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Fahrstil und Ausrüstung der Witterung anpassen


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(djd/pt). Wenn Bodenfrost und Schneefälle drohen, steigt das Unfallrisiko, sechsmal so hoch ist es laut Statistik im Winter im Vergleich zur warmen Jahreszeit. Mit ihrem Fahrstil können Autofahrer aber aktiv zur Unfallvermeidung beitragen. Auf Glätte etwa ist ein sanfter Gasfuß gefragt. Denn durchdrehende oder blockierende Räder und heftige Lenkbewegungen können das Fahrzeug - wenn kein ESP hilft - unkontrolliert ausbrechen lassen. In niedrigen Drehzahlen zu fahren, verringert ebenfalls die Gefahr des Durchdrehens. Unter winterlichen Bedingungen sollte der Abstand zum Vordermann außerdem dreimal so groß sein wie auf trockener Fahrbahn - statt "halbe Tacholänge" gilt jetzt "anderthalbmal Tacho"! Auf Brücken oder in schattigen Waldabschnitten kann unerwartet Eis lauern.



Fahrsicherheit nur so gut wie die Reifen

Der umsichtigste Fahrer kann nichts ausrichten, wenn er auf Sommerreifen unterwegs ist. ABS, ASR, DSC und ESP unterstützen den Fahrer ebenfalls nur im Rahmen ihrer physikalischen Grenzen. Die aber sind im Winter eng gezogen - besonders eng mit untauglichen Sommerreifen. Auch ist laut Gesetzgeber "... die Ausrüstung an die Wetterverhältnisse anzupassen. Hierzu gehört insbesondere eine geeignete Bereifung ..." Ohne Winterreifen kann es also teuer werden, denn bei Gefährdung oder Behinderung des Straßenverkehrs drohen Bußgelder von bis zu 40 Euro und schlimmstenfalls sogar ein Punkt in Flensburg. Wer allradgetrieben unterwegs ist, sollte sich ebenfalls nicht in falscher Sicherheit wiegen. Zwar erleichtert der Vierradantrieb das Anfahren, doch beim Bremsen herrschen die gleichen Bedingungen wie bei jedem anderen Pkw - der ja ebenfalls alle vier Räder bremst!



Winterreifen - schon ab unter 7 Grad plus

"Nicht nur bei Schnee und Eis, sondern bereits unter einer Temperatur von 7 Grad über Null bieten Winterreifen einen deutlichen Sicherheitsgewinn gegenüber Sommerreifen - etwa mit kürzeren Bremswegen", sagt der Leiter der Pkw-Reifen-Entwicklung bei Continental (www.conti-online.com), Dr. Burkhard Wies. Unter 7 Grad plus verhärten Sommerreifen, ihr Bremsweg verschlechtert sich, während auch ihre Laufleistung durch erhöhten Abrieb um bis zu 20 Prozent sinkt. Winterreifen bleiben dagegen auch bei Frost flexibel. Mindestens 4 mm Profil sollten sie noch haben. Wer es bis jetzt noch nicht getan hat, sollte schnellstens auf Winterreifen umsteigen, den Frostschutz des Kühlwassers kontrollieren und Frostschutz ins Scheibenwasser einfüllen.

Quelle: djd / pressetreff.de

24.08.2007 - 17:06 Quelle: pressetreff.de | Gelesen: 268 X