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Stolpe: Bund stimmt Beginn der Verhandlungen über Scandlines zu




Deutschland und Dänemark unterzeichnen gemeinsame Erklärung

19. Oktober 2005 - Bundesverkehrsminister Dr. Manfred Stolpe und sein dänischer Amtskollege Flemming Hansen haben eine gemeinsame Erklärung zum geplanten Verkauf der Scandlines AG unterzeichnet. Die Scandlines-Anteilseigner, Deutsche Bahn AG und dänische Regierung zu je 50 Prozent, haben sich auf die Veräußerung des Unternehmens verständigt, damit es die Chancen auf dem wachsenden Transportmarkt im Ostseeraum besser nutzen kann.

Dazu erklärte Bundesverkehrsminister Stolpe heute in Berlin:

"Der Durchbruch ist gelungen. Die Verkaufsverhandlungen können beginnen. Dabei ist klar: Arbeitsplätze und Standorte des Unternehmens müssen gesichert werden. Eine unabdingbare Voraussetzung für unsere Zustimmung zu einem Verkauf von Scandlines ist der Erhalt der drei deutschen Standorte Rostock, Mukran auf der Insel Rügen und Puttgarden auf Fehmarn sowie der Erhalt der Arbeitsplätze. Ziel der Privatisierung ist eine Ausweitung der Kapazitäten und eine Erweiterung der Zahl der Arbeitsplätze. Statt der Blockierung unternehmerischer Entscheidungen durch die Eigentümerstruktur stehen die Zeichen nun auf Expansion."

Die Eigentümerstruktur müsse so weiter entwickelt werden, dass das Unternehmen auch in Zukunft alle Wachstumschancen nutzen könne. Der Verkauf solle daher auf einer objektiven Grundlage beruhen und ein wirtschaftliches Gleichgewicht zwischen den Interessen der beiden Partner sichern. "Die Landesregierungen von Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sowie die Gewerkschaften und Betriebsräte sind über das Bundesverkehrsministerium in den Privatisierungsprozess eingebunden", erklärte der Minister.

"Wir schaffen die Grundlage für ein wettbewerbsfähiges und kundenorientiertes Unternehmen und sichern für die Zukunft Beschäftigung", so Stolpe. Die Minister einigten sich darauf, den neuen Eigentümer der Scandlines AG im Rahmen eines offenen und transparenten Verkaufsprozesses zu ermitteln.

 

Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte an: Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen Bürgerservice Invalidenstraße 44 10115 Berlin E-Mail: buergerinfobmvbw.bund.de



Quelle: BUNDESMINISTERIUM FÜR VERKEHR, BAU UND WOHNUNGSWESEN / pressrelations.de

20.10.2005 - 10:11 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 340 X