüsse an die deutschen Seehäfen.

Aufgrund des engen Terminplans für den Umzug werden die Container zunächst mit mobilen Umschlaggeräten verladen. Mit Inbetriebnahme der Portalkräne im November diesen Jahres steigt die Kapazität der Anlage auf bis zu 250 Ladeeinheiten pro Tag. Dafür stehen im neuen Terminal Ulm-Dornstadt drei Ladegleise und eine Kranbahn mit einer Nutzlänge von 700 Metern zur Verfügung. Zwei Portalkräne mit einer Tragkraft von 41 Tonnen schlagen dann jeweils bis zu 20 Container bzw. Wechselbrücken pro Stunde um. In Abhängigkeit zur Nachfrage können weitere Ausbaustufen realisiert werden.

In nur knapp sechs Monaten Bauzeit ist es gelungen, die neue Anlage soweit herzustellen, dass mit dem Umschlag auf dem neuen Containerterminal Ulm-Dornstadt begonnen werden kann. "Der pünktliche Umzug vom alten zum neuen Standort war ein wichtiger Termin sowohl für das Verladen der Container am Standort Ulm als auch für den Fortgang der Arbeiten beim Projekt Neu Ulm 21. Wir sind stolz darauf, dass wir den engen Terminplan eingehalten haben", zeigte sich Ernst Häfele, Gesamtprojektleiter der DB ProjektBau erfreut. Neben einem optimal abgestimmten Bauablauf und der guten Zusammenarbeit aller am Bau beteiligten Firmen setzte die Bahn dabei auch auf innovative Bautechnik. So wurde beispielsweise anstatt der ursprünglich vorgesehenen Betonfahrbahn eine alternative Befestigung eingebaut, mit der eine Bauzeitverkürzung von 14 Tagen erzielt werden konnte. Diese Methode wurde bundesweit erstmals beim Bau eines Containerterminals eingesetzt. Bis Mitte November werden die beiden Portalkräne aufgebaut und die Gleise elektrifiziert.

Der pünktliche Umzug des Terminals steht auch in engem zeitlichem Zusammenhang mit dem weiteren Baufortschritt im Projekt Neu-Ulm 21. Die nun frei werdenden Flächen in Neu Ulm liegen im Baufeld der neuen tiefer gelegten Bahnstrecke. Damit können die für diesen Bereich geplanten Bauarbeiten ebenfalls weitergeführt werden.

Herausgeber: Deutsche Bahn AGKommunikation, Potsdamer Platz 2, 10785 BerlinVerantwortlich für den Inhalt: Werner W. Klingberg



Quelle: DEUTSCHE BAHN / pressrelations.de

18.07.2005 - 16:55 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 315 X

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